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	<title>Tagung Archive &#8226; MOBIT</title>
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		<title>Time to Act! &#8211; Gemeinsam und vernetzt gegen den Rechtsruck in Thüringen</title>
		<link>https://mobit.org/time-to-act/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mobit1]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Sep 2023 18:07:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagung]]></category>
		<category><![CDATA[AfD]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Beratung in Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilgesellschaftlicher Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilcourage]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[zivilgesellschaftliches Engagement]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Jahren ist in Thüringen ein gesellschaftlicher und politischer Rechtsruck zu verzeichnen. Die Corona-Pandemie hat diese Verschiebung weiter verstärkt und eine rechte Mischszene&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/time-to-act/">Time to Act! &#8211; Gemeinsam und vernetzt gegen den Rechtsruck in Thüringen</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
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<p>Seit Jahren ist in Thüringen ein gesellschaftlicher und politischer Rechtsruck zu verzeichnen. Die Corona-Pandemie hat diese Verschiebung weiter verstärkt und eine rechte Mischszene auf der Straße sichtbar werden lassen, die so bisher nicht gemeinsam öffentlich wahrzunehmen war: Verschwörungserzählungen, Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und autoritäres Denken fanden seither eine immer weitere Verbreitung im Freistaat. Von dieser Entwicklung profitieren politisch vor allem extrem rechte Akteurinnen und Akteure. Betroffen sind davon zahlreiche Personen, Initiativen und Organisationen, die für eine solidarische und menschenrechtsorientierte Gesellschaft stehen. Um dieser Entwicklung entgegenzutreten, braucht es vor allem mit Blick auf das kommende Wahljahr eine breite Vernetzung unterschiedlicher Gruppen, die sich in vielfältigen Bereichen für ein solidarisches Miteinander in Thüringen einsetzen. Wir wollen mit euch gemeinsam am<strong> 7. Oktober 2023</strong> einen Startpunkt setzen, der es ermöglicht, gemeinsam, organisiert und strukturiert in das kommende Jahr zu starten.</p>



<p>Es geht um die Vernetzung landesweiter Akteurinnen und Akteure und die Frage, wie ein gemeinsames Agieren im kommenden Jahr gelingen kann um den beschriebenen Rechtsruck etwas entgegenzusetzen. Drei Workshops vor Ort ermöglichen unterstützenden fachlichen Input.</p>



<p>Eingeladen sind thüringenweit Vertreterinnen und Vertreter aus zivilgesellschaftlichen Initiativen und Gruppen wie Bündnissen gegen Rechts, Soziokulturellen Zentren, Frauenzentren, Umweltgruppen, linke Jugendverbände, Netzwerke von Migrant*innen-Selbstorganisationen, Hochschulgruppen, gewerkschaftliche Gruppen, LGBTIQ*-Netzwerke usw.</p>



<p><strong>ANMELDUNG!</strong></p>



<p>Wir verfügen über beschränkte Plätze und bitten dringend um Anmeldung an <a href="&#x6d;&#x61;&#x69;&#x6c;&#x74;&#x6f;&#58;&#97;&#110;&#109;eldu&#x6e;&#x67;&#x40;&#x6d;&#x6f;&#x62;&#105;&#116;&#46;&#111;&#114;g">&#97;&#x6e;m&#101;&#x6c;d&#117;&#x6e;g&#64;&#x6d;o&#98;&#x69;&#116;&#x2e;&#x6f;&#114;&#x67;</a> Bitte gebt euren Namen und eure Organisation/Initiative/Verein an. Bitte einigt euch auf max. 3 Personen aus eurer Struktur. Schickt die Einladung gern weiter an interessierte Gruppen und Personen, um eine möglichst breite Mobilisierung zu erreichen.</p>



<p><strong>Ort und Zeit: 7. Oktober, 10-16 Uhr im Mon Ami in Weimar.</strong></p>



<p>Für die Teilnahme an der Veranstaltung entstehen keine Kosten.<br>Für die Versorgung vor Ort sorgt die Küfa Suhl mit veganem Essen gegen Spende. Bitte bringt euch etwas zu trinken selbst mit, ansonsten sind Geschäfte fußläufig zu erreichen und Wasser aus dem Hahn natürlich vorhanden.<br>Übersetzung kann leider nicht zur Verfügung gestellt werden. Die Wahl der Workshops erfolgt vor Ort. Die Workshops werden in 2 Durchläufen angeboten, eine Teilnahme an zwei Workshops ist möglich.</p>



<p>Workshops:</p>



<h2 class="wp-block-heading">1. <strong>Wie geht Kampagne?</strong></h2>



<p>2024 stehen Wahlen an. Hass und Hetze brauchen Gegenwind. Wie können wir uns solidarisch vernetzen und gemeinsam Haltung zeigen?</p>



<p>Im Kampagnenworkshop erhältst du das kleine 1&#215;1 der Kampagnenarbeit. In 1,5 Stunden bekommst du alle Tools an die Hand. &nbsp;Wir überlegen uns Ziele, definieren Zielgruppen und Botschaften und finden die passenden Kommunikationskanäle. Wir überlegen gemeinsam, wie eine reichweitestarke Kampagne aussehen könnte, die leicht umsetzbar ist – vor allem mit kleinem Mediabudget.</p>



<h2 class="wp-block-heading">2. <strong>Fast ohne Finanz-, Zeit-, Personalaufwand doch alle Menschen erreichen &#8211; aber wie?</strong></h2>



<p>Was ist das Problem traditioneller Wege der Öffentlichkeitsarbeit?</p>



<p>Wie bewirken wir viele, viele Gespräche über unsere Inhalte auch persönlich?</p>



<p>Wie erreichen wir bei Bedarf fast alle BürgerInnen und das ggf. ganz alleine?</p>



<p>Was geht an ungewöhnlichen Orten mit ungewöhnlichen Partnern?</p>



<p>Wie verknüpft man Analoges mit Digitalem?</p>



<p>Wie gestaltet man aus diesen Ideen Kampagnen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. <strong>Intervenieren statt Ignorieren &#8211; Zivilgesellschaftliches Engagement in digitalen Kommentarspalten und Chatgruppen</strong></h2>



<p>Fake News und HateSpeech sind wahrlich keine neuen Phänomene und sind so alt, wie die Menschheit selbst. Doch genauso wie die Erfindung des Buchdrucks und das Auftreten der Massenmedien nicht nur qualitativen Informationsmedien, sondern auch dem Populismus und gezielter Desinformation neue Wege geebnet haben, wirken Social Media Plattformen wie <em>Facebook </em>und Messenger wie <em>Telegram </em>als ein noch größerer Katalysator, um gezielt zu informieren und zu desinformieren. Die Digitalisierung ermöglicht, dass ehemals reine Konsument:innen nun sehr schnell in Kommentarspalten und auf interaktiven Plattformen zu (Co-)Produzent:innen werden können. Ein erfolgreiches zivilgesellschaftliches Engagement setzt eine konstruktive Diskussionskultur im digitalen Raum voraus, kennt rechtliche und ethische Grenzen und nutzt gezielte Kommunikationsstrategien, um gezielt populistische und verschwörerische Hetzkampagnen zu kontern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">4. <strong>Freiraum</strong></h2>



<p>Möchtet ihr die Gelegenheit nutzen für Kennenlernen &amp; gemeinsamen Schnack?<br>Habt ihr bereits Angebote, über die ihr informieren wollt? Sucht ihr Mitstreiter*innen für Geplantes? Möchtet ihr eure Veranstaltung bewerben?</p>



<p>Hier gibt es für den gesamten Tag Raum für visualisierte Informationen und Austausch.</p>



<p class="has-luminous-vivid-orange-color has-text-color has-small-font-size"><em>Datenschutzhinweis<br>Im Rahmen der Anmeldung zu der Veranstaltung erheben wir folgende Pflichtangaben: Name, Organisation, Emailadresse. Dies erfolgt, um die Planung und Gewährleistung eines reibungslosen Ablaufs zu ermöglichen. Die Datenverarbeitung ist nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b DSGVO zu den genannten Zwecken erforderlich.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/time-to-act/">Time to Act! &#8211; Gemeinsam und vernetzt gegen den Rechtsruck in Thüringen</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
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		<item>
		<title>Rückzug ins Hinterzimmer &#8211; RechtsRock 2021 in Thüringen im zweiten Jahr der Corona-Pandemie</title>
		<link>https://mobit.org/ruckzug-ins-hinterzimmer-rechtsrock-2021-in-thuringen-im-zweiten-jahr-der-corona-pandemie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mobit_Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 May 2022 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[RechtsRock]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[extreme Rechte Thüringen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Auswirkungen pandemiebedingter Einschränkungen zeigten sich auch 2021 in der Thüringer RechtsRock-Szene. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/ruckzug-ins-hinterzimmer-rechtsrock-2021-in-thuringen-im-zweiten-jahr-der-corona-pandemie/">Rückzug ins Hinterzimmer &#8211; RechtsRock 2021 in Thüringen im zweiten Jahr der Corona-Pandemie</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die Auswirkungen pandemiebedingter Einschränkungen zeigten sich auch 2021 in der Thüringer RechtsRock-Szene. Die Anzahl von 14 extrem rechten Musikveranstaltungen in 2021 in Thüringen bewegt sich auf ähnlich niedrigem Niveau wie 2020. Online-Konzerte setzten sich wie erwartet nicht durch. Eine Neuauflage der MOBIT-RechtsRock-Broschüre und eine bundesweite RechtsRock-Tagung im Mai 2022 in Thüringen ziehen Bilanz der vergangenen Jahre und fokussieren aktuelle Entwicklungen der Szene.</strong></p>



<p>In Thüringen, einem Kernland der neonazistischen Musik-Szene in Deutschland, konnte in den Jahren vor der Pandemie nahezu mehr als ein RechtsRock-Konzert pro Woche besucht werden (2018: 71 Konzerte, 2019: 65 Konzerte). Neben beharrlichem Engagement zivilgesellschaftlicher Gruppen speziell RechtsRock-Großveranstaltungen in Thüringen mit konsequenter Gegenwehr zu begegnen, führten vor allem die ab Frühjahr 2020 einsetzenden Schutzmaßnahmen rund um die Corona-Pandemie zu einer deutlichen verringerten Zahl von <a href="https://mobit.org/rechtsrock-statistik-2020/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">20 RechtsRock-Konzerten in Thüringen in 2020</a><a href="https://mobit.org/rechtsrock-statistik-2020/">.</a></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="721" src="https://mobit.org/wp-content/uploads/2022/05/RechtRock-Gesamtstatistik_mit-Legende-1024x721.png" alt="" class="wp-image-14880" srcset="https://mobit.org/wp-content/uploads/2022/05/RechtRock-Gesamtstatistik_mit-Legende-1024x721.png 1024w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2022/05/RechtRock-Gesamtstatistik_mit-Legende-300x211.png 300w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2022/05/RechtRock-Gesamtstatistik_mit-Legende-768x541.png 768w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2022/05/RechtRock-Gesamtstatistik_mit-Legende-1536x1082.png 1536w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2022/05/RechtRock-Gesamtstatistik_mit-Legende-2048x1442.png 2048w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2022/05/RechtRock-Gesamtstatistik_mit-Legende-320x225.png 320w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2022/05/RechtRock-Gesamtstatistik_mit-Legende-640x451.png 640w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2022/05/RechtRock-Gesamtstatistik_mit-Legende-440x310.png 440w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2022/05/RechtRock-Gesamtstatistik_mit-Legende-880x620.png 880w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2022/05/RechtRock-Gesamtstatistik_mit-Legende-1280x901.png 1280w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2022/05/RechtRock-Gesamtstatistik_mit-Legende-1600x1127.png 1600w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2022/05/RechtRock-Gesamtstatistik_mit-Legende-1920x1352.png 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>In 2021, dem zweiten Jahr der pandemiebedingten Einschränkungen, zählte MOBIT 14 RechtsRock-Konzerte. Musikveranstaltungen wurden angesichts der Einschränkungen allen gesellschaftlichen Lebens in einem sehr kleinen Rahmen und weniger öffentlich durchgeführt. Der Großteil extrem rechter Musikveranstaltungen 2021 nahmen erneut Balladen- und Liederabende ein. Mindestens 10 dieser Events fanden im zurückliegenden Jahr in Thüringen statt. Protagonisten der altbekannten Bands nutzen vermeintlich harmlos klingendere Unplugged-Konzerte zur Vermittlung menschenverachtender rechter Ideologie. Das Potential zum Aufbau und Pflege neonazistischer Netzwerke kombiniert mit einem geringen Organisationsaufwand für Neonazi-Veranstaltern, lässt Liederabende in Thüringen und bundesweit als dominierende Veranstaltungsart der RechtsRock-Szene erscheinen.</p>



<p><strong>Auflagen der Corona-Schutzmaßnahmen inakzeptabel für Szene-Veranstalter<br></strong>Im vergangenen Jahr 2021 zählte MOBIT ein „klassisches“ RechtsRock-Konzert in Thüringen im Saale-Holzland-Kreis. In diese Kategorie fallen Veranstaltungen, bei denen eine oder mehrere Bands auftreten. RechtsRock-Veranstalter wie Szene-Musiker*innen ließen verlauten, unter den aktuellen Beschränkungen wie beispielsweise Datenerfassung zur Nachverfolgung der Teilnehmenden, keine Konzerte anbieten zu wollen. Zu groß waren die Bedenken sowohl seitens der Veranstalter als auch der Teilnehmenden einer untersagten Menschenansammlung, mit empfindlichen Geldstrafen als Folge einer begangenen Ordnungswidrigkeit konfrontiert sein zu können.</p>



<p>Neben RechtsRock-Konzerten und Liederabenden dokumentiert MOBIT als „sonstige Musikveranstaltungen“ musikalische Darbietungen im Rahmen von Vortragsabenden, Parteitagen oder geschichtsrevisionistischen Gedenkveranstaltungen. Lediglich bei zwei Veranstaltungen im Jahr 2021 wurden durch musikalische Beiträge Ideologie vermittelt und Gemeinschaftsgefühl verstärkt. Neben einer Wahlkampfveranstaltung der NPD in Sonneberg zählte MOBIT eine Gedenkveranstaltung des ortsansässigen Neonazi-Funktionärs Tommy Frenck im Landkreis Hildburghausen mit einem Auftritt des thüringischen Neonazi-Liedermachers Axel Schlimper. Jahrestreffen von extrem rechten Vereinen oder Landesparteitage, bei denen häufig Konzerte das Abendprogramm darstellten, bildeten in 2021 keinen Anlass zur Zählung.</p>



<p>Wie erwartet setzte sich der Versuch RechtsRock-Konzerte als Online-Veranstaltungen anzubieten nicht durch. Für 2021 dokumentierte MOBIT lediglich ein Online-Konzert des Thüringer Balladen-Duos <em>Zeitnah</em> aufgenommen in Thüringen. Online-Konzerte scheinen jedoch nach knapp zwei Jahren Pandemieerfahrung keinen ausreichenden Ersatz bieten zu können. Es fehlt der tatsächliche Raum, um extrem rechten Lifestyle identitätsstiftend zu pflegen und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Zudem gibt es bei Online-Konzerten keine Einnahmen durch Eintrittszahlungen und den Verkauf von Merchandise-Artikeln.</p>



<p><strong>Musikveranstaltungen in szeneeigenen Immobilien und an improvisierten Veranstaltungsorten</strong></p>



<p>Veranstaltungsorte der Konzerte in 2021 waren häufig die bekannten Thüringer Immobilien der extrem rechten Szene. Hier ist beispielsweise das „Flieder Volkshaus“, die Geschäftsstelle des NPD-Landesverbands Thüringen in Eisenach und das Schulungszentrum und Sitz des geschichtsrevisionistischen Vereins „Gedächtnisstätte e.V.“ im Landkreis Sömmerda zu nennen.<br>Angesichts der Einschränkungen der Corona-Pandemie für Veranstaltungen jeglicher Art beobachtete MOBIT den Rückgriff der Szene auf Strategien früherer Jahre und die Nutzung von unbekannten improvisierten Auftrittsorten wie einem Campingplatz, Gartengrundstücken oder einem Garagenkomplex für RechtsRock-Veranstaltungen. Angesichts der Nutzung von abgeschirmten Privatgrundstücken für Konzerte lässt sich eine gewisse Dunkelziffer für nicht durch MOBIT erfasste RechtsRock-Konzerte in 2021 annehmen.</p>



<p><strong>RechtsRock-Aktivitäten abseits von Konzerten</strong></p>



<p>Abseits von RechtsRock-Konzerten wurde 2021 rege für den hiesigen Markt produziert. Extrem rechte Bands wie beispielsweise „12 Golden Years“ aus dem Weimarer Land nutzten das Jahr um eine neue Platte aufzunehmen. RechtsRock-Unternehmer boten Neuauflagen von in der Szene erfolgreichen Tonträgern zum Verkauf. Mit Grußbotschaften auf den Kanälen sozialer Medien wurden Fans auf Konzerte in der Zukunft und ohne Hygienemaßnahmen vertröstet.<br>Der Zuzug von zwei bundesweit bedeutenden Musikern der extremen Rechten nach Thüringen und die Verlegung von vier neonazistischen Musikvertrieben im Jahre 2021 dürften das „RechtsRock-Land Thüringen“ leider weiter stärken. Neben Marco Bartsch, Solo-Musiker und Kopf der Band <em>Sleipnir</em>, zog es den Rechtsrapper Julian Fritsch alias <em>MaKss Damage </em>von Nordrhein-Westfalen nach Thüringen. Die Geschäftsadresse des Versandhandels <em>Das Zeughaus </em>befindet sich nunmehr in Apolda bei Neonazi Fabian Kellermann<em>. </em>Die Musiklabel<em> Gjallarhorn-Klangschmiede, Wewelsburg Records </em>und <em>Front Records </em>werden aus dem nordthüringischen Artern durch den Neu-Thüringer Nils Budig betrieben. Budig steht dem internationalen Netzwerk der <em>Hammerskins</em> nahe, das die extrem rechte Musikszene nicht unerheblich prägt.</p>



<p><strong>Ausblick</strong></p>



<p>Langjährig bestehende Netzwerke der extreme Rechten, umfangreiche Erfahrungen von Neonazi-Kadern in der Organisation von Konzerten und der uneingeschränkte Zugriff auf für Musikveranstaltungen nutzbare Szeneimmobilien lassen auch in 2022 Konzerte im übersichtlichen Umfang in Thüringen erwarten. Konzerte als Szenetreffs und Vernetzungsorte, als Markt für Tonträger und Bandtextilien und vor allem als Selbstvergewisserungsorte bleiben auf absehbare Zeit ein unverzichtbarer Teil der extrem rechten Lebenswelt. Positiv kann bewertet werden, dass RechtsRock-Konzertveranstalter bislang Großveranstaltungen szeneintern mit der Begründung behördlicher Pandemie-Beschränkungen für das Jahr 2022 ausgeschlossen haben. Die Misserfolge für Veranstalter und Besucher*innen mit diesen Formaten in 2018 und 2019 angesichts zivilgesellschaftlichen Widerspruchs und restriktiven behördlichen Auftretens, dürften in die Entscheidung ebenfalls mit eingeflossen sein. MOBIT geht davon aus, dass man bei der Summe aller denkbaren Auflagen und Einschränkungen schlicht die Attraktivität solcher Formate schwinden sieht. Dazu kommt ein nicht unerhebliches geschäftliches Risiko bei Misserfolgen.</p>



<p><strong>Neuauflage Broschüre „RechtsRock in Thüringen“ und bundesweite Tagung<br></strong>Als Ergebnis kontinuierlichen Monitorings der Szeneaktivitäten im „RechtsRockland Thüringen“ seit dem Jahr 2007, wird MOBIT noch in diesem Jahr eine aktualisierte und überarbeitete Broschüre zu dem Thema veröffentlichen. Zudem findet vom 23.05. bis 24.05. 2022 die bundesweite Tagung „Die Letzten von gestern? 40 Jahre RechtsRock – Bilanz &amp; Ausblick“ in Kooperation der Bundes- und Thüringer Landeszentrale für politische Bildung und dem Moses Mendelsohn Zentrum Potsdam gemeinsam mit MOBIT im Mai 2022 im thüringischen Neudietendorf statt. Eine Anmeldung ist noch bis 15.05. 2022 auf der Tagungsseite möglich <a href="https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/506615/die-letzten-von-gestern/" target="_blank">https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/506615/die-letzten-von-gestern/</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/ruckzug-ins-hinterzimmer-rechtsrock-2021-in-thuringen-im-zweiten-jahr-der-corona-pandemie/">Rückzug ins Hinterzimmer &#8211; RechtsRock 2021 in Thüringen im zweiten Jahr der Corona-Pandemie</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Tagung: Rechter Osten?! Schwierige Erbschaften, soziale Umbrüche und Demokratiegefährdung</title>
		<link>https://mobit.org/tagung-rechter-osten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mobit1]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2022 10:14:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Beratung in Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung]]></category>
		<category><![CDATA[extreme Rechte Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Ostdeutschland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die&#160;Landeszentrale für politische Bildung Thüringen&#160;und&#160;MOBIT – Mobile Beratung in Thüringen&#160;laden gemeinsam zur Tagung&#160;&#8222;Rechter Osten?! Schwierige Erbschaften, soziale Umbrüche und Demokratiegefährdung&#8220; ein. In regelmäßigen&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die&nbsp;<a href="https://www.lzt-thueringen.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" target="_blank">Landeszentrale für politische Bildung Thüringen&nbsp;</a>und&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/mobileberatunginthueringen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" target="_blank">MOBIT – Mobile Beratung in Thüringen</a>&nbsp;laden gemeinsam zur Tagung&nbsp;&#8222;Rechter Osten?! Schwierige Erbschaften, soziale Umbrüche und Demokratiegefährdung&#8220;  ein.</p>



<p>In regelmäßigen Abständen werden kontroverse Debatten über die Stabilität demokratischer Orientierungen im Osten geführt. Der Rechtsextremismus hat hier zweifellos eine Spezifik.<br>Sie zeigt sich nicht nur in einer besonderen Gewaltdichte. Rechtsextreme Parteien haben mehrfach Wahlerfolge feiern können, in denen sich bis heute politische Kontinuitäten widerspiegeln, die in die sogenannten Baseballschlägerjahre der frühen 1990er-Jahre zurückreichen. Die Wählermilieus haben sich radikalisiert und zeichnen sich bisher durch eine hohe Stabilität aus. Auch die soziale Bewegungsdynamik ist durch die Bereitschaft zu Militanz geprägt. Die unverzichtbare Abgrenzung von Demokratiefeinden und radikalen Rechten erodiert offensichtlich in der Gesellschaft, wie auch die jüngsten Mobilisierungswellen im Bereich Pandemie-Leugnung zeigen. Über die Ursachen dieser Entwicklungen gibt es kontroverse Diskussionen, in denen die Erbschaft autoritärer Traditionen (nicht nur der DDR) und die besonderen Transformationserfahrungen nach 1990 häufig gegeneinander gestellt statt zusammen gedacht werden. Die radikale Rechte wähnt die DDR als Sehnsuchtsort einer autoritären und ethnisch homogenen Gesellschaft.<br><br>Wir wollen mit unserer Tagung die empirischen Befunde zum Rechtsextremismus im Ost-West-Vergleich vorstellen und nach der Wirksamkeit langer autoritärer Traditionen wie auch nach den politischen Spätfolgen der frühen 1990er-Jahre fragen, die bis heute eine offene, demokratische Kultur beschädigen.</p>



<p>Für die Verpflegung wird eine Pauschale in Höhe von 10 Eure fällig, die bar beim Catering am Tagungstag zu entrichten ist. Bitte melden Sie sich bis zum 7. Juni bei <a href="&#x6d;&#x61;&#x69;&#108;&#116;&#111;:L&#x5a;&#x54;&#x5f;&#x50;&#70;&#64;ts&#x6b;&#x2e;&#x74;&#x68;&#117;&#101;ri&#x6e;&#x67;&#x65;&#x6e;">L&#90;&#x54;&#x5f;P&#70;&#x40;&#x74;s&#107;&#46;&#x74;&#x68;u&#101;&#x72;&#x69;n&#103;&#x65;&#x6e;</a> an</p>



<h2 class="wp-block-heading">Programm</h2>



<p><strong>9.30–10.00 Uhr </strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Anmeldung</strong></h3>



<p></p>



<p><strong>10.00–10.30 Uhr</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Eröffnung</strong></h3>



<p><strong>Peter Reif-Spirek </strong>— Stellv. Leiter&nbsp;Landeszentrale für politische Bildung Thüringen<br><strong>Romy Arnold </strong>— Projektleiterin Mobile Beratung in Thüringen</p>



<p><br><br><strong>10.30–12.00 Uhr</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Rechtsextremismus im Ost-West-Vergleich: Empirische Befunde zu Einstellungen, Wahlverhalten und Gewalt?</strong></h3>



<p><strong>Prof. Dr. Beate Küpper </strong>— Psychologin, Hochschule Niederrhein<br><br></p>



<p><strong>13.00– 14. 30 Uhr</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Rechtspopulismus in Ostdeutschland. Thesen zu seiner Sozial- und Mentalitätsgeschichte</strong><br></h3>



<p><strong>Prof. Dr. Raj Kollmorgen </strong>— Soziologe, Hochschule Zittau/Görlitz<br><br></p>



<p><strong>14.30–16.00 Uhr</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die DDR als rechter Sehnsuchtsort</strong><br></h3>



<p><strong>David Begrich </strong>— Miteinander e.V., Arbeitsstelle Rechtsextremismus, Magdeburg<br><br></p>



<p><strong>16.30–18.00 Uhr </strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der Riss. Wie die Baseballschlägerjahre bis heute nachwirken</strong><br></h3>



<p><strong>Michael Kraske </strong>— Journalist und Buchautor, Leipzig<br><br>Hier finden Sie den<a href="https://mobit.org/Mobit-LZT-RechterOsten%20%2122-Folder-E-web.pdf"> Flyer mit dem Programm und den Anmeldehinweisen</a> (PDF). Eine Anmeldung ist per Post oder E-Mail möglich. <strong>Anmeldeschluss ist der 7. Juni 2022</strong>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/tagung-rechter-osten/">Tagung: Rechter Osten?! Schwierige Erbschaften, soziale Umbrüche und Demokratiegefährdung</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Tagung: Gefährdete Demokratie?</title>
		<link>https://mobit.org/tagung-gefaehrdete-demokratie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mobit1]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 May 2021 08:51:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Beratung in Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Querdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Verschwörungsmythen]]></category>
		<category><![CDATA[Pandemie-Leugner:innen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mobit.org/?p=9786</guid>

					<description><![CDATA[<p>Geschichtsrevisionismus, Verschwörungsmythenund Pandemie-Leugnung. Die Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und MOBIT – Mobile Beratung in Thüringen laden gemeinsam zur Tagung „Gefährdete Demokratie? Geschichtsrevisionismus,&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/tagung-gefaehrdete-demokratie/">Tagung: Gefährdete Demokratie?</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Geschichtsrevisionismus, Verschwörungsmythen<br>und Pandemie-Leugnung.</h2>



<p>Die <a href="https://www.lzt-thueringen.de/"rel="noreferrer noopener"  target="_blank" target="_blank">Landeszentrale für politische Bildung Thüringen </a>und <a href="https://www.facebook.com/mobileberatunginthueringen/"rel="noreferrer noopener"  target="_blank" target="_blank">MOBIT – Mobile Beratung in Thüringen</a> laden gemeinsam zur Tagung „Gefährdete Demokratie? Geschichtsrevisionismus, Verschwörungsmythen<br>und Pandemie-Leugnung.“ ein.</p>



<p>Bei der »Querdenken«-Bewegung oder bei »Hygiene«-Demonstrationen finden Menschen zusammen, die früher eher selten gemeinsam auftraten. Die politischen Orientierungen dieser neu entstandenen Mischszene sind jenseits des Protests gegen die staatlichen Maßnahmen widersprüchlich. Die radikale Rechte war teils lange auf der Suche nach ihrem Standpunkt zur aktuellen Pandemie-Politik, um sich dann den Protesten anzuschließen. Sie inszeniert sich als ihr militanter Arm und sucht dabei auch die direkte Konfrontation mit der Polizei. Die unverzichtbare Abgrenzung von radikalen Rechten erodiert offensichtlich in der Gesellschaft. Radikalisierungsprozesse nach rechts sind unübersehbar. Verschwörungsmythen rund um die Ausbreitung des Corona-Virus sind verbreitet und häufig mit antisemitischen Argumentationsmustern verbunden. Teilnehmende der Demonstrationen vergleichen sich mit Verfolgten des Nationalsozialismus, um die aktuelle Regierung als Diktatur anzuklagen. So trägt der Protest auch geschichtsrevisionistische Züge.</p>



<p>Wir wollen gemeinsam mit verschiedenen Expert:innen über diese<br>aktuellen Entwicklungen sprechen und dabei besonders auf die Bereiche der Verschwörungsmythen, des Antisemitismus und des Geschichtsrevisionismus eingehen.</p>



<p>Den Tagungs-Flyer mit dem vollständigen Programm und Infos zur Anmeldung gibt es <a href="https://mobit.org/Mobit--GefaehrdeteDemokratie21-Folder.pdf">HIER</a> (PDF).</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="block-911b6ee0-743f-4cfc-9ed7-72d650a87485">Programm:</h2>



<p><strong>10.00 &#8211; 10.30 Uhr</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Eröffnung</h3>



<p><em>Romy Arnold </em>· Projektleiterin MOBIT</p>



<p><em>Peter Reif-Spirek </em>· stellv. Leiter der <a href="https://www.lzt-thueringen.de/" target="_blank">Landeszentrale für politische Bildung Thüringen (LZT)</a></p>



<p><strong>10.30–12.00 Uhr</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Querdenken und Pandemieleugnung: Eine neue demokratiefeindliche Bewegung?</h3>



<p><em>Prof. Dr. Fabian Virchow</em> · Sozialwissenschaftler Hochschule Düsseldorf</p>



<p><strong>13.00 &#8211; 14.30 Uhr</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Im Feindbild vereint? Die Rolle von Verschwörungsideologien bei Querdenken<br>und wie man damit umgehen kann </h3>



<p><em>Pia Lamberty</em> · Psychologin und Geschäftsführerin CeMAS</p>



<p><strong>14.30 &#8211; 16.00 Uhr</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Antisemitismus und Verschwörungsmythen. Zusammenhänge und historische Fallbeispiele</h3>



<p><em>Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum</em> · Historikerin und Leiterin des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin</p>



<p><strong>16.30 &#8211; 18.00 Uhr</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">»Corona-Diktatur«? Geschichtsrevisionismus bei Pandemie-Leugner:innen</h3>



<p><em>Prof. Dr. Jens-Christian Wagner</em> · Historiker, Universität Jena</p>



<p style="font-size:10px"><em>***Ausschlussklausel*** </em></p>



<p style="font-size:10px"><em>Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/tagung-gefaehrdete-demokratie/">Tagung: Gefährdete Demokratie?</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tagung &#8222;Digitaler Faschismus &#8211; Die Online-Welt der extremen Rechten&#8220;</title>
		<link>https://mobit.org/tagung-digitaler-faschismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mobit1]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2020 09:34:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobile Beratung in Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[extreme Rechte Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Rechte]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Faschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Medien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mobit.org/?p=7455</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und MOBIT – Mobile Beratung in Thüringen laden gemeinsam zur Tagung „Digitaler Faschismus &#8211; Die Online-Welt der&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/tagung-digitaler-faschismus/">Tagung &#8222;Digitaler Faschismus &#8211; Die Online-Welt der extremen Rechten&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p> Die <a href="https://www.lzt-thueringen.de/"rel="noreferrer noopener"  target="_blank" target="_blank">Landeszentrale für politische Bildung Thüringen </a>und <a href="https://www.facebook.com/mobileberatunginthueringen/"rel="noreferrer noopener"  target="_blank" target="_blank">MOBIT – Mobile Beratung in Thüringen</a> laden gemeinsam zur Tagung „Digitaler Faschismus &#8211; Die Online-Welt der extremen Rechten“ ein.   </p>



<p>Die weltweite Digitalisierung hat auch der extrem rechten Szene neue Möglichkeiten der Propaganda und Vernetzung eröffnet. In den sozialen Netzwerken ist Demokratiefeindschaft, Menschenverachtung und rassistische Hetze alltäglich. Extrem rechte Propaganda kann zumeist ohne Kontrolle verbreitet werden. Diese Entwicklungen ziehen sich von Facebook-Gruppen über Telegram bis hin zu den Wahlkämpfen rechter Politiker. Vor allem aber findet rechte Hetze globale Resonanzräume, die Bestätigung und Anerkennung vermitteln. Der digitale Faschismus organisiert so eine neue grenzübergreifende Vergemeinschaftung jenseits von Mitgliedschaft und formeller Organisation. Auch Rechtsterroristen nutzen Foren, um ihre Propaganda zu verbreiten oder sogar ihre Anschläge live zu streamen. Die Tagung will diese verschiedenen Aspekte in den Fokus rücken und Gegenstrategien für Zivilgesellschaft und Behörden diskutieren.</p>



<p class="has-text-color has-normal-font-size has-luminous-vivid-orange-color"><em><strong>Hinweis: </strong>Aufgrund der Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie ist die genaue Planung der Tagung aktuell schwierig. Falls die Rahmenbedingungen es zulassen, wird die Tagung wie vorgesehen im Erinnerungsort Topf &amp; Söhne in Erfurt stattfinden. Sollte sich die Lage bis Ende September erneut verschlechtern, wird die Veranstaltung als Online-Format dennoch durchgeführt. <strong>Wir bitten daher in jedem Fall um eine Anmeldung</strong> <strong>bei der Landeszentrale für politische Bildung. </strong>Die Anmeldung ist sowohl postalisch möglich (siehe Flyer) als auch per Mail an folgende Adresse: &#76;&#x5a;T&#95;&#x50;&#70;&#x40;t&#115;&#x6b;&#46;&#x74;&#x68;&#117;&#x65;r&#105;&#x6e;g&#x65;&#x6e;&#46;&#x64;e. Bitte geben Sie auch bei der digitalen Anmeldung den Anmeldungskontext (Dienststelle oder privat), Anschrift (dienstlich oder privat) und Kontaktmöglichkeiten an. Anmeldungen aus Thüringen werden aufgrund der Förderbedingungen vorrangig behandelt.</em></p>



<p> Den vollständigen Flyer zur Tagung als PDF gibt es <a href="http://mobit.org/Mobit-Digitaler%20Faschismus_Folder.pdf">HIER</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Programm:</h2>



<p><strong>11.00–11.15 Uhr</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Begrüßung</h3>



<p><em>Romy Arnold </em>· Projektleiterin
MOBIT</p>



<p><em>Peter Reif-Spirek </em>· stellv. Leiter der <a href="https://www.lzt-thueringen.de/" target="_blank">Landeszentrale für politische Bildung Thüringen (LZT)</a></p>



<p><strong>11.15–12.30 Uhr</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Von Thiazi.net bis Telegram — die Digitalisierung der extremen Rechten</h3>



<p><em>Simone Rafael </em>· Chefredakteurin <a href="https://www.belltower.news/" target="_blank">belltower.news</a></p>



<p><strong>13.30–15.00 Uhr</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Digitaler Hass — Schlaglichter aus
Thüringen</h3>



<p><em>Michael Wörner-Schappert </em>· <a href="http://www.jugendschutz.net/" target="_blank">jugendschutz.net</a></p>



<p><strong>1 5.00–16.30 Uhr</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Digitaler Faschismus. Soziale Medien als Motor des Rechtsextremismus</h3>



<p><em>Maik Fielitz </em>· Politikwissenschaftler, <a href="https://www.idz-jena.de/" target="_blank">Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ)</a></p>



<p><strong>16.45–18.00 Uhr</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Der globale Rechtsterrorismus und die Ränder des Internets</h3>



<p><em>Karolin Schwarz </em>· Freie Journalistin und Autorin</p>



<p><strong>18.30–19.45 Uhr</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Digitale Wahlkämpfer: Wie die neue Rechte Parlament und Netzkulturen zusammenbringt</h3>



<p><em>Patrick Stegemann </em>· Kommunikationswissenschaftler und Soziologe</p>



<p style="font-size:10px"> <em>***Ausschlussklausel ***<br>Entsprechend § 6 Abs. 1 Versammlungsgesetz sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören,<br>der  rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit  durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige  menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der  Veranstaltung ausgeschlossen. </em> </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/tagung-digitaler-faschismus/">Tagung &#8222;Digitaler Faschismus &#8211; Die Online-Welt der extremen Rechten&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tagung &#8222;Toxische Männlichkeit, Gewalt und Rechtsterrorismus&#8220;</title>
		<link>https://mobit.org/tagung-toxische-maennlichkeit-gewalt-und-rechtsterrorismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mobit_Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jul 2019 08:27:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Rechte Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Beratung in Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[rechte Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Rechter Terror]]></category>
		<category><![CDATA[rechtsterrorismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mobit.org/?p=6669</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und MOBIT &#8211; Mobile Beratung in Thüringen laden gemeinsam zur Tagung &#8222;Toxische Männlichkeit, Gewalt und Rechtsterrorismus&#8220; ein.&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/tagung-toxische-maennlichkeit-gewalt-und-rechtsterrorismus/">Tagung &#8222;Toxische Männlichkeit, Gewalt und Rechtsterrorismus&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die <a href="https://www.lzt-thueringen.de/"target="_blank"  rel="noopener noreferrer" target="_blank">Landeszentrale für politische Bildung Thüringen </a>und <a href="https://www.facebook.com/mobileberatunginthueringen/"rel="noreferrer noopener" target="_blank"  target="_blank">MOBIT &#8211; Mobile Beratung in Thüringen</a> laden gemeinsam zur Tagung &#8222;Toxische Männlichkeit, Gewalt und Rechtsterrorismus&#8220; ein.  </p>



<p>In den letzten Jahren bewegen sich die Zahlen extrem rechter Gewalttaten in Deutschland kontinuierlich auf einem hohen Niveau. Gleichzeitig kommen immer wieder auch rechtsterroristische Planungen ans Tageslicht. Zudem hat sich die deutsche Neonazi-Szene in den vergangenen Jahren stark auf das Aktionsfeld Kampfsport fokussiert.<br>Männlichkeitskonstruktionen und rassistische Phantasien eines drohenden Abwehrkampfes gegen Migranten verbinden sich zu einer gefährlichen ideologischen Mischung, die nicht nur rechte Alltagsgewalt legitimieren soll.<br>International mündete diese Ideologie auch in verheerende Terroranschläge wie im Fall des Rechtsterroristen Anders Breivik oder jüngst beim Christchurch-Attentat in Neuseeland. Doch neu ist diese Mischung aus Männerbildern und Gewalt am rechten Rand keineswegs. Die Tagung will sowohl diesen aktuellen Tendenzen Rechnung tragen als auch einen Blick auf die historischen Dimensionen werfen, um so eine bessere Einordnung zu ermöglichen. </p>



<p class="has-text-color has-luminous-vivid-orange-color">Organisatorischer Hinweis: Wir bitten um Anmeldung bei der Landeszentrale für politische Bildung bis zum 9.September.  Sie erhalten eine Bestätigung, ob Sie  an der Fortbildung teilnehmen können  und sind erst dann zu der Tagung  zugelassen. Fahrtkosten werden nicht  erstattet. Eine Teilnehmergebühr  wird nicht erhoben.</p>



<p>Den vollständigen Flyer zur Tagung als PDF gibt es <a href="https://mobit.org/MOBIT_Tagungsflyer-Toxische%20Maennlichkeit.pdf">HIER</a>.</p>



<p>11:00–11:15 Uhr<br>• Begrüßung</p>



<p>11:15–12:30 Uhr <br>• Männlichkeit und Gewalt in der extremen Rechten<br><strong><em>Dr. Alexandra Kurth (Gießen)</em></strong></p>



<p>Mittagspause <br>13:30–15:00 Uhr<br>• Rechtsextreme Gewalt und ihre Entwicklung. Empirische Befunde und Täterstrukturen <br><em><strong>Prof. Dr. Hans-Gerd Jaschke (Berlin)</strong></em></p>



<p>15:00–16:30 Uhr<br>• Hooliganismus, Kampfsport und Fitnessboom: Eine Geschichte der Professionalisierung extrem rechter Gewalt <br><em><strong>Robert Claus (Hannover)</strong></em></p>



<p>16:45–18:00 Uhr <br>• Taten statt Worte – Rechtsterrorismus in Deutschland<br><em><strong>Prof. Dr. Gideon Botsch (Potsdam)</strong></em></p>



<p>18:30 Uhr<br>• »Männerphantasien« revisited: Von den Freikorps zum Rechtsterrorismus heute. Über die Gemeinsamkeiten der Täter<br><strong><em>Klaus Theweleit (Freiburg)</em></strong> </p>



<p style="font-size:10px"><em> ***Ausschlussklausel ***<br>Entsprechend § 6 Abs. 1 Versammlungsgesetz sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören,<br>der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen. </em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/tagung-toxische-maennlichkeit-gewalt-und-rechtsterrorismus/">Tagung &#8222;Toxische Männlichkeit, Gewalt und Rechtsterrorismus&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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