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	<title>Mobile Beratung in Thüringen Archive &#8226; MOBIT</title>
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		<title>100 RechtsRock-Konzerte – Thüringer Zahlen auf Rekordhoch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mobit1]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 14:28:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[RechtsRock]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Beratung in Thüringen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für das Jahr 2025 zählt die Mobile Beratung in Thüringen insgesamt 100 extrem rechte Musikveranstaltungen. Damit hat sich die Anzahl im Vergleich zum Jahr 2024 mehr als verdoppelt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/100-rechtsrock-konzerte-thueringer-zahlen-auf-allzeithoch/">100 RechtsRock-Konzerte – Thüringer Zahlen auf Rekordhoch</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
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<p>Für das Jahr 2025 zählt die Mobile Beratung in Thüringen insgesamt 100 extrem rechte Musikveranstaltungen. Damit hat sich die Anzahl im Vergleich zum Jahr 2024 (48) mehr als verdoppelt. Schwerpunkt dieser Entwicklung ist mit 63 Konzerten das Gasthaus „Eiserne Löwe“ des Neonazis Tommy Frenck in Brattendorf (Landkreis Hildburghausen).</p>



<p>Mit exakt 100 gezählten RechtsRock-Musikveranstaltungen wurde in Thüringen 2025 ein neuer Höchststand erreicht. Das bisherige Spitzenjahr 2018 (72 Konzerte) wurde damit um 40 Prozent übertroffen. Fast zwei Drittel davon (65) fanden im Landkreis Hildburghausen statt, davon 63 im „Gasthaus Eiserner Löwe“ in Brattendorf. Aber auch ohne diesen Veranstaltungsort hätte das vergangene Jahr leicht über dem langjährigen Durchschnitt gelegen.<a href="#_ftn1" id="_ftnref1">[1]</a></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="976" height="634" src="https://mobit.org/wp-content/uploads/2026/03/260213_Extrem-rechte-Musikereignisse-im-Jahresvergleich.jpg" alt="" class="wp-image-15587" srcset="https://mobit.org/wp-content/uploads/2026/03/260213_Extrem-rechte-Musikereignisse-im-Jahresvergleich.jpg 976w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2026/03/260213_Extrem-rechte-Musikereignisse-im-Jahresvergleich-300x195.jpg 300w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2026/03/260213_Extrem-rechte-Musikereignisse-im-Jahresvergleich-768x499.jpg 768w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2026/03/260213_Extrem-rechte-Musikereignisse-im-Jahresvergleich-320x208.jpg 320w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2026/03/260213_Extrem-rechte-Musikereignisse-im-Jahresvergleich-640x416.jpg 640w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2026/03/260213_Extrem-rechte-Musikereignisse-im-Jahresvergleich-440x286.jpg 440w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2026/03/260213_Extrem-rechte-Musikereignisse-im-Jahresvergleich-880x572.jpg 880w" sizes="(max-width: 976px) 100vw, 976px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Jahresvergleich belegt den starken Zuwachs an Musikveranstaltungen.</figcaption></figure>



<p>Daneben belegen Erfurt und Gera mit jeweils sechs RechtsRock-Konzerten den gemeinsamen zweiten Platz im Ranking der Veranstaltungsorte. In Gera entfaltete der Neonazi Christian Klar zunehmende Aktivitäten, nachdem er Ende 2024 in den Bundesvorstand „Der Heimat“ gewählt worden war. So wandelte er sein Wohnhaus zur Parteizentrale um und veranstaltete dort mehrere Liederabende. Außerdem ist Klar auch für die erste öffentliche Großveranstaltung mit Konzertcharakter seit 2019 verantwortlich, die am 1. Mai 2025 in Gera stattfand. Dabei handelte es sich um eine Mischung aus Demonstration und RechtsRock-OpenAir. Auch wenn die Veranstaltung keinen genuinen Festivalcharakter aufwies, war sie mit rund 1.000 Teilnehmenden doch die größte ihrer Art.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full"><img decoding="async" width="992" height="661" src="https://mobit.org/wp-content/uploads/2026/03/250501_Gera_Mai-VA-Die-Heimat_Musik_Kai-Naggert-Proto-Dominik-Raupbach-Kavalier-Gera-Schriftzug_269A7932.jpg" alt="Die neonazistischen Rapper &quot;Proto&quot; und &quot;Kavalier&quot; performen am 1. Mai 2025 in Gera auf der Bühne." class="wp-image-15588" style="aspect-ratio:1.5;object-fit:contain" srcset="https://mobit.org/wp-content/uploads/2026/03/250501_Gera_Mai-VA-Die-Heimat_Musik_Kai-Naggert-Proto-Dominik-Raupbach-Kavalier-Gera-Schriftzug_269A7932.jpg 992w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2026/03/250501_Gera_Mai-VA-Die-Heimat_Musik_Kai-Naggert-Proto-Dominik-Raupbach-Kavalier-Gera-Schriftzug_269A7932-300x200.jpg 300w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2026/03/250501_Gera_Mai-VA-Die-Heimat_Musik_Kai-Naggert-Proto-Dominik-Raupbach-Kavalier-Gera-Schriftzug_269A7932-768x512.jpg 768w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2026/03/250501_Gera_Mai-VA-Die-Heimat_Musik_Kai-Naggert-Proto-Dominik-Raupbach-Kavalier-Gera-Schriftzug_269A7932-320x213.jpg 320w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2026/03/250501_Gera_Mai-VA-Die-Heimat_Musik_Kai-Naggert-Proto-Dominik-Raupbach-Kavalier-Gera-Schriftzug_269A7932-640x426.jpg 640w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2026/03/250501_Gera_Mai-VA-Die-Heimat_Musik_Kai-Naggert-Proto-Dominik-Raupbach-Kavalier-Gera-Schriftzug_269A7932-440x293.jpg 440w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2026/03/250501_Gera_Mai-VA-Die-Heimat_Musik_Kai-Naggert-Proto-Dominik-Raupbach-Kavalier-Gera-Schriftzug_269A7932-880x586.jpg 880w" sizes="(max-width: 992px) 100vw, 992px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die neonazistischen Rapper &#8222;Proto&#8220; und &#8222;Kavalier&#8220; performen am 1. Mai 2025 in Gera auf der Bühne.</figcaption></figure></div>


<p>Erfurt war indes in den letzten Jahren durch Metal-Konzerte im Klub „From Hell“ eine gewisse Konstante. MOBIT zählt hier seit Jahren zahlreiche Auftritte von Bands, deren Songs extrem rechte Texte aufweisen, die sich in Interviews entsprechend äußern oder die offen und wiederholt mit extrem rechter Symbolik spielen oder mit anderen einschlägigen Bands kooperieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Drei Konzerte pro Woche im „Eisernen Löwen“ Brattendorf</strong></h3>



<p>Hildburghausen war 2025 die Schwerpunktregion für RechtsRock-Konzerte. Während hier vor <a href="https://mobit.org/rechtsrock-statistik-2019/">2020 schon Großveranstaltungen mit Teilnehmendenzahlen von 1000-6000 Personen </a>stattfanden, waren es 2025 eher „Liederabende“<a href="#_ftn2" id="_ftnref2">[2]</a> vor übersichtlicher Publikumsgröße. Verantwortlich dafür ist der Neonazi Tommy Frenck. Seit der Eröffnung des von ihm betriebenen &#8222;Gasthaus Eiserner Löwe&#8220; im September 2024 finden in dessen „Afrikakorps-Bar“ nahezu wöchentlich Konzerte statt. Zumeist führt Frenck an einem Wochenende von Freitag bis Sonntag drei Konzertveranstaltungen durch. Dies dürfte nicht zuletzt auch eine Möglichkeit sein, die auf maximal 50 Teilnehmende begrenzten Konzert-Veranstaltungen kommerziell ertragreicher zu gestalten. In diesem überschaubaren Rahmen haben Neonazis die Chance, ihren RechtsRock-Idolen bei Schnitzel und Bier besonders nah zu kommen. Frenck hat mit der Mischung aus Essen, Einkauf und Live-Musik eine neonazistische Erlebnisgastronomie geschaffen. So können bei dem geschäftstüchtigen Neonazi nicht nur die Tickets erworben werden, er versorgt während der Konzerte das Publikum in seiner Gaststätte, die Teilnehmenden haben gleichzeitig aber auch die Möglichkeit, in Frencks Neonazi-Kitsch-Shop, den er selbst als „Shopping Erlebnis in Tommys Warenhaus“ bezeichnet, einzukaufen. Eine umfassende neonazistische Konsum- und Erlebniswelt.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Kommerzielle Verkaufstechniken</strong></h3>



<p>In den letzten Jahren ist eine starke Inszenierung des Verkaufs vermeintlich exklusiver Tonträger zu beobachten. Allgemein kämpft auch die RechtsRock-Szene mit den frei zugänglichen Online-Plattformen, auf denen ihre Hassmusik kostenlos abrufbar ist. Daher soll die alternde RechtsRock-Szene mit limitierten Angeboten und Special-Editions alter Alben langjährig bekannter Bands zu immer neuen Käufen gelockt werden. Auch CD-Neuveröffentlichungen werden als Event vermarktet, bei dem anwesende Bandmitglieder und Autogramme zu den Verkaufszahlen beitragen sollen. So präsentierte die bekannte Band Sleipnir ihre von Frenck vertriebene musikalische Neuerscheinung im September zweimal hintereinander vor ausgewechseltem Publikum.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Behördenumgang mit RechtsRock</strong></h3>



<p>Offiziell wurden von staatlicher Seite für 2025 in Thüringen 80 Konzerte gezählt. Auch damit ist<a href="https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/sued-thueringen/hildburghausen/rechtsextreme-konzerte-musikveranstaltungen-100.html" target="_blank"> Thüringen schon deutschlandweit an der Spitze</a>. Die unterschiedlichen Zahlen kommen auch deswegen zustande, weil zur Erfassung von Musik-Veranstaltungen verschiedene Kriterien angelegt werden. Für MOBIT muss Musik einen relevanten Teil einer extrem rechten Veranstaltung einnehmen, um erfasst zu werden. Gezählt werden beispielsweise auch neonazistische Trauermärsche, auf denen Liedermacher im Rahmen der Veranstaltung mehrere Musikstücke spielen. Damit erfüllt RechtsRock auch hier zentrale Funktionen, wie bei anderen Konzerten. Letztlich dürfte die Dunkelziffer nicht erfasster Veranstaltungen ohnehin noch einmal darüber liegen.</p>



<p>In den vorangegangenen Jahren lag die Anzahl verhinderter RechtsRock Konzerte in Thüringen stets im einstelligen Prozentbereich. Dass im vergangenen Jahr jedoch nur ein einziges Konzert durch die Polizei aufgelöst wurde, dürfte letztlich an der zunehmenden Rechtssicherheit der extrem rechten Veranstalter*innen liegen. Die Szene hat Wissen, Erfahrung und Routine in der legalen Anmeldung dieser Konzerte (Brattendorf) oder kennt Möglichkeiten zur Verschleierung bewusst geheim gehaltener Anlässe.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Aktualisierung des Begriffs „RechtsRock“</strong></h3>



<p>Der langjährig etablierte Fachbegriff „RechtsRock-Konzert“ ist heute erklärungsbedürftig geworden und MOBIT nutzt neben ihm auch immer wieder den zugegebenermaßen etwas bemüht klingenden Begriff „extrem rechte Musikveranstaltung“. Die Wurzeln des Begriffs „RechtsRock“ liegen zwischen den 1980ern und 1990er Jahren, in denen damit Rock-Konzerte von Neonazi-Skinheads griffig und verständlich beschrieben waren. Stilistisch wurde im weitesten Sinne Rockmusik mit rechten bis extrem rechten Texten von neonazistisch geprägten Musiker*innen live bei Konzerten gespielt. Bis heute zählt MOBIT daher ausschließlich Live-Auftritte bei denen die Umstände (Musiker*innen, Texte, Veranstaltungsorte und Publikum) insgesamt einen politischen Nutzen für extrem rechte Szenen und für extrem rechte Politik versprechen. Seither haben sich in der Szene aber sowohl die Musikstile als auch die Veranstaltungsformate deutlich diversifiziert: Als Aufwertung von politischen Versammlungen oder szenigen Gemeinschaftserlebnissen, Online-Konzerten während der Pandemie; es geschieht in einem kleineren, vertrauterem Umfeld auf Privatgrundstücken und wird seltener öffentlich beworben. Auch werden heute viel öfter andere Musikstile neben Rockmusik bedient – Metal, Pop, Party- und Schlagermusik, Singer/Songwriter oder Rap sind in der extrem rechten Szene gängig genutzte Stile. Das althergebrachte RechtsRock-Konzert in Sälen im ländlichen Raum oder bei früher in Thüringen regelmäßig veranstalteten Open-Air-Festivals sind nach der Covid19-Pandemie eher zur Seltenheit geworden. Der Begriff „RechtsRock“ ist daher heute eher als Sammelbegriff zu verstehen, der Musik konkludiert, die extrem rechte Inhalte verbreitet.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ausblick 2026</strong></h3>



<p>Für das aktuelle Jahr kündigt sich bereits jetzt eine weitere Erhöhung der Konzertveranstaltungen in Brattendorf an. Waren im Jahr 2025 elf Konzerte in den ersten drei Monaten des Jahres angekündigt, sind es im ersten Quartal 2026 bereits 25.</p>



<p>Für Mitte März werden Auftritte der Neonazi-Band AMOK mit dem Frontmann Kevin G. aus der Schweiz erwartet. Eine Band, die dem internationalen Neonazi-Musik-Netzwerk „Blood- &amp; Honour“ zugerechnet wird. Mehrmals hatten sich Mitglieder der Band vor Gericht zu verantworten – sei es für Drohungen, Körperverletzungsdelikte, illegalem Waffenbesitz bis hin zu einer Verurteilung wegen einer Todesdrohung in einem Liedtext gegenüber einem lokalen Politiker und Journalisten. Journalistische Recherchen und juristische Ermittlungen sprechen von engen Verbindungen nach Südthüringen und zu der &nbsp;klandestinen Band „Erschießungskommando&#8220;. Letztere Band veröffentlichte 2016 ein Album, auf dem sich brutale Vernichtungsphantasien gegenüber politischen Gegner*innen samt einer Morddrohung gegen eine Thüringer Politikerin und einem weiteren Familienmitglied finden. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="992" height="992" src="https://mobit.org/wp-content/uploads/2026/03/170506_Leinefelde_7-Eichsfeldtag_AMOK-Kevin-Gutmann_IMG_0447.jpg" alt="Kevin G. Gitarre spielend beim Auftritt der Band AMOK am 6. Mai 2017 im Rahmen des &quot;Eichsfeldtages&quot; der NPD in Leinefelde." class="wp-image-15589" srcset="https://mobit.org/wp-content/uploads/2026/03/170506_Leinefelde_7-Eichsfeldtag_AMOK-Kevin-Gutmann_IMG_0447.jpg 992w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2026/03/170506_Leinefelde_7-Eichsfeldtag_AMOK-Kevin-Gutmann_IMG_0447-300x300.jpg 300w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2026/03/170506_Leinefelde_7-Eichsfeldtag_AMOK-Kevin-Gutmann_IMG_0447-150x150.jpg 150w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2026/03/170506_Leinefelde_7-Eichsfeldtag_AMOK-Kevin-Gutmann_IMG_0447-768x768.jpg 768w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2026/03/170506_Leinefelde_7-Eichsfeldtag_AMOK-Kevin-Gutmann_IMG_0447-320x320.jpg 320w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2026/03/170506_Leinefelde_7-Eichsfeldtag_AMOK-Kevin-Gutmann_IMG_0447-640x640.jpg 640w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2026/03/170506_Leinefelde_7-Eichsfeldtag_AMOK-Kevin-Gutmann_IMG_0447-440x440.jpg 440w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2026/03/170506_Leinefelde_7-Eichsfeldtag_AMOK-Kevin-Gutmann_IMG_0447-880x880.jpg 880w" sizes="(max-width: 992px) 100vw, 992px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kevin G. beim Auftritt der Band AMOK am 6. Mai 2017 im Rahmen des &#8222;Eichsfeldtages&#8220; der NPD in Leinefelde.</figcaption></figure>



<p>Frenck kündigt zudem für das aktuelle Jahr an, sein erlebnisgastronomisches Angebot durch Übernachtungsmöglichkeiten weiter auszubauen. Die Sonderstellung der Szene-Immobilie in Brattendorf als ein bundesweit frequentiertes Zentrum extrem rechten bzw. neonazistischen Konzertgeschehens scheint damit weiter zu wachsen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><a href="#_ftnref1" id="_ftn1">[1]</a> Der Durchschnittswert der von MOBIT gezählten RechtsRock-Veranstaltungen lag Ende 2024 leicht über 35 Konzerten pro Jahr</p>



<p><a href="#_ftnref2" id="_ftn2">[2]</a> Gemeint sind Konzerte mit geringem technischen Aufwand: ein oder zwei Musiker singen und nutzen meist Akustik-Gitarren. Eine Verstärkung durch die Nutzung von Lautsprechern ist dabei dennoch häufig. Dargeboten werden oft Songs bekannter RechtsRock-Bands.</p>



<p></p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sammelband „Was blüht dem Dorf?“ erschienen</title>
		<link>https://mobit.org/was-blueht-dem-dorf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mobit1]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jul 2019 10:28:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesverband Mobile Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Beratung in Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[ländlicher Raum]]></category>
		<category><![CDATA[zivilgesellschaftliches Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilcourage]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverband Mobile Beratung e.V.]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ausgehend von einer Tagung im Herbst 2018 leuchtet ein multiprofessioneller Band Potentiale und Herausforderungen aus In ländlichen Räumen werden an die Auseinandersetzung mit&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ausgehend von einer Tagung im Herbst 2018 leuchtet ein multiprofessioneller Band Potentiale und Herausforderungen aus</strong></h3>



<p>In ländlichen Räumen werden an die Auseinandersetzung mit 
Rechtsextremismus und menschenfeindlichen Einstellungen spezifische 
Herausforderungen gestellt. Die öffentlichen Infrastrukturen sind hier 
anders ausgeprägt als in Städten. Das schafft Freiräume, fordert aber 
auch verstärkt individuelles Engagement.</p>



<p>Der Bundesverband Mobile Beratung hat gemeinsam mit der <a href="http://www.bpb.de" target="_blank">Bundeszentrale für politische Bildung</a>
 deshalb im Herbst 2018 mit der Tagung „Was blüht dem Dorf? Impulse zur 
Demokratiestärkung auf dem Land“ zahlreiche Menschen aus Theorie und 
Praxis eingeladen, um gemeinsam über die Demokratiestärkung auf dem Land
 zu beraten. Der Kongress brachte in einzigartiger Weise Menschen 
zusammen – jenseits vom oft dominierenden Denken in 
Verwaltungsstrukturen, Förderlogiken oder politischen Präferenzen. Sie 
verband der Wunsch sich auszutauschen, neue Impulse zu bekommen und zu 
erfahren, wie Demokratieentwicklung auf dem Land gelingen kann. Die 
Impulse der Konferenz werden in der vorliegenden Publikation fachlich 
reflektiert, mit gelungenen Beispielen unterlegt und zu einer 
Darstellung der Profession der Mobilen Beratung auf dem Lande 
verdichtet.</p>



<p>Zunächst ordnet der Band aus wissenschaftlicher Sicht die <strong>speziellen Herausforderungen ländlicher Regionen</strong>
 ein. Demographischer Wandel und Infrastrukturentwicklung sind genauso 
Themen wie die soziokulturelle Dimension von Wachstum und Schrumpfung 
auf dem Lande. Nicht nur die Zuwanderung nach Deutschland wird 
betrachtet, sondern ebenso die innerdeutsche Migration.</p>



<p>Im zweiten Abschnitt finden sich <strong>gelungene Beispiele aus der Praxis</strong>. Hier geht es ganz konkret etwa um den Mehrwert von Dorfläden für eine Gemeinde und um politische Bildung in ländlichen<br>
Regionen, um Chancen durch Migration und um mutige, engagierte Kommunalpolitiker*innen.</p>



<p>Der dritte Teil der Publikation behandelt <strong>Perspektiven der Demokratieförderung in ländlichen Regionen</strong>
 – also das, was für eine positive Entwicklung notwendig ist. Dazu 
gehört die politisch-planerische und sozial-topograische Sicht genauso 
wie die migrantische und postmigrantische Perspektive. Last but not 
least schließt die Publikation mit einem Blick auf die Mobile Beratung 
selbst, die mit all diesen Engagierten und Gruppen und in vielfältigen 
Problemlagen arbeitet.</p>



<p>Wenn Mobile Beratung gelingt, wenn irgendwo Demokratie und  Menschenrechte gestärkt werden, dann gehört dieser Erfolg nie den  Berater*innen, sondern immer den Menschen vor Ort. Deshalb ist der  Bundesverband Mobile Beratung ganz besonders froh, dass sowohl die  Konferenz wie auch diese Publikation Kommunalpoltiker*innen, Vereine und  Bündnisse, politischen Bildner*innen, Menschen aus Bildungsarbeit, aus  Behörden und Verwaltungen, aus Kirchengemeinden, Sport, von den  Landeskoordinierungsstellen, Migrant*innenorganisationen und  Wissenschaft versammelt hat. Ihre vielfältigen Perspektiven geben  kaleidoskopartig Antwort(en) auf die Frage „Was blüht dem Dorf?“</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Die Publikation ist ab sofort unter <a href="m&#97;&#105;&#x6c;&#x74;o&#58;&#107;&#x6f;&#x6e;&#x74;a&#107;&#116;&#x40;&#x62;un&#100;&#x65;&#x73;&#x76;e&#114;&#98;&#x61;&#x6e;d-&#109;&#x6f;&#x62;&#x69;l&#101;&#45;&#x62;&#x65;ra&#116;&#x75;&#x6e;&#x67;&#46;&#100;&#101;">&#107;&#x6f;&#110;&#x74;a&#x6b;t&#64;&#x62;&#117;&#x6e;d&#x65;s&#118;&#x65;&#114;&#x62;a&#x6e;d&#45;&#x6d;&#111;&#x62;i&#x6c;e&#45;&#x62;&#101;&#x72;a&#x74;u&#110;&#x67;&#46;&#x64;e</a> bestellbar. <a href="http://www.bundesverband-mobile-beratung.de/wp-content/uploads/2019/07/bmb-was-blueht-Ende.pdf" target="_blank">Die PDF-Version der Veröffentlichung ist hier abrufbar</a>. </p></blockquote>



<p>Quelle: <a href="http://www.bundesverband-mobile-beratung.de/2019/07/12/sammelband-was-blueht-dem-dorf-erschienen/" target="_blank">http://www.bundesverband-mobile-beratung.de/2019/07/12/sammelband-was-blueht-dem-dorf-erschienen/</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/was-blueht-dem-dorf/">Sammelband „Was blüht dem Dorf?“ erschienen</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nach den Wahlen: Angriffe werden stärker – Mobile Beratung bietet Unterstützung</title>
		<link>https://mobit.org/presseerklaerung/nach-den-wahlen-angriffe-werden-starker/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jun 2019 07:56:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobile Beratung in Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtspopulismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverband Mobile Beratung e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalwahl]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Presseinformation des Bundesverbandes Mobile Beratung e.V. zu den Ergebnissen der Kommunal- und Europawahl Bundesverband Mobile Beratung e.V. (BMB) gibt Übersicht über Ergebnisse der&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/presseerklaerung/nach-den-wahlen-angriffe-werden-starker/">Nach den Wahlen: Angriffe werden stärker – Mobile Beratung bietet Unterstützung</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Presseinformation des Bundesverbandes Mobile Beratung e.V. zu den Ergebnissen der Kommunal- und Europawahl </h4>



<p><strong><a href="https://www.bundesverband-mobile-beratung.de/" target="_blank">Bundesverband Mobile Beratung e.V. (BMB)</a> gibt Übersicht über Ergebnisse der EU- und Kommunalwahlen aus seiner Perspektive</strong></p>



<p>Der BMB ist als Dach- und Fachverband von ca. 150 Mobilen  Berater*innen mit 36 Trägerstrukturen Mobiler Beratung gegen  Rechtsextremismus in allen Bundesländern vertreten. Seit 25 Jahren wird  in Deutschland Kommunalberatung zur Auseinandersetzung mit  Rechtsextremismus, Rechtspopulismus, Rassismus und menschenverachtenden  Einstellungen angeboten und sukzessive weiterentwickelt. Wir begleiten  Bürger*innen dabei Wege zu finden, wie Demokratie und Menschenrechte in  ihrem Lebens- und Berufsumfeld gestärkt werden können. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Das ist gerade  in Zeiten, da rechte Diskurse aus der Mitte der Gesellschaft befeuert  werden und damit verbunden eine Normalisierung von Rassismus und  Rechtspopulismus voranschreitet, von vitalem gesellschaftlichen  Interesse“ </p><cite>   Grit Hanneforth, Sprecherin im BMB  </cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Unsere  Arbeit ist eine unverzichtbare Ressource für alle, die den aktuellen  Rechtsruck der Gesellschaft nicht hinnehmen wollen und denen an einer  demokratischen Alltagskultur auf Grundlage der unveräußerlichen  Menschenrechte gelegen ist.“</p><cite> Grit Hanneforth, Sprecherin im BMB </cite></blockquote>



<p>Aus dieser Perspektive werfen wir nachfolgend einen analysierenden 
Blick auf die mit den Wahlerfolgen der AfD bei den Europawahlen und den 
Kommunalwahlen in 10 Bundesländern verbundenen gesellschaftlichen 
Entwicklungen. Darüber hinaus stellen wir eine Übersicht zu den 
Wahlergebnissen für sieben Bundesländer, in denen auch kommunal gewählt 
wurde, aus der Perspektive der zuständigen Beratungsteams zur Verfügung.
 Mit Bezug zu den EU- und Kommunalwahlen lässt sich folgendes 
länderübergreifend feststellen:</p>



<p>Die Wahlbeteiligung ist erfreulicherweise gestiegen und spiegelt eine
 gestärkte Aufmerksamkeit der Bürger*innen für politische Debatten. Die 
Wahlergebnisse zeigen in allen Bundesländern erhebliche Verluste bei den
 ehemaligen großen Volksparteien und eine erhebliche Differenz zwischen 
den Zustimmungswerten für die AfD in Ost- und Westdeutschland. Die AfD 
konnte ihr Ergebnis bei den EU-Wahlen bundesweit von 7,1 auf 11 Prozent 
steigern und hat sich auf kommunaler Ebene weiter etabliert. In Sachsen 
und Brandenburg wurde die AfD bei der Europawahl stärkste Kraft, in 
Thüringen belegt sie knapp hinter der CDU Platz zwei. Diese 
Wahlergebnisse werden der AfD Schwung für die anstehenden Landtagswahlen
 in diesen drei ostdeutschen Bundesländern geben.</p>



<p>Die ihr somit zur Verfügung stehenden Ressourcen wird die AfD nutzen,  um als politische Gegner markierte Gruppierungen und  Bevölkerungsgruppen sowie Religionsgemeinschaften, Verbände und  öffentlichrechtliche Medien noch massiver unter Druck setzen als  bisher. Diese Prognose lässt sich mit Forderungen aus dem sogenannten  „Regierungsprogramm“ der sächsischen AfD nach dem Wahlsonntag erhärten,  die so oder ähnlich auch in anderen Bundesländern erhoben werden: So  will die AfD Geldleistungen für Asylbewerber*innen auf Sachleistungen  umstellen, die freie Kunst- und Kulturszene finanziell beschränken und  stattdessen „identitätsstiftende“ Kultur als „Spiegel des  Selbstverständnisses der sächsischen Bürger“ fördern. Ähnlich verhält es  sich mit der Förderung der Jugendhilfe. Der AfD politisch nicht genehme  Träger sollen von einer Förderung ausgeschlossen werden.</p>



<p>Der Stimmenzuwachs bei der AfD führt in allen Ländern zu herben  Verlusten für neonazistische Parteien. So verlor der letzte  NPD-Abgeordnete im EU-Parlament, Udo Vogt, sein Mandat. Gleichzeitig  finden wir in unterschiedlicher Ausprägung zahlreiche extrem rechte  Kandidat*innen auf den Listen der AfD.<br> Auch wenn sich der Blick in Sachsen, Brandenburg und Thüringen nun auf  die kommenden Landtagswahlen richtet, ist der Fokus auf die kommunale  Ebene ebenso wichtig: Die Stimmenverluste von CDU und SPD und der  teilweise massive Stimmenzuwachs der AfD in ostdeutschen Kommunen  fordert die Gemeinde- und Stadträte und Kreistage deutlicher heraus als  bisher: Nicht nur die Anträge der AfD zu den Themen Flucht und Asyl,  Kunst und Kultur sowie Jugendarbeit müssen sensibel beobachtet und durch  parlamentarische Mehrheiten von Demokrat*innen zurückgewiesen werden.  Ebenso herausfordernd ist es, dass kommunale Gremien, aber auch bspw.  Partnerschaften für Demokratie des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“,  zukünftig von AfD-Politiker*innen massiver als bisher mitbestimmt  werden können.</p>



<p>Zivilgesellschaftliche Bündnisse, alternative Jugendkultur und die 
inhaltliche Auseinandersetzung mit Rassismus, Antisemitismus und anderen
 menschenverachtenden Einstellungen in den Regionen sind damit stark 
gefährdet. Das Wahlergebnis ist eine Katastrophe für Menschen die von 
Rassismus, Homophobie oder anderen Diskriminierungen betroffen sind und 
in Deutschland ihre Heimat haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Thüringen</h2>



<p>Insgesamt ist deutlich zu sehen, dass überall dort, wo die AfD ihre  Höchstwerte erreichen konnte, die klassischen Neonazi-Parteien deutlich  an Wähler*innenstimmen verloren haben – das Auftreten der AfD hat somit  zum Ausbluten der klassischen Neonazi-Parteien geführt. Im Vergleich zu  klassischen Neonazi Parteien, welche durch eine höhere Wahlbeteiligung  in der Gesamtbetrachtung Prozente verlieren, gewinnt die AfD zudem  dadurch an Stimmen.</p>



<p>Eine ausführlichere Zusammenfassung findet sich in unserem Blogartikel <a href="https://mobit.org/wahlergebnisse-2019/">&#8222;Rechts und ganz weit rechts: Die Wahlergebnisse in Thüringen&#8220;</a></p>



<p>Der Bundesverband Mobile Beratung e.V. (BMB) dokumentiert zudem eine Zusammenfassung der Wahlergebnisse der anderen Bundesländer auf seiner <a href="https://www.bundesverband-mobile-beratung.de/2019/06/06/nach-den-wahlen-angriffe-werden-staerken-mobile-beratung-bietet-unterstuetzung/" target="_blank">Homepage</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/presseerklaerung/nach-den-wahlen-angriffe-werden-starker/">Nach den Wahlen: Angriffe werden stärker – Mobile Beratung bietet Unterstützung</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>RechtsRock-Konzerte in Thüringen – der Anstieg geht weiter</title>
		<link>https://mobit.org/presseerklaerung/rechtsrock-statistik-2018/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Mar 2019 10:07:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[RechtsRock]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Beratung in Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Magdala]]></category>
		<category><![CDATA[Kampfsport]]></category>
		<category><![CDATA[extreme Rechte Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien der extremen Rechten]]></category>
		<category><![CDATA[Chronik]]></category>
		<category><![CDATA[Themar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach Zählung der Mobilen Beratung in Thüringen. Für Demokratie – Gegen Rechtsextremismus (MOBIT) ist auch im zurückliegenden Jahr 2018 die Anzahl extrem rechter&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/presseerklaerung/rechtsrock-statistik-2018/">RechtsRock-Konzerte in Thüringen – der Anstieg geht weiter</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nach Zählung der Mobilen Beratung in Thüringen. Für Demokratie – Gegen Rechtsextremismus (MOBIT) ist auch im zurückliegenden Jahr 2018 die Anzahl extrem rechter Konzerte nochmals um elf auf 71 Konzerte angestiegen. Diese Entwicklung ergibt sich vor allem durch den Zuwachs an kleineren Balladen-/Liederabenden. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><br>„<em>Der steile Anstieg an RechtsRock-Konzerten in den letzten Jahren ist Anlass zu großer Besorgnis. Neonazi-Konzerte in szeneeigenen Immobilien sind mittlerweile Alltag in Thüringen. Wir fordern eine breite gesellschaftliche Ächtung, damit mittelfristig RechtsRock nicht als „normaler“ Bestandteil eines regionalen Musikangebots wahrgenommen wird.</em>“</p><cite>  resümiert Stefan Heerdegen, Berater bei MOBIT.  </cite></blockquote>



<p>Das RechtsRock-Jahr 2018 wurde in Thüringen vor allem durch zwei Entwicklungen geprägt:  Zum Einen stieg die Anzahl von Liederabenden auf 45 an. Damit ist allein  die Zahl der Liederabende so groß, wie im Jahr 2015 noch das  Gesamtaufkommen an RechtsRock-Konzerten war. </p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="978" height="633" src="https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/03/190322_RR-Grafik_Stile.png" alt="" class="wp-image-5620" srcset="https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/03/190322_RR-Grafik_Stile.png 978w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/03/190322_RR-Grafik_Stile-300x194.png 300w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/03/190322_RR-Grafik_Stile-768x497.png 768w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/03/190322_RR-Grafik_Stile-320x207.png 320w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/03/190322_RR-Grafik_Stile-640x414.png 640w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/03/190322_RR-Grafik_Stile-440x285.png 440w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/03/190322_RR-Grafik_Stile-880x570.png 880w" sizes="auto, (max-width: 978px) 100vw, 978px" /><figcaption>62% der Konzerte im vergangegen Jahr machen allein die Lieder- und Balladenabende aus. Quelle: MOBIT</figcaption></figure>



<p>Zum Anderem entwickeln die Organisatoren verschiedener Großveranstaltungen diese zu immer größeren Events mit immer breiterem Angebot an Verkaufsständen weiter. Zu dieser Entwicklung gehört auch, dass die Großkonzerte teils auf zwei Tage ausgeweitet werden. In Thüringen war dies bei den „Tagen der nationalen Bewegung“ im Juni 2018 in Themar und beim „Rock gegen Überfremdung III“, wie es im Oktober in Magdala geplant war, zu beobachten. Ein weiterer Aspekt sind Kampfsportwettbewerbe, wie sie beispielsweise beim Event „Jugend im Sturm“ im Juli letzten Jahres in Kirchheim organisiert wurden. Positiv fiel im vergangenen Jahr auf, dass sechs Konzerte verhindert wurden und auch der offensichtlich gestiegene Strafverfolgungswille der eingesetzten Polizeibeamten. Scharfe Kontrollen der Konzertteilnehmenden wirken ebenso einer Normalisierung dieser menschenverachtenden Konzerte entgegen wie die Gegenproteste, die engagierte Bündnisse und Initiativen beharrlich jedes Jahr organisieren. </p>



<div class="wp-block-media-text alignwide"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="888" src="https://mobit.org/wp-content/uploads/2018/12/180608_Themar_Tage-der-nationalen-Bewegung_Ken-McLellan-Versammlungsausschluss__IMG_1410-1024x888.jpg" alt="" class="wp-image-4916" srcset="https://mobit.org/wp-content/uploads/2018/12/180608_Themar_Tage-der-nationalen-Bewegung_Ken-McLellan-Versammlungsausschluss__IMG_1410-1024x888.jpg 1024w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2018/12/180608_Themar_Tage-der-nationalen-Bewegung_Ken-McLellan-Versammlungsausschluss__IMG_1410-300x260.jpg 300w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2018/12/180608_Themar_Tage-der-nationalen-Bewegung_Ken-McLellan-Versammlungsausschluss__IMG_1410-768x666.jpg 768w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2018/12/180608_Themar_Tage-der-nationalen-Bewegung_Ken-McLellan-Versammlungsausschluss__IMG_1410-320x277.jpg 320w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2018/12/180608_Themar_Tage-der-nationalen-Bewegung_Ken-McLellan-Versammlungsausschluss__IMG_1410-640x555.jpg 640w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2018/12/180608_Themar_Tage-der-nationalen-Bewegung_Ken-McLellan-Versammlungsausschluss__IMG_1410-440x381.jpg 440w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2018/12/180608_Themar_Tage-der-nationalen-Bewegung_Ken-McLellan-Versammlungsausschluss__IMG_1410-880x763.jpg 880w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2018/12/180608_Themar_Tage-der-nationalen-Bewegung_Ken-McLellan-Versammlungsausschluss__IMG_1410.jpg 1134w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-large-font-size"></p>



<p> Positiv fiel im vergangenen Jahr auf, dass sechs Konzerte verhindert  wurden und auch der offensichtlich gestiegene Strafverfolgungswille der  eingesetzten Polizeibeamten. Scharfe Kontrollen der Konzertteilnehmenden  wirken ebenso einer Normalisierung dieser menschenverachtenden Konzerte  entgegen wie die Gegenproteste, die engagierte Bündnisse und  Initiativen beharrlich jedes Jahr organisieren.  </p>



<p><br></p>
</div></div>



<p><a href="https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/03/180321_MOBIT-Konzertstatistik_2018.pdf">Hier geht&#8217;s zur ausführlichen MOBIT-Konzertstatistik für das Jahr 2018 (PDF).</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/presseerklaerung/rechtsrock-statistik-2018/">RechtsRock-Konzerte in Thüringen – der Anstieg geht weiter</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
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		<item>
		<title>Mobit sieht Erfolge beim Einsatz gegen Rechtsrock</title>
		<link>https://mobit.org/mobit-sieht-erfolge-beim-einsatz-gegen-rechtsrock/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mobit_Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Mar 2019 07:41:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[RechtsRock]]></category>
		<category><![CDATA[extreme Rechte Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien der extremen Rechten]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Beratung in Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Versammlungsrecht Thüringen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Thüringen gibt es nach einer neuen Zählung immer mehr rechtsextreme Musikveranstaltungen. Der Verein Mobit sieht dennoch Erfolge beim Verhindern solcher Veranstaltungen im&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/mobit-sieht-erfolge-beim-einsatz-gegen-rechtsrock/">Mobit sieht Erfolge beim Einsatz gegen Rechtsrock</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>In Thüringen gibt es nach einer neuen Zählung immer mehr rechtsextreme  Musikveranstaltungen. Der Verein Mobit sieht dennoch Erfolge beim  Verhindern solcher Veranstaltungen im Freistaat. &#8230;<br><br><a href="https://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Mobit-sieht-Erfolge-beim-Einsatz-gegen-Rechtsrock-1550618182" target="_blank">Thüringer Allgemeine vom 22.03.2019</a></p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Thüringen-Monitor bestätigt den politischen Rechtsruck der Thüringer Bevölkerung</title>
		<link>https://mobit.org/presseerklaerung/thueringen-monitor-bestaetigt-den-politischen-rechtsruck-der-thueringer-bevoelkerung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mobit1]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Nov 2018 14:53:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtspopulismus]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Beratung in Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Ethnozentrismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[extrem rechte Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[AfD]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute wurden in der Thüringer Staatskanzlei die Ergebnisse des Thüringen-Monitors 2018 vorgestellt. Darin zeigt sich, dass rechtsextreme Einstellungen in Thüringen sich auf hohem&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute wurden in der Thüringer Staatskanzlei die Ergebnisse des Thüringen-Monitors 2018 vorgestellt. Darin zeigt sich, dass rechtsextreme Einstellungen in Thüringen sich auf hohem Niveau stabilisiert haben, wobei rassistische und ethnozentristische Einstellungen deutlich ansteigen. Die Ergebnisse bestätigen damit die Diskursverschiebung nach rechts.</strong></p>
<p>58 Prozent der Befragten des Thüringen-Monitors stimmen der Aussage zu, dass die Bundesrepublik „durch die vielen Ausländer in einem gefährlichen Maß überfremdet“ sei. Damit nährt sich der Wert wieder dem Höchstwert seit Erhebung der Studie an und liegt deutlich über dem langjährigen Durchschnitt. Insgesamt werden die ethnozentristischen Aussagen von nahezu der Hälfte der Befragten Thüringer*innen geteilt.</p>
<p>Der Anteil der Personen, die als rechtsextrem eingestellt kategorisiert werden, liegt in der aktuellen Studie bei 20% und damit wieder leicht über dem Wert aus 2017. Damit stabilisiert sich der Anteil extrem rechts Eingestellter auf einem sehr hohen Niveau.</p>
<p>Diese Erkenntnisse sind aus Sicht der Mobilen Beratung in Thüringen beunruhigend aber zugleich wenig überraschend. <em>„Bereits anhand der enormen Mobilisierungserfolge im Jahr 2015 bei rassistischen Demonstrationen im ganzen Freistaat hatte sich deutlich gezeigt, wie weit rassistische Äußerungen in der Thüringer Bevölkerung auf Zustimmung treffen.“</em> kommentiert Stefan Heerdegen von MOBIT.</p>
<p><em>„Was die Studie hier abbildet, nehmen wir auch durchaus in unseren Beratungen wahr. Wir haben zunehmend mit Anfragen zu tun, in denen Menschen in ihrem alltäglichen (Arbeits-)Umfeld mit rassistischen Äußerungen konfrontiert sind.“</em> so Heerdegen weiter.</p>
<p>Besonders im Hinblick auf die anstehenden Landtagswahlen 2019 stimmen die Ergebnisse bedenklich und erfordern ein entschiedenes Eintreten der Zivilgesellschaft gegen Rassismus und Ausgrenzung.</p>
<p><span style="color: #ff6600;">Der vollständige THÜRINGEN-MONITOR 2018 kann auf der Website der Thüringer Staatskanzlei als PDF-Dokument heruntergeladen werden: </span><a href="https://www.thueringen.de/th1/tsk/landesregierung/thueringenmonitor/index.aspx" target="_blank"><span style="color: #ff6600;">https://www.thueringen.de/th1/tsk/landesregierung/thueringenmonitor/index.aspx</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/presseerklaerung/thueringen-monitor-bestaetigt-den-politischen-rechtsruck-der-thueringer-bevoelkerung/">Thüringen-Monitor bestätigt den politischen Rechtsruck der Thüringer Bevölkerung</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Musikkonzert und Information</title>
		<link>https://mobit.org/musikkonzert-und-information/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mobit_Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Oct 2018 13:40:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[zivilgesellschaftliches Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Beratung in Thüringen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>300 Menschen waren nach Informationen des organisierenden Vereins „MuK“ – Musik und Kultur in Mühlhausen – Gäste des Anti-Rechts-Konzerts &#8230; Thüringer Allgemeine vom&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/musikkonzert-und-information/">Musikkonzert und Information</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>300 Menschen waren nach Informationen des organisierenden Vereins „MuK“ – Musik und Kultur in Mühlhausen – Gäste des Anti-Rechts-Konzerts &#8230;</p>
<p><a href="https://muehlhausen.thueringer-allgemeine.de/web/muehlhausen/startseite/detail/-/specific/Musikkonzert-und-Information-762632107" target="_blank">Thüringer Allgemeine vom 26.11.2108</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/musikkonzert-und-information/">Musikkonzert und Information</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Unverständnis über Gerichtsentscheidung zu RechtsRock-Konzert in Magdala</title>
		<link>https://mobit.org/presseerklaerung/unverstaendnis-ueber-gerichtsentscheidung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mobit_Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Oct 2018 10:55:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[RechtsRock]]></category>
		<category><![CDATA[Mobit e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Beratung in Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Versammlungsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Rock gegen Überfremdung]]></category>
		<category><![CDATA[Magdala]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Thüringer Oberverwaltungsgericht hat in seiner Entscheidung fast alle Auflagen für das Neonazi-Festival in Magdala abgelehnt. Damit wird einem Organisatorenkreis und Bands, die&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/presseerklaerung/unverstaendnis-ueber-gerichtsentscheidung/">Unverständnis über Gerichtsentscheidung zu RechtsRock-Konzert in Magdala</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thüringer Oberverwaltungsgericht hat in seiner Entscheidung fast alle Auflagen für das Neonazi-Festival in Magdala abgelehnt. Damit wird einem Organisatorenkreis und Bands, die vor wenigen Wochen noch massive Straftaten in Thüringen begangen haben, freie Bahn gelassen. Das Verwaltungsgericht Halle hatte vor wenigen Tagen in einem ähnlichen Fall völlig anders entschieden.<br />
Als vor wenigen Tagen in Köthen eine Neonazi-Kundgebung mit verschiedenen Hooligan- und Neonazi-Bands stattfinden sollte, entschied das Verwaltungsgericht Halle, dass ein Auftrittsverbot für Bands nicht erst erteilt werden kann, wenn „die Band selbst strafbare Handlungen vornimmt, sondern es ist von der zu erwartenden Wirkung auf die Versammlungsteilnehmer auszugehen“. Und weiter entschied das Gericht: „Diese [die Bands] seien dann als Veranlasser der Gewalttätigkeiten der Teilnehmer anzusehen“. Dies sieht das Thüringer Verwaltungsgericht offenbar völlig anders. Obwohl einige der Musiker und ein ähnlicher Organisatorenkreis erst im August für ein Konzert in Kirchheim verantwortlich waren, bei dem nicht nur massiv Hitlergrüße gezeigt, sondern auch Gewaltaufrufe gegen politische Gegner getätigt wurden, sieht das OVG keinen Anlass das für Magdala geplante RechtsRock-Festival einzuschränken. Trotz der bekannten Ausrichtung von Veranstaltern und Bands, tat zuvor schon das Verwaltungsgericht Weimar die von dieser Veranstaltung ausgehende öffentliche Gefährdung als „Mutmaßungen, Spekulationen und Unterstellungen“ ab.<br />
„Blickt man auf die Entscheidungen verschiedener Gerichte der letzten Tage, ist es völlig unverständlich, warum militanten und kriminellen Neonazis in Thüringen ein derartiger Freiraum eingeräumt wird“, sagt Sandro Witt, Vorstandsvorsitzender von MOBIT e.V. Der investigative Journalist Thomas Kuban hatte erst vor wenigen Tagen interne Aufnahmen eines Konzertes in Kirchheim bei Erfurt veröffentlicht, bei dem die ganze Menschenverachtung und die Militanz der Bands und des Organisatorenkreises des Konzertes in Magdala offenbar wurden.</p>
<blockquote><p>„Wie ein Gericht nach den Aufnahmen des Journalisten Thomas Kuban es zulassen kann, dass diese Neonazi-Kreise eine Großveranstaltung mit bis zu 6.000 Neonazis organisieren können, ohne die gezeigten Vorfälle ernst zu nehmen, ist mir schleierhaft. Bei solchen Freiräumen für die Neonazi-Szene müssen wir uns in Thüringen nicht wundern, dass wir zu einem Zentrum der Hassmusik geworden sind“</p></blockquote>
<p>, so Sandro Witt weiter.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neonazi-Konzert wechselt von Magdala nach Apolda</title>
		<link>https://mobit.org/neonazi-konzert-wechselt-von-magdala-nach-apolda/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mobit_Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Oct 2018 07:55:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[RechtsRock]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Beratung in Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Rock gegen Überfremdung]]></category>
		<category><![CDATA[Turonen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das geplante Rechtsrock-Konzert kann in Magdala nicht stattfinden. Das Amtsgericht Weimar untersagte die Nutzung des einzigen Feldweges zum Gelände. Der Veranstalter weicht wohl&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/neonazi-konzert-wechselt-von-magdala-nach-apolda/">Neonazi-Konzert wechselt von Magdala nach Apolda</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das geplante Rechtsrock-Konzert kann in Magdala nicht stattfinden. Das Amtsgericht Weimar untersagte die Nutzung des einzigen Feldweges zum Gelände. Der Veranstalter weicht wohl nach Apolda aus. &#8230;</p>
<p><a href="https://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Neonazi-Konzert-wechselt-von-Magdala-nach-Apolda-1458623502" target="_blank">Thüringer Allgemeine vom 05.10.2018</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/neonazi-konzert-wechselt-von-magdala-nach-apolda/">Neonazi-Konzert wechselt von Magdala nach Apolda</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NSU-Unterstützer André E. bei Neonazi-Konzert</title>
		<link>https://mobit.org/nsu-unterstuetzer-andre-e-bei-neonazi-konzert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mobit_Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Oct 2018 18:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[RechtsRock]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Beratung in Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[NSU]]></category>
		<category><![CDATA[Rechter Terror]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchheim]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mobit.org/?p=4776</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Juli wurde der NSU-Unterstützer André E. im Münchener NSU-Prozess zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt und gleichzeitig aus der U-Haft entlassen. Offenbar ist&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/nsu-unterstuetzer-andre-e-bei-neonazi-konzert/">NSU-Unterstützer André E. bei Neonazi-Konzert</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Juli wurde der NSU-Unterstützer André E. im Münchener NSU-Prozess zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt und gleichzeitig aus der U-Haft entlassen. Offenbar ist er weiterhin mit der Neonazi-Szene verbunden. &#8230;</p>
<p><a href="https://www.mdr.de/thueringen/nsu-unterstuetzer-neonazi-konzert-100.html" target="_blank">MDR Thüringen vom 01.10.2018</a></p>
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