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	<title>Blood and Honour Archive &#8226; MOBIT</title>
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		<title>Neue Broschüre: Zwischen Gewalt, RechtsRock und Kommerz</title>
		<link>https://mobit.org/neue-broschuere-thorsten-heise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mobit1]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2020 10:06:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rechte Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Beratung in Thüringen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Multifunktionär Thorsten Heise Mit Thorsten Heise lebt ein zentraler Akteur der international vernetzten extremen Rechten seit Jahren in Thüringen. Heise ist nicht&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/neue-broschuere-thorsten-heise/">Neue Broschüre: Zwischen Gewalt, RechtsRock und Kommerz</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Der Multifunktionär Thorsten Heise</h2>



<p>Mit Thorsten Heise
lebt ein zentraler Akteur der international vernetzten extremen
Rechten seit Jahren in Thüringen. Heise ist nicht nur eine
bedeutende extrem rechte Führungsfigur, sondern an seinem Beispiel
lässt sich auch deutlich die große Spannbreite der deutschen
Neonazi-Szene zeigen: Deren Aktivitäten erstrecken sich auf
zahlreichen Aktionsfeldern – etwa Publikationen, RechtsRock,
Demonstrationen, Kampfsport und Parteipolitik. Heise und sein Umfeld
sind auf all diesen Feldern aktiv.</p>



<p>Gemeinsam mit dem
Fachjournalisten Kai Budler legen wir nun eine aktualisierte
Broschüre zum Neonazi-Funktionär Thorsten Heise vor. Bereits 2013
hatte MOBIT mit der Publikation »Tausendsassa im braunen Netz« auf
Heises Bedeutung hingewiesen. Die aktuellen Ereignisse haben uns nun
aber darin bestärkt, mit dieser Publikation eine aktuellere und
umfassendere Betrachtung zu veröffentlichen.</p>



<p><a href="https://mobit.org/Material/Mobit-Broschuere_ThorstenHeise_2020.pdf">Die Broschüre gibt es HIER zum Download</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/neue-broschuere-thorsten-heise/">Neue Broschüre: Zwischen Gewalt, RechtsRock und Kommerz</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
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		<title>Verbot von „Combat 18“ kommt viel zu spät</title>
		<link>https://mobit.org/presseerklaerung/verbot-von-combat-18-kommt-viel-zu-spaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mobit1]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jan 2020 10:24:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach Auffassung der Mobilen Beratung in Thüringen &#8211; für Demokratie gegen Rechtsextremismus (MOBIT) ist „Combat 18“ in Thüringen seit Jahren aktiv. „Warum „Combat&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/presseerklaerung/verbot-von-combat-18-kommt-viel-zu-spaet/">Verbot von „Combat 18“ kommt viel zu spät</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
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<p>Nach Auffassung der Mobilen Beratung in Thüringen &#8211; für Demokratie gegen Rechtsextremismus (MOBIT) ist „Combat 18“ in Thüringen seit Jahren aktiv. „Warum „Combat 18“ erst jetzt verboten wurde und die Sicherheitsbehörden so spät eingreifen, ist völlig unverständlich,“ sagt Romy Arnold, Projektleitern von MOBIT. Über Jahre konnten zentrale Akteure und Netzwerke ungestört aktiv sein, auch in Thüringen. So gilt der in Fretterode ansässige Neonazi und NPD-Funktionär Thorsten Heise als Figur des militanten Arms des verbotenen „Blood &amp; Honour“-Netzwerks. Heise ist nicht nur bestens innerhalb der militanten Neonazi-Szene vernetzt, ihm werden auch enge Kontakte zum extrem rechten AfD-Funktionär Höcke nachgesagt. Personen und Bands, die „Combat 18“ zugerechnet werden, treten insbesondere bei den RechtsRock-Konzerten in Thüringen immer wieder öffentlich in Erscheinung. <a href="https://mobit.org/rechtsrock-festival-am-05-06-juli-in-themar/">Kurz nach dem Mord an Walter Lübke trat beispielsweise in Themar die „Combat 18“-Band <em>Oidoxie</em> auf</a>.<br> &#8222;Es ist daher auch kein Zufall, dass mit Stanley R. im vergangenen Jahr eine zentrale Führungsfigur von „Combat 18“ nach Thüringen zog,&#8220; so Arnold weiter. Die engen Vernetzungen zur Thüringer Neonazi-Szene sind seit Jahren bekannt. So veröffentlichte beispielsweise die <a href="https://exif-recherche.org/?s=combat+18" target="_blank">Rechercheplattform EXIF</a> 2018 eine umfangreiche Analyse zu den europaweiten Netzwerken und rechtsterroristischen Aktionen. Bezeichnend ist, dass der Verfassungsschutz im Bund und in Thüringen wenig gehaltvolle Erkenntnisse über die Strukturen von „Combat 18“ zu haben scheint. „Es ist vor allem den antifaschistischen Recherchen zu verdanken, dass über die so gewonnen Erkenntnisse öffentlicher Druck aufgebaut wurde. Diese Expertise muss zwingend ernster genommen werden,“ so Arnold abschließend.</p>
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		<item>
		<title>Einschätzung der Mobilen Beratung in Thüringen (MOBIT) zur Rechtsrock-Veranstaltung „Eichsfeldtag“ der NPD am 18.05.2019 in Leinefelde</title>
		<link>https://mobit.org/einschaetzung-zum-eichsfeldtag-2019/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mobit1]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 May 2019 08:02:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[RechtsRock]]></category>
		<category><![CDATA[Rechte Gewalt]]></category>
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		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[NPD]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für den 18. 05. 2019 hat die NPD im Eichsfeld den mittlerweile neunten „Eichsfeldtag“ angekündigt. Geboten wird die immer ähnliche Mischung aus Kundgebung&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/einschaetzung-zum-eichsfeldtag-2019/">Einschätzung der Mobilen Beratung in Thüringen (MOBIT) zur Rechtsrock-Veranstaltung „Eichsfeldtag“ der NPD am 18.05.2019 in Leinefelde</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Für den 18. 05. 2019 hat die NPD im Eichsfeld den mittlerweile
neunten „Eichsfeldtag“ angekündigt. Geboten wird die immer ähnliche Mischung
aus Kundgebung mit Rednern und Rednerinnen der extremen Rechten und einem
umfangreichen Angebot von Rechtsrock. Offiziell wird auch dieses Event als
Kundgebung, nicht als Konzert, angemeldet. Als Mitveranstalter fungiert der
Bewegungsunternehmer mit internationalen Kontakten Thorsten Heise. In diesem
Jahr sind ausschließlich NPD-Funktionäre als Redner bzw. Rednerinnen
angekündigt, da die Veranstaltung als „Abschlusskundgebung zum Europawahlkampf“
der Partei beworben wird.</p>



<p>Angekündigt in diesem Jahr:</p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Udo Voigt</strong>  – ehemaliger Bundesvorsitzender und Europaabgeordneter der NPD. Er war maßgeblich an der Öffnung der eher biederen nationalistischen NPD für jüngere, offen neonazistische Teile der extrem rechten Szene beteiligt.</li><li><strong>Thorsten Heise</strong> – Aktuell stellvertretender Bundesvorsitzender der NPD. Momentan ist er Kreisrat seiner Partei im Eichsfeld und steht als solcher auch wieder zur Wahl. Heise steht beispielhaft für den völkischen Flügel der NPD. Der Bewegungsunternehmer verkauft und verlegt gemeinsam mit seiner Frau Neonazi-Musik, Szeneartikel und extrem rechte Zeitschriften. Zudem unterhält er europaweite Kontakte zu führenden, teils militanten Neonazis, wie etwa dem Combat18-Kopf William Browning aus Großbritannien.</li><li><strong>Baldur Landogart</strong> – Landogart ist das Pseudonym des NPD-Bundesvorstandsmitglieds Tobias Schulz. Er verantwortet als Diplom-Designer das extrem rechte Magazin „Werk Kodex &#8211; Magazin für deutsche Metapolitik und Kultur“.</li><li><strong>Sebastian Schmidtke</strong> – Der Berliner begleitet die Funktion des Bundesorganisationsleiters der Partei. Schmidtke ist immer wieder in Thüringen aktiv. Aktuell bereitet er auch in Kooperation mit Patrick Schröder und Tommy Frenck sein zweites „Tage der nationalen Bewegung“-Event Anfang Juli in Themar vor. Schmidtke übernahm im vergangenen Oktober die Versammlungsleitung, als das Rechtsrock-Event „Rock gegen Überfremdung III“ improvisiert auf dem Apoldaer Markt stattfinden musste. Die Polizei löste die Versammlung am Samstagabend nach gewalttätigen Aktionen der Neonazis auf.</li><li><strong>Antje Vogt</strong> – Vogt ist Gemeinderätin in Mihla im Wartburgkreis und gehört zu den wenigen NPD-Funktionärinnen in Thüringen. Sie begleitet das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden des Thüringer Landesverbands und ist aktuelle Thüringer Spitzenkandidatin für die Landtagswahl im Herbst.</li></ul>



<p>Prominenter als die politischen Rednern bzw. Rednerinnen werden dem üblichen Muster folgend in der öffentlichen Werbung Auftritte von Musikgruppen angekündigt:</p>



<figure class="wp-block-image"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/05/110903_Eichsfeldtag_Auftritt-Oidoxie-1024x683.jpg" alt="Auftritt der extrem rechten Band Oidoxie beim Eichsfeldtag 2011" class="wp-image-6186" srcset="https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/05/110903_Eichsfeldtag_Auftritt-Oidoxie-1024x683.jpg 1024w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/05/110903_Eichsfeldtag_Auftritt-Oidoxie-300x200.jpg 300w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/05/110903_Eichsfeldtag_Auftritt-Oidoxie-768x512.jpg 768w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/05/110903_Eichsfeldtag_Auftritt-Oidoxie-320x213.jpg 320w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/05/110903_Eichsfeldtag_Auftritt-Oidoxie-640x427.jpg 640w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/05/110903_Eichsfeldtag_Auftritt-Oidoxie-440x293.jpg 440w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/05/110903_Eichsfeldtag_Auftritt-Oidoxie-880x587.jpg 880w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/05/110903_Eichsfeldtag_Auftritt-Oidoxie.jpg 1134w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Auftritt der extrem rechten Band Oidoxie beim Eichsfeldtag 2011, Quelle: MOBIT</figcaption></figure>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Oidoxie</strong> – im Jahr 1995 gegründet gehört die Band aus Dortmund zu den bekanntesten deutschen Rechtsrockbands. Bereits am 03.09.2011 spielten Oidoxie auf dem ersten „Eichsfelder Heimattag“. Es bestehen internationale Kontakte der Band zum in Deutschland verbotenen Blood &amp; Honour-Netzwerk und der terroristischen Gruppierung Combat18. </li><li><strong>Faust </strong>– Die Musik der Frankfurter Band wird unter anderem vom „Germania-Versand“ des NPD Landesvorsitzenden Patrick Weber aus Sondershausen produziert. Über aktuelle wie ehemalige Mitglieder der Band lassen sich Verbindungen zu anderen einschlägigen und teils sehr bekannten Musikgruppen der extremen Rechten, wie Noie Werte, Faustrecht oder Kraftschlag ziehen.</li><li><strong>Brigade 88 – </strong>Das vergleichsweise junge Musikprojekt, das erst seit 2017 existiert, dürfte am 18.05. wohl als Vorband fungieren. Beide Tonträger der Band sind unter dem bekannten Szenelabel „Das Zeughaus“ erschienen, dass in den vergangenen Jahren immer wieder an der Organisation mehrerer Rechtsrock-Großveranstaltungen in Thüringen beteiligt war und dessen Betreiber seit den 1990er Jahren im Rechtsrockbereich tätig war und über Verbindungen zu Blood &amp; Honour verfügte. </li></ul>



<p>Auch in diesem Jahr wird wieder mit einem Kinderangebot
geworben. In den vergangenen Jahren sah die Versammlungsbehörde im Eichsfeld kein
Problem in der Anwesenheit von Kindern bei gleichzeitiger Beschallung mit
neonazistischen Botschaften. In anderen Thüringer Kommunen war dies bei Rechtsrock-Veranstaltungen
erfolgreich untersagt worden. Auch Botschaften auf T-Shirts von Teilnehmenden
wie „vorbestraft aber nett“ und „Wer A sagt muss auch dolf sagen“ sowie
ausgelegte Zeitschriften wie etwa die „NS heute“ verdeutlichen, dass diese
Veranstaltung klar auf Vermittlung neonazistischer Ideologie ausgerichtet ist.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/05/180901_Leinefelde_8_Eichsfeldtag_Symbolbild_Familienfest_Kinderwagen-im-Eingangsbereich-1024x683.jpg" alt="Rechtsextreme Besucherin des Eichsfeldtages mit ihrem Kleinkind - im Hintergrund ein Banner auf dem Freiheit für die Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck gefordert wird. " class="wp-image-6187" srcset="https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/05/180901_Leinefelde_8_Eichsfeldtag_Symbolbild_Familienfest_Kinderwagen-im-Eingangsbereich-1024x683.jpg 1024w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/05/180901_Leinefelde_8_Eichsfeldtag_Symbolbild_Familienfest_Kinderwagen-im-Eingangsbereich-300x200.jpg 300w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/05/180901_Leinefelde_8_Eichsfeldtag_Symbolbild_Familienfest_Kinderwagen-im-Eingangsbereich-768x512.jpg 768w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/05/180901_Leinefelde_8_Eichsfeldtag_Symbolbild_Familienfest_Kinderwagen-im-Eingangsbereich-320x213.jpg 320w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/05/180901_Leinefelde_8_Eichsfeldtag_Symbolbild_Familienfest_Kinderwagen-im-Eingangsbereich-640x427.jpg 640w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/05/180901_Leinefelde_8_Eichsfeldtag_Symbolbild_Familienfest_Kinderwagen-im-Eingangsbereich-440x293.jpg 440w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/05/180901_Leinefelde_8_Eichsfeldtag_Symbolbild_Familienfest_Kinderwagen-im-Eingangsbereich-880x587.jpg 880w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/05/180901_Leinefelde_8_Eichsfeldtag_Symbolbild_Familienfest_Kinderwagen-im-Eingangsbereich.jpg 1134w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Rechtsextreme Besucherin des Eichsfeldtages mit ihrem Kleinkind &#8211; im Hintergrund ein Banner auf dem Freiheit für die Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck gefordert wird. Quelle: MOBIT</figcaption></figure>



<p>Die diesjährige Verknüpfung von neonazistischem Konzert und
Wahlkampfabschluss der NPD veranschaulicht einmal mehr den Charakter dieses
Events. Veranstalter, die meisten Redner und Rednerinnen sowie die Bandauswahl
stehen für eine klare neonazistische und auch militante Ausrichtung. Die vom
Bundesverfassungsgericht 2016 attestierte Wesensnähe zum Nationalsozialismus
wird mehr als deutlich. Die Strategie der Partei zielt auf Abschaffung von
Demokratie, Gleichheitsrechten und Achtung der Menschenwürde.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/einschaetzung-zum-eichsfeldtag-2019/">Einschätzung der Mobilen Beratung in Thüringen (MOBIT) zur Rechtsrock-Veranstaltung „Eichsfeldtag“ der NPD am 18.05.2019 in Leinefelde</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Informationen zum Neonazi-Festival „Rock gegen Überfremdung III“ am 05. &#038; 06.10.2018 in Magdala</title>
		<link>https://mobit.org/informationen-zum-rock-gegen-ueberfremdung-iii-magdala/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mobit_Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Oct 2018 10:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[RechtsRock]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilgesellschaftlicher Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilcourage]]></category>
		<category><![CDATA[Die Rechte]]></category>
		<category><![CDATA[Blood and Honour]]></category>
		<category><![CDATA[Rock gegen Überfremdung]]></category>
		<category><![CDATA[extreme Rechte Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[zivilgesellschaftliches Engagement]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das für den 05. und 06. Oktober angekündigte „Rock gegen Überfremdung III“ ist die dritte Veranstaltung einer Reihe, die in den Vorjahren in&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/informationen-zum-rock-gegen-ueberfremdung-iii-magdala/">Informationen zum Neonazi-Festival „Rock gegen Überfremdung III“ am 05. &#038; 06.10.2018 in Magdala</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das für den 05. und 06. Oktober angekündigte „<a href="https://mobit.org/tag/rock-gegen-ueberfremdung/">Rock gegen Überfremdung</a> III“ ist die dritte Veranstaltung einer Reihe, die in den Vorjahren in Kirchheim (2016) und Themar (2017) stattfand. Besonders die zweite Auflage in Themar sorgte bundes- und europaweit für große mediale Aufmerksamkeit. Etwa 6000 Nazis aus ganz Europa reisten im vergangenen Jahr nach Themar im Landkreis Hildburghausen an. Das Konzert zählt damit zu den größten Neonazi-Veranstaltungen in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Im Nachgang gingen Videoaufnahmen des RechtsRock-Konzertes durch alle Medien. Zu sehen waren hunderte Neonazis, die am späteren Abend im Festzelt „Heil“ brüllend die Arme zum Hitlergruß streckten.</p>
<h2>Die Organisatoren</h2>
<p>Anmelder des „Rock gegen Überfremdung III“ ist Steffen Richter, der seit Jahren in der Thüringer Neonaziszene aktiv ist. In der Vergangenheit trat Richter wiederholt als Anmelder von RechtsRock-Veranstaltungen in Erscheinung. Er zählt zu den Hauptfiguren der militanten Neonazi-Gruppierung „Turonen“ (bzw. „Bruderschaft Thüringen“). Die Gruppe hatte vor allem durch einen brutalen Angriff auf die Kirmesgesellschaft in Ballstädt für Schlagzeilen gesorgt, an dem mehrere Mitglieder der „Turonen“ beteiligt waren. Als Symbol nutzen sie unter anderem das so genannte Pfeilkreuz, welches bereits die ungarischen Faschisten verwendeten. Zudem hat die Gruppe europaweite Kontakte in die extrem rechte Szene. Schon beim „Rock gegen Überfremdung II“ 2017 in Themar und „Rock gegen Überfremdung I“ 2016 in Kirchheim waren die „Turonen“ maßgeblich an der Organisation beteiligt.<br />
Richter pflegt zudem langjährige Kontakte zu Ralf Wohlleben, einem der Hauptangeklagten im NSU-Verfahren. Auch an der Organisation von Solidaritätskampagnen für Wohlleben war Richter beteiligt.</p>
<h2>Die Redner (Auswahl)</h2>
<p><strong>Sven Skoda</strong> ist ein bekannter Redner, Antisemit und Nationalsozialist – „Ob Dortmund, Erfurt oder Buxtehude, der ewige Feind ist und bleibt… …der Kapitalismus und seine Hintermänner.“ (Erfurt, 01.05.2018). Gemeinsam mit der mehrfach wegen Holocaustleugnung verurteilten Ursula Haverbeck kündigte er im April seine Kandidatur zur Europawahl für die Neonazi-Partei DIE RECHTE an.</p>
<p><strong>Dieter Riefling</strong> ist ein jahrzehntelanger Aktivist, der „Blood &amp; Honour“ und der verbotenen FAP angehörte. Er propagiert ein „nationales und sozialistisches Deutschland“. Er ist mehrfach einschlägig vorbestraft unter anderem wegen Volksverhetzung, Verbreitung von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen und wegen Fortführung der verbotenen FAP.</p>
<p>Zudem wird ein Redner als <strong>Alex von KDN</strong> angekündigt. Dabei handelt es sich um einen Vertreter des „Kampf der Nibelungen“ – einer neonazistischen Kampfsportveranstaltung, welche meist konspirativ organisiert wird. Immer wieder deuten die Veranstalter an, dass sie die Veranstaltungen auch als Training für den Kampf gegen Andersdenkende auf der Straße sehen.<br />
Auf der Homepage heißt es: <span style="color: #ff6600;"><em>„Der ,Kampf der Nibelungen‘ ist eine Kampfsportveranstaltung unter der Organisation und Beteiligung von jungen Deutschen, welche die Hingabe und die Begeisterung für ,ihren‘ Sport eint und welche sich nicht unter das Joch des vorherrschenden Mainstreams stellen wollen.&#8220;</em></span></p>
<h2>Die Bands</h2>
<p>Folgende Bands werden bisher durch die Veranstalter angekündigt:<br />
<strong>Gigi &amp; Die Braunen Stadtmusikanten; Division Germania; Stahlgewitter; Die Lunikoff Verschwörung; Der Metzger; Übermensch; F.I.E.L.; Frontalkraft</strong></p>
<p>Schon ein kurzer Blick auf frühere Veröffentlichungen der angekündigten Bands zeigt, mit welcher Ideologie hier politische „Meinungsbildung“ betrieben wird. Hier eine Auswahl von Textzeilen einiger Bands.</p>
<p>Die Band Stahlgewitter existiert bereits seit 1995 und stellt in der extrem rechten Szene einen Publikumsmagneten dar. 2016 organisierten die „Turonen“ ein Konzert in der Schweiz, bei dem auch Stahlgewitter auftraten. Zu diesem kamen 5000 Neonazis. Ein Jahr später spielte die Band in Themar beim „Rock gegen Überfremdung II“, zu dem 6000 Neonazis aus ganz Europa anreisten.<br />
<span style="color: #ff6600;"><em>„Wir brauchen sie wieder, das ist kein Witz, die Jungs in Schwarz mit dem doppelten Blitz. Eine Division nach Kreuzberg, eine Division in Schwarz. Keine Gnade mehr für Kreuzberg, keine Gnade, eine Division, und das war’s.“</em></span><br />
<span style="color: #ff6600;"><em>(Stahlgewitter: Die Schwarze Division, 1998)</em></span><br />
Mehrere Alben der Band wurden durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien indiziert.<br />
Gigi &amp; Die Braunen Stadtmusikanten – ein weiteres Bandprojekt des Stahlgewitter-Sängers &#8211; veröffentlichten im Juni 2010 – zu einem Zeitpunkt als die Ermittler*innen bei den neun Morden des NSU noch türkische Bandenkriminalität und Schutzgelderpressung vermuteten und Angehörigen der Opfer verdächtigten – auf dem Album „Adolf Hitler lebt!“ das Lied „Döner Killer“, in dem sie sich positiv auf die Morde bezogen.<br />
<span style="color: #ff6600;"><em>„Bei allen Kebabs herrschen Angst und Schrecken. Der Döner bleibt im Halse stecken, denn er kommt gerne spontan zu Besuch, am Dönerstand, denn neun sind nicht genug.“ </em></span><br />
<span style="color: #ff6600;"><em>Gigi &amp; Die Braunen Stadtmusikanten: Döner Killer, 2010.</em></span></p>
<p>Die Alben „Braun ist Trumpf“, „Adolf Hitler lebt“ und „Rattenfänger“ und das 2016 erschienene Album „Willkommen, liebe Mörder“ wurden durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien indiziert.<br />
Die Lunikoff Verschwörung genießt in der Szene Kultstatus und tritt regelmäßig in Thüringen und bundesweit bei extrem rechten Konzerten auf. Der Sänger Michael Regener war Frontmann der als kriminelle Vereinigung verbotenen Band Landser. Die Alben „L-Kaida“ und „Ebola im Jobcenter“ wurden durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien indiziert.<br />
<span style="color: #ff6600;"><em>„Wir lieben unser Land, aber wir hassen diesen Staat, ihr werdet sie noch aufgehen sehn, unsre Saat und dann gibt es keine Gnade, unser Hass ist viel zu groß. Eure Dämme werden brechen und der deutsche Sturm bricht los! Sturm bricht los!“</em></span><br />
<span style="color: #ff6600;"><em>Lunikoff Verschwörung: Der deutsche Sturm, 2005.</em></span></p>
<p>Die Band Frontalkraft ist bereits seit den 90er-Jahren in der extrem rechten Szene und im Umfeld des in Deutschland verbotenen „Blood &amp; Honour“-Netzwerkes aktiv. Ihr 20-jähriges Bestehen feierte die Neonazi-Band 2017 bei dem von der NPD organisierten &#8222;Rock für Deutschland&#8220; in Gera. Der Kultstatus, den die Band in der Szene genießt, zeigte sich daran, dass mehrere Reisebusse aus Brandenburg organisiert wurden, um gemeinsam mit der Band nach Gera zu fahren.<br />
<span style="color: #ff6600;"><em>„Schwarz ist die Nacht, In der wir euch kriegen,<br />
Weiß sind die Männer, die für Deutschland siegen<br />
Rot ist das Blut, Auf dem Asphalt.“</em></span><br />
<span style="color: #ff6600;"><em>Frontalkraft: Schwarz ist die Nacht, 2001.</em></span></p>
<h1>Proteste gegen das RechtsRock-Konzert</h1>
<p>Das Bündnis &#8222;Wir für Apolda &#8211; kein Ort für Nazis&#8220; ruft am Wochenende zu vielfältigen Protesten gegen das RechtsRock-Konzert auf</p>
<p>Alle Informationen dazu:</p>
<p><a href="https://www.wirfuerapolda.de/" target="_blank">www.wirfuerapolda.de</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/wirfuerapolda/" target="_blank">facebook.com/wirfuerapolda</a></p>
<p>Es wird von Weimar und Apolda aus Shuttle-Busse zu den Aktionen geben. Die Abfahrtszeiten- und Orte gibt&#8217;s <a href="https://mobit.org/wp-content/uploads/2018/10/Flyer-Shuttle-Magdala-1xA6.pdf">hier (PDF-Flyer)</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/informationen-zum-rock-gegen-ueberfremdung-iii-magdala/">Informationen zum Neonazi-Festival „Rock gegen Überfremdung III“ am 05. &#038; 06.10.2018 in Magdala</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
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		<title>Fakten und Einschätzungen zum Neonazi-Festival am 08. und 09.06.18  in Themar</title>
		<link>https://mobit.org/fakten-und-einschaetzungen-zum-rechtsrock-festival-tage-der-nationalen-bewegung-08-und-09-07-18-in-themar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mobit1]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jun 2018 08:19:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobit e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Beratung in Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[RechtsRock]]></category>
		<category><![CDATA[NPD]]></category>
		<category><![CDATA[Blood and Honour]]></category>
		<category><![CDATA[Themar]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[extreme Rechte Thüringen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Allgemeine Einordnung Das neonazistische Großevent „Tage der nationalen Bewegung“ wird das 50. dieser Art in Thüringen sein. In keinem anderen Bundesland fanden vergleichbar&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/fakten-und-einschaetzungen-zum-rechtsrock-festival-tage-der-nationalen-bewegung-08-und-09-07-18-in-themar/">Fakten und Einschätzungen zum Neonazi-Festival am 08. und 09.06.18  in Themar</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Allgemeine Einordnung</h2>
<p>Das neonazistische Großevent „Tage der nationalen Bewegung“ wird das 50. dieser Art in Thüringen sein. In keinem anderen Bundesland fanden vergleichbar viele und große Veranstaltungen dieses Formats statt.<br />
Zweitägige <a href="https://mobit.org/category/rechtsrock/" target="_blank" rel="noopener">RechtsRock</a>-Veranstaltungen sind bisher eine Seltenheit, jedoch scheinen aktuell Neonazis aus der NPD darauf zu setzen. Unter überparteilichen Motti sollen insbesondere die radikalen Teile der Szene angesprochen und vernetzt werden. Der Veranstaltungstitel verweist darauf. Um möglichst viele Personen zu erreichen, wird auf ein immer breiteres Angebot gesetzt: über Reden und Live-Musik hinaus, werden diesmal auch Vorträge und Diskussionsrunden angeboten. Bei dem ähnlichen Event „Schild und Schwert“ vom 20. auf den 21.04.2018 im sächsischen Ostritz waren außerdem auch eine Tattoo-Convention und ein Kampfsport-Turnier Teil des Programms.<br />
Ungeachtet gewisser Unterschiede dienen solche Veranstaltungsformate der Vernetzung der bundes- und auch der europaweiten Neonazi-Szene und der (Selbst-)Vergewisserung der Szene. Sie sind Stichwortgeber, Vermittler neonazistischer Ideologie und Einnahmequelle.</p>
<h2>Veranstalter</h2>
<p><strong>• Anmelder Sebastian Schmidtke</strong><br />
Schmidtke ist aktuell Bundesorganisationsleiter im Bundesvorstand der NPD. Er durchlief eine Neonazikarriere vom „Autonomen Nationalisten“ über den Betrieb des Szenetreffs „Zum Henker“ und des Szeneladens „Hexagon“ in Berlin zu verschiedenen Parteiämtern. Er gehört zum völkisch-nazistischen Flügel innerhalb des NPD-Bundesvorstands.</p>
<p><strong>• Tommy Frenck</strong><br />
Ohne Tommy Frenck ist das Veranstaltungsgrundstück am Ortsrand von Themar nicht zu bekommen; er hat das Gelände gepachtet. Frenck ist ein mittlerweile deutschlandweit bekannter Neonazi, der durch seine offensive Selbstdarstellung in den sozialen Netzwerken, seinen Gaststättenbetrieb im nahegelegenen Kloster Veßra und seine Konzerte bekannt geworden ist. Er fungierte im vergangenen Jahr als Versammlungsleiter beim sog. „Rock gegen Überfremdung“ mit ca. 6000 Besucher*innen auf derselben Wiese. Zudem sitzt er für das Bündnis Zukunft Hildburghausen, einer NPD-Abspaltung, im Hildburghäuser Kreistag. Er betreibt außerdem den Druck18 Versand mit bundesweiter Bedeutung.</p>
<h2>Redner*innen, eine Auswahl</h2>
<p><strong>• Frank Franz – NPD Parteivorsitzender</strong><br />
Franz wird in seinem Auftretens oft als moderat wahr genommen, jedoch rechtfertigt und vertritt er auch rassistische, völkische und antisemitische NPD-Positionen. &#8211; <span style="color: #ff6600;">„Es war immer die Grundidee (der NPD), das aufzusammeln, was sich für ein freies und souveränes und völkisches Deutschland versteht.“</span> (Rede nach seiner Wiederwahl beim NPD-Bundesparteitag am 11.03.2017 in Saarbrücken)</p>
<p><strong>• Udo Voigt – Mitglied des Europaparlaments für die NPD</strong><br />
Voigt ist ein ehemaliger NPD-Bundesvorsitzender, der die Partei in den 1990er Jahren für das militante Kameradschaftsspektrum geöffnet hatte. Er unterstützt durch Buchlesungen oder Reden Neonazis in und außerhalb der NPD. Erst am 10.03.2018 gastierte er im Gasthaus Goldener Löwe bei Tommy Frenck.</p>
<p><strong>• <a href="https://mobit.org/Material/Mobit-HeftThorstenHeise-web.pdf" target="_blank" rel="noopener">Thorsten Heise</a> – stellv. NPD Parteivorsitzender</strong><br />
Heise und ein enger Kreis von Vertrauten organisierten das Schild und Schwert-Fest in Ostritz sowie seit 2011 insgesamt sieben Eichsfeldtage in Leinefelde. Er gilt als ein Vertreter der militanten Kameradschaftsszene und ist bundesweit vernetzt. Zudem betreibt Heise ein größeres Internetversandgeschäft („WB-Versand“), samt eigenen Verlag.</p>
<p><strong>• Sven Skoda – parteiunabhängiger Aktivist</strong><br />
Skoda entstammt militanten Neonazigruppierungen aus Düsseldorf, war Angeklagter im Prozess wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung, Europawahlkandidat der Partei die RECHTE. Er ist ein bekannter Redner, Antisemit und Nationalsozialist &#8211; <span style="color: #ff6600;">„Ob Dortmund Erfurt oder Buxtehude, der ewige Feind ist und bleibt… …der Kapitalismus und seine Hintermänner.“</span> (Erfurt, 01.05.2018)</p>
<p><strong>• Dieter Riefling – parteiunabhäniger Aktivist</strong><br />
Dieter Riefling ist ein jahrzehntelanger Aktivist, der dem internationalen Musiknetzwerk Blood &amp; Honour und der verbotenen FAP angehörte und propagiert ein nationales und sozialistisches Deutschland. Er hat diverse Vorstrafen, etwa wegen Körperverletzung und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Symbole.</p>
<h2>Bands</h2>
<p>Acciaio Vincente, Ahnenblut, Blutlinie, Brutal Attack, FLAK, Frank Rennicke, Hausmannskost, Kategorie C, Ken McLellan (Solo), Klavierfront, Kraftschlag, Die Lunikoff Verschwörung, Mic Revolt, Nahkampf, Painfull Awakening, Sleipnir, Zeitnah</p>
<p>Zitateauswahl:<br />
<span style="color: #ff6600;"><em>&#8222;Das ist die Schattenregierung, die geheime Weltmacht: Über den Erdball senkt sich die Nacht: Die Schattenregierung ohne Pardon: Die Wahnsinnigen vom Berge Zion.&#8220;</em></span><br />
&#8211; Lunikoff Verschwörung: L-Kaida. 2011</p>
<p><span style="color: #ff6600;"><em>&#8222;Ich scheiß auf Umgangsformen, sperr Zecken in den Keller ein. Etwas kam herein, doch das führ ich jetzt nicht aus. Wie einen ungeliebten Hund lasse ich dich nicht ins Haus.&#8220;</em></span><br />
&#8211; Mic Revolt: Antidemokrat 2017</p>
<p><span style="color: #ff6600;"><em>&#8222;Wahrheit macht frei. Wir wollen aufrecht geh‘n. Wir haben Beweise, klare Beweise für all eure Lügen, für jede böse Tat. Wir geb’n euch die Antwort, eine klare Antwort. Wir dulden nicht länger euren Volksverrat.&#8220;</em></span><br />
&#8211; Nahkampf: Beweise. 2016</p>
<p><span style="color: #ff6600;"><em>&#8222;Wir schauen zurück in die Vergangenheit, in unseren Augen eine herrliche Zeit. Doch die Mächtigen, sie dachten damals schon rot und verhängten ein NS Verbot. Doch Gedanken kann man nicht verbieten, wir glauben nach wie vor an die alten Riten, wir stehen zum Volk und zur Nation und eines Tages stürzen wir Zions Thron. Trotz Verbot sind wir nicht tot, ja wir sind immer noch da. Trotz Verbot sind wir nicht tot, wir steh&#8217;n zum Volk und zum Reich. Ist doch klar!&#8220;</em></span><br />
&#8211; Kraftschlag: Trotz Verbot nicht tot. 1992</p>
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		<title>RechtsRock in Thüringen 2017 – ein Rückblick</title>
		<link>https://mobit.org/rechtsrock-in-thueringen-2017-ein-rueckblick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mobit1]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Mar 2018 10:15:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobile Beratung in Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[RechtsRock]]></category>
		<category><![CDATA[NPD]]></category>
		<category><![CDATA[Blood and Honour]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien der extremen Rechten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das RechtsRock-Jahr in Zahlen Das Jahr 2017 war im Hinblick auf die neonazistische bzw. extrem rechte Konzertkultur in Thüringen ein Jahr der Höchststände&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/rechtsrock-in-thueringen-2017-ein-rueckblick/">RechtsRock in Thüringen 2017 – ein Rückblick</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Das RechtsRock-Jahr in Zahlen</h2>
<p>Das Jahr 2017 war im Hinblick auf die neonazistische bzw. extrem rechte Konzertkultur in Thüringen ein Jahr der Höchststände – sowohl die Gesamtzahl, als auch die Zahlen in den einzelnen Kategorien nahmen im Vergleich zu den Vorjahren zu. Dieses weitere Anwachsen des Konzertaufkommens setzt die Entwicklung der vergangenen Jahre fort.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3783 size-large" src="https://mobit.org/wp-content/uploads/2018/03/MOBIT_RechtRock-Thüringen_2017-1024x631.png" alt="RechtsRock_Thüringen_2017" width="900" height="555" srcset="https://mobit.org/wp-content/uploads/2018/03/MOBIT_RechtRock-Thüringen_2017-1024x631.png 1024w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2018/03/MOBIT_RechtRock-Thüringen_2017-300x185.png 300w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2018/03/MOBIT_RechtRock-Thüringen_2017-768x473.png 768w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2018/03/MOBIT_RechtRock-Thüringen_2017-320x197.png 320w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2018/03/MOBIT_RechtRock-Thüringen_2017-640x394.png 640w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2018/03/MOBIT_RechtRock-Thüringen_2017-440x271.png 440w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2018/03/MOBIT_RechtRock-Thüringen_2017-880x542.png 880w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2018/03/MOBIT_RechtRock-Thüringen_2017-1280x789.png 1280w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2018/03/MOBIT_RechtRock-Thüringen_2017-1600x986.png 1600w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2018/03/MOBIT_RechtRock-Thüringen_2017-1920x1183.png 1920w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></p>
<p>Ursache für den deutlichen Anstieg der RechtsRock-Zahlen in den vergangenen Jahren ist die beständige Zunahme sogenannter Liederabende. Bei diesen Veranstaltungen treten Musiker*innen häufig in kleinerer, intimerer Runde vor ein paar Dutzend Personen auf und singen, unterstützt von einer Akustikgitarre eigene, oft balladenhafte Songs, wie auch bekannte Coversongs und Adaptionen von Liedgut aus der Zeit des Nationalsozialismus. Die Organisation solcher Veranstaltungen ist deutlich einfacher als die Organisation von Konzerten mit Bands. Die zahlenmäßige Entwicklung dieses Formats bestätigt das. Wurden 2007 gerade einmal drei Liederabende von der Mobilen Beratung in Thüringen. Für Demokratie – Gegen Rechtsextremismus (MOBIT) gezählt, waren es im vergangenen Jahr 32. Damit sind Liederabende inzwischen mit 54 Prozent zum wichtigsten Konzertformat geworden. Demgegenüber blieben die Zahlen „normaler“ RechtsRockkonzerte über die Jahre weitgehend konstant.</p>
<p>Wie bereits 2016 fanden auch 2017 in Thüringen fünf Großveranstaltungen in Thüringen statt. Obwohl in langer Tradition, begründen sie gerade in den letzten Jahren die öffentliche Wahrnehmung Thüringens als „Festival- und Erlebnisland“ der bundesdeutschen und teilweise sogar europaweiten RechtsRock-Szene. Zu diesen Veranstaltungen liegen konkrete Angaben zu den Teilnehmendenzahlen vor, weil sie viel stärker im Fokus von zivilgesellschaftlicher Öffentlichkeit, Journalismus und Politik stehen. Sie sind regelmäßig die größten, teilnahmestärksten RechtsRock-Events, wenngleich ihr prozentualer Anteil an der letztjährigen Gesamtkonzertzahl in Thüringen bei unter zehn Prozent liegt.<br />
In aller Munde war in diesem Zusammenhang Themar und besonders das Konzert <em><a href="https://mobit.org/themar-nationalsozialismus-unter-dem-deckmantel-der-meinungsfreiheit/">Rock gegen Überfremdung II</a></em> am 15.07., zu dem rund 6000 Neonazis verschiedenster, auch gewalttätiger Gruppierungen aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland erschienen waren.</p>
<h2>Bedeutung für die Szene</h2>
<p>Die unterschiedlichen Formate haben unterschiedliche Funktionen für die Szene und sind auch in Ihrer Bedeutung unterschiedlich zu bewerten. Insbesondere die Konzerte, die vor einem kleinen, bekannten Kreis von Zuhörenden stattfinden, haben hauptsächlich eine festigende Funktion für die Szene. Größere Gewinne dürften mit diesen Veranstaltungen nicht zu erzielen sein. Manchmal beschränkt sich der Teilnehmendenkreis, wie etwa im<em> Gasthaus Goldener Löwe</em> in Kloster Veßra auf eben diejenigen, die aus der Region regelmäßig dort einkehren.<br />
RechtsRock-Konzerte mit mehreren bekannten Bands, wie etwa in Kirchheim dürften eher dem Partybedürfnis der Szene Rechnung tragen. Hier trifft man auch Neonazis aus anderen Teilen der Bundesrepublik, tauscht sich aus. RechtsRock-Konzerte sind eine politische aber auch zuweilen soziale Kontaktbörse. Daneben werden solche Konzerte von der Szene auch als wirtschaftliche Einnahmequelle gesehen. Dies wird besonders durch sogenannte Soli-Parties deutlich, wenn die Einnahmen für z.B. inhaftierte „Kameraden“ oder „nationale Hausprojekte“ generiert werden sollen. Immer wieder ist von Fotografierverboten bei diesen Konzerten zu lesen, was auch hier auf eine eher nach innen gerichtete Bedeutung hindeutet. Hier gibt es offenbar kein Bedürfnis die Veranstaltungen öffentlich darzustellen. Dies gilt insbesondere, wenn strafrechtlich relevante Gesten und Symbole gezeigt werden und so die neonazistische Gemeinschaft nach innen demonstriert werden soll.</p>
<p>Hingegen sind sich die RechtsRock-Szenegänger*innen bei den Großevents über den öffentlichen Charakter meist im Klaren. Die öffentliche Kommunikation der Veranstalter, dass es sich um Kundgebungen handelt, diszipliniert die Teilnehmenden zumeist hinsichtlich verbotener Symbolik, Gesten und sozialadäquaten Auftretens.</p>
<p><figure id="attachment_3784" aria-describedby="caption-attachment-3784" style="width: 850px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3784 size-full" src="https://mobit.org/wp-content/uploads/2018/03/MOBIT_Neonazi_Thüringen.jpg" alt="Neonazi bei RechtsRock-Konzert" width="850" height="669" srcset="https://mobit.org/wp-content/uploads/2018/03/MOBIT_Neonazi_Thüringen.jpg 850w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2018/03/MOBIT_Neonazi_Thüringen-300x236.jpg 300w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2018/03/MOBIT_Neonazi_Thüringen-768x604.jpg 768w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2018/03/MOBIT_Neonazi_Thüringen-320x252.jpg 320w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2018/03/MOBIT_Neonazi_Thüringen-640x504.jpg 640w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2018/03/MOBIT_Neonazi_Thüringen-440x346.jpg 440w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption id="caption-attachment-3784" class="wp-caption-text">Eindeutiger Verstoß gegen den §86a StGB am 15.07.2017 in Themar</figcaption></figure></p>
<p>Bei diesen Events mit hunderten oder tausenden Teilnehmenden werden Eintrittsgelder derzeit bis zu 45€ eingenommen. Von einem starken finanziellen Interesse der Veranstalter kann also ausgegangen werden. Sie nehmen teilweise fünf- und sechsstellige Summen ein.</p>
<p>Für die Teilnehmenden stellen diese Großveranstaltungen nicht nur einfache Feiern dar. Die Dynamik, so viele Gleichgesinnte auf engstem Raum zu erleben, darf nicht unterschätzt werden. Es sind Gemeinschaftserlebnisse, die die Selbstverortung und Vergewisserung der Teilnehmenden als Teil einer „Bewegung“ unterstützt und festigt. Und dass das Selbstverständnis dieser „Gemeinschaft“ klar nationalsozialistisch ist, zeigte sich einmal mehr daran, dass im Schutz der Masse an Menschen in Themar am 15.07.2017 dutzendfach der strafbare Hitlergruß, samt „Sieg Heil“-Rufen gezeigt wurde. Zum Einschreiten, trotz starker Präsenz sah sich die Polizei nicht in der Lage, sodass also in großer Öffentlichkeit ein rechtsfreier und nationalsozialistisch geprägter Raum bestand.</p>
<p>Das <em>Rock gegen Überfremdung</em>-Konzert war eine der größten Veranstaltungen dieses Formates. Daneben treten die anderen Großevents in der öffentlichen Wahrnehmung in den Hintergrund. Zu zwei weiteren Veranstaltungen in Themar erschienen ebenfalls rund 1000 Teilnehmende. Zudem fanden auch die langjährig etablierten Veranstaltungen in Leinefelde und Gera wieder statt. Nach sinkendem Zuspruch in den vorangegangenen Jahren konnte der <em>Eichsfeldtag</em> letztes Jahr die zweitbeste Teilnehmendenzahl seiner Geschichte einfahren. Geschätzte 480 Neonazis, teilweise mit Babys und Kleinkindern, besuchten das als Familienfest konzipierte Event. Mehrere der aufgetretenen Bands haben Verbindungen zu dem in Deutschland verbotenen <em>Blood&amp;Honour</em>-Netzwerk. Nach einer zweijährigen Unterbrechung fand 2017 auch wieder ein <em>Rock für Deutschland</em> in Gera statt. Hier versammelten sich rund 820 Neonazis, um das 25jährige Jubiläum der Spremberger Band <em>Frontalkraft</em> zu feiern.<br />
Die zunehmende Anzahl der Großevents und die steigenden Teilnehmendenzahlen in den vergangenen zwei Jahren unterstreichen die Bedeutungen für die neonazistische Szene.</p>
<h2>Diversifizierung des Musikangebots</h2>
<p>Im zurückliegenden Jahr 2017 fanden zudem wieder mehr RechtsRock-Veranstaltungen außerhalb der „üblichen“ Veranstaltungsorte statt. Wenngleich die übergroße Masse der RechtsRock-Konzerte in den einschlägigen Immobilien wie dem <em>Gasthaus Goldener Löwe</em>, dem <em>Veranstaltungszentrum Erfurter Kreuz</em> und der NPD-Parteizentrale in Eisenach stattfinden, tauchten auch nun auch neue Orte in der Zählung auf. Insbesondere sogenannte Grauzone-Bands spielen nicht unbedingt in den bekannten Neonazi-Locations sondern eher in Musikkneipen oder kommerziell orientierten Veranstaltungsorten. Zum Einen hat sich gesamtgesellschaftlich die Grenze des Sagbaren in den letzten Jahren nach rechts verschoben. Zum Anderen herrschen oft nur diffuse Vorstellungen von dem was „politisch“ oder „unpolitisch“ ist, wofür Meinungsfreiheit gute demokratische Tradition ist und wofür sie nicht missbraucht werden sollte oder was eigene gesellschaftliche Verantwortung ist. Dies gilt sicherlich auch für Veranstalter*innen kommerziell orientierter Musikkneipen und Konzertveranstaltungsorte. Toleranzgrenzen werden bei unklaren Haltungen erst spät erreicht. Wenn sich der eigene Demokratiebegriff auf unbegrenzte Meinungsfreiheit und Mehrheitsentscheide beschränkt wird eine gewisse Nachfrage zu Bands im inhaltlichen Grauzonenbereich zur offenen Tür. Kommerziell orientierte Kneipen oder Konzerthäuser bedienen dann die Nachfrage an vermeintlich unpolitischen Deutschrock, Pagan-Metal oder Oi!-Musik und blenden durchaus problematische Aussagen der Bands in ihren Texten, Interviews oder Facebook-Profilen aus. So entstehen Anknüpfungspunkte auch für offen neonazistische Besucher*innen, die hierbei auf vermeintlich unpolitische Musikhörer*innen treffen und politisch einwirken können.<br />
So erweitert sich das Angebot (extrem) rechter Musik und unterstützt die Entwicklung Thüringens bei den RechtsRock-Konzerten.</p>
<h2>Ausblick</h2>
<p>Nach Einschätzung von MOBIT dürfte sich das Anwachsen der Zahlen in den nächsten Jahren nicht in gleicher Weise fortsetzen. In der Annahme, dass das extrem rechte Musikgeschäft auch markwirtschaftlichen Prinzipien unterliegt, ist momentan eine Leistungsgrenze in Sicht.</p>
<p>Zu beobachten ist, dass insbesondere die bekannten und beliebten Bands/Musiker, wie etwa <em>Kategorie C</em>/<em>Nahkampf</em> oder <em>Die Lunikoff Verschwörung</em>/Michael Regener mehrfach pro Jahr in Thüringen auftreten. Somit ist hier mit einer Abnutzung der Attraktivität zu rechnen. Ein weiteres Argument sind die Eintrittspreise und Fahrtgeld für das potentielle Publikum. Bei 59 RechtsRock-Konzerten gibt es folglich statistisch jedes Wochenende mindestens ein Angebot für extremrechte Live-Musik. Die meisten davon besuchen zu wollen, kann aufs Jahr gerechnet leicht mehrere hundert Euro an Ausgaben bedeuten. Praktisch finden häufig zwei und mehr Konzerte am selben Tag statt. Hier muss sich das angesprochene Publikum entscheiden. Und auch wenn es zuweilen Anhaltspunkte für eine Koordination der Termine unter den RechtsRock-Veranstaltern gibt, sind bei diesem quantitativen Niveau Konkurrenzen nicht zu vermeiden.<br />
Ein deutlicher Rückgang der Konzertzahlen im Jahr 2018 ist jedoch derzeit nicht anzunehmen, da sich an den notwendigen Voraussetzungen für die RechtsRock-Konzerte momentan erkennbar nichts ändert. Mit den <em>Tagen der nationalen Bewegung</em> und dem <em>Rock gegen Überfremdung III</em> sind zudem bereits die ersten Großevents für das laufende Jahr in Thüringen angekündigt.</p>
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		<item>
		<title>Thüringens neue Nazis</title>
		<link>https://mobit.org/thueringens-neue-nazis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mobit_Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Sep 2017 07:51:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Thügida]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Rechte]]></category>
		<category><![CDATA[Blood and Honour]]></category>
		<category><![CDATA[Identitäre Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[rechte Gewalt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kahle Köpfe, Bomberjacke und Springerstiefel &#8211; das Bild vom klassischem Neonazi gilt schon lange nicht mehr. Die rechte Szene hat sich nicht nur&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/thueringens-neue-nazis/">Thüringens neue Nazis</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kahle Köpfe, Bomberjacke und Springerstiefel &#8211; das Bild vom klassischem Neonazi gilt schon lange nicht mehr. Die rechte Szene hat sich nicht nur äußerlich gewandelt, in den letzten drei Jahren zeigen sich auch Verschiebungen in der Organisation. Die Landtagsabgeordnete Katharina König-Preuss warf im Bürgerhaus gestern ein wenig Licht auf die Entwicklungen. &#8230;</p>
<p><a href="http://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=221195" target="_blank">www.nnz-online.de vom 22.09.2017</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Themar: Nationalsozialismus unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit</title>
		<link>https://mobit.org/themar-nationalsozialismus-unter-dem-deckmantel-der-meinungsfreiheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mobit_Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jul 2017 11:01:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[RechtsRock]]></category>
		<category><![CDATA[extreme Rechte Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[zivilgesellschaftliches Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[rechte Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilcourage]]></category>
		<category><![CDATA[Blood and Honour]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Videoaufnahmen des Neonazi-Konzertes von Themar gehen derzeit durch alle Medien. Zu sehen sind dutzende, wenn nicht gar hunderte Neonazis, die am späteren&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/themar-nationalsozialismus-unter-dem-deckmantel-der-meinungsfreiheit/">Themar: Nationalsozialismus unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Videoaufnahmen des Neonazi-Konzertes von Themar gehen derzeit durch alle Medien. Zu sehen sind dutzende, wenn nicht gar hunderte Neonazis, die am späteren Abend im Festzelt „Heil“ brüllend die Arme zum Hitlergruß strecken.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de">
<p dir="ltr" lang="de">Gestern Nacht <a href="https://twitter.com/hashtag/Themar?src=hash" target="_blank">#Themar</a>: <a href="https://twitter.com/hashtag/RechtsRock?src=hash" target="_blank">#RechtsRock</a><br />
mit 6000 <a href="https://twitter.com/hashtag/Nazis?src=hash" target="_blank">#Nazis</a>: <a href="https://twitter.com/hashtag/Hitlergr%C3%BCsse?src=hash" target="_blank">#Hitlergrüsse</a><br />
etc. <a href="https://twitter.com/Polizei_Thuer" target="_blank">@Polizei_Thuer</a><br />
griff nicht ein. Video via <a href="https://t.co/qGu0JdKBSP" target="_blank">https://t.co/qGu0JdKBSP</a> <a href="https://t.co/Qe9mv4qBrv" target="_blank">pic.twitter.com/Qe9mv4qBrv</a></p>
<p>—<br />
(((KatharinaKönig))) (@KatharinaKoenig) <a href="https://twitter.com/KatharinaKoenig/status/886662149866651648">16.<br />
Juli 2017</a></p></blockquote>
<p><script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Die nun hervorbrechende Empörung ist allerdings mehr als fehl am Platz, war doch die Gesinnung der Veranstalter, Bands und auch Besucher vor dem Konzert bekannt. Schon der Name der Veranstaltung „Rock gegen Überfremdung“ hat die rassistische Ausrichtung deutlich erkennen lassen. Mit der Anreise der rund 6.000 Neonazis aus ganz Europa sollte dann spätestens die ideologische Ausrichtung der angereisten Besucher, die in Themar den Schutz des Versammlungsrechtes genossen, deutlich gewesen sein. Es geht um nichts Geringeres als die Verherrlichung des Nationalsozialismus. Und all dies unter dem Deckmantel von Meinungsfreiheit und Demokratie.  Ein Bündnis engagierter Bürger*innen im Ort hat bereits vor Wochen in einem offenen Schreiben auf diesen Charakter aufmerksam gemacht.</p>
<p>Schon ein kurzer Blick auf frühere Veröffentlichungen der angekündigten Bands zeigt ebenfalls, mit welcher Ideologie hier politische „Meinungsbildung“ betrieben wird. So besingt die Band „Stahlgewitter“ offensichtlich auf einem ihrer Tonträger die Wiederkehr der „Schutz Staffel“ (SS): „Wir brauchen sie wieder, das ist kein Witz, die Jungs in Schwarz mit dem doppelten Blitz. Eine Division nach Kreuzberg, eine Division in Schwarz. Keine Gnade mehr für Kreuzberg, keine Gnade, eine Division, und das war&#8217;s.“ Und auch die anderen Bands stehen diesem Textausschnitt in nichts nach. Die „Lunikoff Verschwörung“ sang bereits vor Jahren antisemitische Zeilen, in denen Juden als „Schattenregierung“ bezeichnet werden: „Das ist die Schattenregierung, die geheime Weltmacht. Über den Erdball senkt sich die Nacht. Die Schattenregierung, ohne Pardon. Die Wahnsinnigen vom Berge Zion.“ All dies war bereits vor dem RechtsRock-OpenAir in Themar bekannt und dennoch wurde das Konzert als politische Versammlung genehmigt und damit zum Teil legitimer demokratischer Meinungsbildung erklärt. Eine wehrhafte Demokratie darf keinesfalls Hass und Hetze akzeptieren. Eine demokratische Gesellschaft lebt eben genau davon, dass auch die Grenzen von Meinungsfreiheit deutlich gemacht werden, um eine freie Gesellschaft zu verteidigen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/themar-nationalsozialismus-unter-dem-deckmantel-der-meinungsfreiheit/">Themar: Nationalsozialismus unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
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		<title>Polizisten erkennen „Skrewdriver“-Lied nicht: „Nazi-Shazam“ soll Rechtsrock-Songs entlarven</title>
		<link>https://mobit.org/polizisten-erkennen-skrewdriver-lied-nicht-nazi-shazam-soll-rechtsrock-songs-entlarven/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mobit_Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 May 2017 07:07:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[RechtsRock]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Blood and Honour]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Neonazi-Band spielt ein fragwürdiges Lied und die Polizeibeamten erkennen es nicht – aufgrund mangelnder Englischkenntnisse. Die Fraktion der Linken im thüringischen Landtag&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Neonazi-Band spielt ein fragwürdiges Lied und die Polizeibeamten erkennen es nicht – aufgrund mangelnder Englischkenntnisse. Die Fraktion der Linken im thüringischen Landtag will deshalb die Entwicklung einer „Nazi-Shazam-App“ vorantreiben. Ein alter Vorschlag, der bereits vor vier Jahren diskutiert, aber nie umgesetzt wurde. &#8230;</p>
<p><a href="http://www.endstation-rechts.de/news/kategorie/musik-konzerte/artikel/polizisten-erkennen-skrewdriver-lied-nicht-nazi-shazam-soll-rechtsrock-songs-entlarven.html" target="_blank">ENDSTATION RECHTS. vom 17.06.2017</a></p>
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		<title>&#8222;Blood and Honour&#8220;-Strukturen in Thüringen wachsen wieder</title>
		<link>https://mobit.org/blood-and-honour-strukturen-in-thueringen-wachsen-wieder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mobit_Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 May 2017 11:45:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[extreme Rechte Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Blood and Honour]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Blut und Ehre: Das ist der Name einer Nazigruppierung, besser bekannt unter dem englischen Äquivalent &#8222;Blood &#38; Honour&#8220;. Dahinter steckt ein international agierendes&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Blut und Ehre: Das ist der Name einer Nazigruppierung, besser bekannt unter dem englischen Äquivalent &#8222;Blood &amp; Honour&#8220;. Dahinter steckt ein international agierendes Netzwerk der extremen Rechten. Kernspektrum sind Rechtsrock-Konzerte, Geld und Waffen. Schon im Jahr 2000 hat Deutschland diese Nazitruppe deshalb hierzulande verboten. In Thüringen tauchen aber wieder vermehrt Rechte auf, die sich offen zu Blood &amp; Honour bekennen. &#8230;</p>
<p><a href="http://www.mdr.de/nachrichten/politik/regional/blood-and-honour-neonazi-strukturen-thueringen-100.html" target="_blank">MDR Aktuell vom 12.05.2017</a></p>
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