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	<title>Bundesverband Mobile Beratung Archive &#8226; MOBIT</title>
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		<title>Handreichung: „Wichtig ist nicht nur auf’m Platz“ – zum Umgang mit Rechtsextremismus im Fußball</title>
		<link>https://mobit.org/handreichung-wichtig-ist-nicht-nur-aufm-platz-zum-umgang-mit-rechtsextremismus-im-fussball/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mobit_Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2022 12:20:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverband Mobile Beratung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bundesverband der Mobilen Beratung (BMB e.V.) hat eine neue Handreichung für den Umgang mit Rechtsextremismus<br />
und Menschenfeindlichkeit im Fußball veröffentlicht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/handreichung-wichtig-ist-nicht-nur-aufm-platz-zum-umgang-mit-rechtsextremismus-im-fussball/">Handreichung: „Wichtig ist nicht nur auf’m Platz“ – zum Umgang mit Rechtsextremismus im Fußball</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Fußballspieler wenden sich an die Mobile Beratung, weil ihnen der Hitlergruß gezeigt wird, Trainer kommen aus rechtsextremen Netzwerken, Frauen werden im Stadion bedrängt und beschimpft: Solche Ereignisse sind im deutschen Männerfußball leider keine Seltenheit. Im Gegenteil: Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit stellen ein reales Problem dar und können zur Bedrohung werden für potenziell Betroffene – im Stadion, auf dem Platz, im Vereinshaus, im Verband.</p>



<p>Wie können Fußballvereine, Verbände und Fanprojekte damit umgehen? Was können sie tun, um sich für eine demokratische Kultur im Fußball einzusetzen? Und wie können sie mit Diffamierungskampagnen von Rechts umgehen? <a href="https://www.bundesverband-mobile-beratung.de/" target="_blank">Der Bundesverband Mobile Beratung</a> hat dazu eine Handreichung veröffentlicht. Sie wurde von einer AG im Bundesverband erarbeitet und trägt den Titel „Wichtig ist nicht nur auf’m Platz“.</p>



<p>Die Handreichung enthält konkrete Empfehlungen und Beispiele aus der Praxis, einen Fragenkatalog, der Fußballvereine zum (selbst-)kritischen Austausch anstoßen kann, sowie Interviews mit Aktiven von „Borussia Leer“ und „Roter Stern Leipzig“, die von ihrem Engagement gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus berichten. Die Broschüre gibt auch Aufschluss darüber, was Männlichkeitsbilder mit Ungleichwertigkeitsvorstellungen im Fußball zu tun haben, welche Rolle rechtsextreme Gruppen bei der Entwicklung des Hooliganismus hatten und warum es gerade im Fußball so wichtig ist, deutlich Stellung zu beziehen.</p>



<p>Die <a href="https://www.bundesverband-mobile-beratung.de/angebote/vor-ort/" target="_blank">Mobilen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus</a> sind für Fußballvereine, Verbände, Faninitiativen, Spieler*innen und Engagierte bundesweit ansprechbar. Sie unterstützen dabei, Strategien im Umgang mit Rechtsextremismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu finden, und helfen bei konkreten Problemen. Vor Ort, kostenlos und vertraulich.</p>



<p><strong>Die Handreichung gibt es <a href="https://www.bundesverband-mobile-beratung.de/wp-content/uploads/2022/09/BMB-Handreichung-Fussball-Rechtsextremismus-Wichtig-ist-nicht-nur-aufm-Platz.pdf" target="_blank">hier</a> zum Download.</strong></p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/handreichung-wichtig-ist-nicht-nur-aufm-platz-zum-umgang-mit-rechtsextremismus-im-fussball/">Handreichung: „Wichtig ist nicht nur auf’m Platz“ – zum Umgang mit Rechtsextremismus im Fußball</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Rechtsextremer Anschlag an Jom Kippur</title>
		<link>https://mobit.org/presseerklaerung/rechtsextremer-anschlag-an-jom-kippur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Oct 2019 13:30:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rechte Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverband Mobile Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Halle]]></category>
		<category><![CDATA[Jom Kippur]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverband Mobile Beratung e.V.]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mobit.org/?post_type=presseerklaerung&#038;p=6788</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gesellschaftliche Zusammenhänge benennen und Betroffenen beistehen PRESSESTATEMENT (Bundesverband Mobile Beratung, Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt sowie des Bundesverbands RIAS)&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/presseerklaerung/rechtsextremer-anschlag-an-jom-kippur/">Rechtsextremer Anschlag an Jom Kippur</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Gesellschaftliche Zusammenhänge benennen und Betroffenen beistehen</strong></p>



<p>PRESSESTATEMENT (<a href="http://www.bundesverband-mobile-beratung.de" target="_blank">Bundesverband Mobile Beratung</a>, <a href="https://www.verband-brg.de/" target="_blank">Verband der  Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und  antisemitischer Gewalt</a> sowie des <a href="https://www.report-antisemitism.de/" target="_blank">Bundesverbands RIAS</a>)</p>



<p>Die Ereignisse in Halle haben die Sorgen der jüdischen Communities in
 Deutschland bestätigt: Antisemitismus ist für Jüdinnen und Juden in 
Deutschland nicht nur eine alltagsprägende Erfahrung, sondern nach wie 
vor eine potentiell tödliche Bedrohung. Über fünfzig Personen mussten im
 Innern der Synagoge von Halle am höchsten jüdischen Feiertag 
stundenlang verharren, nachdem der rechtsextreme Täter versuchte, schwer
 bewaffnet zu ihnen vorzudringen. Der folgende mörderische Anschlag auf 
einen Dönerimbiss erfolgte nicht aus Zufall, sondern war rassistisch 
motiviert.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><em>„Rechte, rassistische und antisemitische Gewalt und rechter  Terror sind alltägliche Realität in Deutschland. Die Forderungen nach  Schutz der Betroffenen von Rassismus, Antisemitismus und  Rechtsterrorismus müssen endlich ernstgenommen werden. Es braucht mehr  Solidarität und die konsequente Entwaffnung und Strafverfolgung  bewaffneter Neonazi-Netzwerke, um eine weitere Eskalation zu  verhindern.“</em></p><cite> <em>Dr. Kai Stoltmann, Mitglied im Vorstand des VBRG</em> </cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><em>„Solche Attentate passieren nicht im „luftleeren Raum“. Sie  werden von Tätern verübt, die sich bestätigt fühlen von einem  politischen Klima, in dem sich die Grenzen des Sagbaren online wie  offline immer weiter verschieben und die Feindbildbestimmung zur  Normalität der politischen Auseinandersetzung geworden ist.“</em></p><cite> <em>Pascal Begrich, Mitglied im Vorstand des BMB</em></cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><em>„Der Terroranschlag von Halle muss tiefgreifende Konsequenzen  haben: diese dürfen nicht bei symbolischen Gesten stehen bleiben.  Sicherheitsbehörden, Bildungseinrichtungen, Medien, Zivilgesellschaft  und Politik haben die Pflicht jede Form des Antisemitismus zu erkennen,  zu benennen und zu ächten. Nur so kann das Gefühl in den jüdischen  Gemeinschaften `alleine dazustehen´ überwunden werden.“ </em></p><cite> <em>Benjamin Steinitz, Geschäftsführer Bundesverband RIAS</em></cite></blockquote>



<p>Das maßgebliche Tatmotiv war allem Anschein nach ein 
verschwörungsideologischer Antisemitismus, als Teil eines geschlossenen 
rechtsextremen Weltbildes. In diesem greifen Antisemitismus, Rassismus 
und Antifeminismus eng ineinander. Alle als bedrohlich wahrgenommenen 
gesellschaftlichen Entwicklungen werden dabei aber letztendlich auf 
einen vermeintlichen jüdischen Einfluss zurückgeführt. Rechtsextreme 
Ideologie mündet unweigerlich in Gewalttaten gegen die als Feindbild 
markierten Gruppen. Aus der ständig wiederholten Erzählung eines 
permanenten, endzeitlichen „Abwehrkampfes“ gegen eine angebliche 
„Umvolkung“ ergibt sich das Bestreben nach Bewaffnung, um an einem 
selbst gewählten „Tag X“ losschlagen und Vernichtungsfantasien in die 
Tat umsetzen zu können.&nbsp;<br>Die Erzählung des „Einzeltäters“ und einer „neuen Qualität der Gewalt“ führen daher in die Irre. </p>



<p>Die Tat reiht sich ein in eine Liste mehrerer rechtsextremer 
Anschläge der vergangenen Jahre, die sich in Inszenierung und virtueller
 Sozialisation der männlichen, weißen Täter gleichen. Zu nennen sind 
etwa die Anschläge von Utøya und Oslo 2011 sowie die Anschläge auf zwei 
Moscheen in Christchurch im März 2019 und auf die Synagoge in Pittsburgh
 2018. Die Täter bewegen sich in Netzwerken, tauschen sich über 
Online-Foren aus, unterstützen sich gegenseitig und ahmen einander nach.
 Sie profitieren von der jeweiligen Aufmerksamkeit und dem zur Verfügung
 gestellten Erfahrungswissen anderer Täter. Die Gewalt gegen Jüdinnen 
und Juden hat in Deutschland zudem seit Jahrzehnten eine traurige 
Tradition – so werden etwa die Morde an Shlomo Lewin und Frida Poeschke 
1980 oder die Brandanschläge auf die Synagogen in Lübeck (1994) und 
Düsseldorf (2000) in der aktuellen Diskussion nahezu ausgeblendet.&nbsp;</p>



<p>Rechtsextreme Diskurse haben eine klare Botschaft an die Betroffenen:
 ihr seid nicht sicher und ihr gehört nicht dazu. Der Anschlag in Halle 
hat ein weiteres Mal vor Augen geführt:&nbsp; Antisemitismus und Rassismus 
töten. Es ist an der Zeit, dies ernst zu nehmen und einzustehen für eine
 solidarische, offene und vielfältige Gesellschaft, in der alle 
angstfrei leben können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/presseerklaerung/rechtsextremer-anschlag-an-jom-kippur/">Rechtsextremer Anschlag an Jom Kippur</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sammelband „Was blüht dem Dorf?“ erschienen</title>
		<link>https://mobit.org/was-blueht-dem-dorf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mobit1]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jul 2019 10:28:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobile Beratung in Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverband Mobile Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilcourage]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverband Mobile Beratung e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[ländlicher Raum]]></category>
		<category><![CDATA[zivilgesellschaftliches Engagement]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ausgehend von einer Tagung im Herbst 2018 leuchtet ein multiprofessioneller Band Potentiale und Herausforderungen aus In ländlichen Räumen werden an die Auseinandersetzung mit&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/was-blueht-dem-dorf/">Sammelband „Was blüht dem Dorf?“ erschienen</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ausgehend von einer Tagung im Herbst 2018 leuchtet ein multiprofessioneller Band Potentiale und Herausforderungen aus</strong></h3>



<p>In ländlichen Räumen werden an die Auseinandersetzung mit 
Rechtsextremismus und menschenfeindlichen Einstellungen spezifische 
Herausforderungen gestellt. Die öffentlichen Infrastrukturen sind hier 
anders ausgeprägt als in Städten. Das schafft Freiräume, fordert aber 
auch verstärkt individuelles Engagement.</p>



<p>Der Bundesverband Mobile Beratung hat gemeinsam mit der <a href="http://www.bpb.de" target="_blank">Bundeszentrale für politische Bildung</a>
 deshalb im Herbst 2018 mit der Tagung „Was blüht dem Dorf? Impulse zur 
Demokratiestärkung auf dem Land“ zahlreiche Menschen aus Theorie und 
Praxis eingeladen, um gemeinsam über die Demokratiestärkung auf dem Land
 zu beraten. Der Kongress brachte in einzigartiger Weise Menschen 
zusammen – jenseits vom oft dominierenden Denken in 
Verwaltungsstrukturen, Förderlogiken oder politischen Präferenzen. Sie 
verband der Wunsch sich auszutauschen, neue Impulse zu bekommen und zu 
erfahren, wie Demokratieentwicklung auf dem Land gelingen kann. Die 
Impulse der Konferenz werden in der vorliegenden Publikation fachlich 
reflektiert, mit gelungenen Beispielen unterlegt und zu einer 
Darstellung der Profession der Mobilen Beratung auf dem Lande 
verdichtet.</p>



<p>Zunächst ordnet der Band aus wissenschaftlicher Sicht die <strong>speziellen Herausforderungen ländlicher Regionen</strong>
 ein. Demographischer Wandel und Infrastrukturentwicklung sind genauso 
Themen wie die soziokulturelle Dimension von Wachstum und Schrumpfung 
auf dem Lande. Nicht nur die Zuwanderung nach Deutschland wird 
betrachtet, sondern ebenso die innerdeutsche Migration.</p>



<p>Im zweiten Abschnitt finden sich <strong>gelungene Beispiele aus der Praxis</strong>. Hier geht es ganz konkret etwa um den Mehrwert von Dorfläden für eine Gemeinde und um politische Bildung in ländlichen<br>
Regionen, um Chancen durch Migration und um mutige, engagierte Kommunalpolitiker*innen.</p>



<p>Der dritte Teil der Publikation behandelt <strong>Perspektiven der Demokratieförderung in ländlichen Regionen</strong>
 – also das, was für eine positive Entwicklung notwendig ist. Dazu 
gehört die politisch-planerische und sozial-topograische Sicht genauso 
wie die migrantische und postmigrantische Perspektive. Last but not 
least schließt die Publikation mit einem Blick auf die Mobile Beratung 
selbst, die mit all diesen Engagierten und Gruppen und in vielfältigen 
Problemlagen arbeitet.</p>



<p>Wenn Mobile Beratung gelingt, wenn irgendwo Demokratie und  Menschenrechte gestärkt werden, dann gehört dieser Erfolg nie den  Berater*innen, sondern immer den Menschen vor Ort. Deshalb ist der  Bundesverband Mobile Beratung ganz besonders froh, dass sowohl die  Konferenz wie auch diese Publikation Kommunalpoltiker*innen, Vereine und  Bündnisse, politischen Bildner*innen, Menschen aus Bildungsarbeit, aus  Behörden und Verwaltungen, aus Kirchengemeinden, Sport, von den  Landeskoordinierungsstellen, Migrant*innenorganisationen und  Wissenschaft versammelt hat. Ihre vielfältigen Perspektiven geben  kaleidoskopartig Antwort(en) auf die Frage „Was blüht dem Dorf?“</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Die Publikation ist ab sofort unter <a href="mailto:kontakt&#64;bundesver&#98;&#97;&#110;&#100;&#45;&#109;&#111;&#98;&#105;&#108;&#101;&#45;&#98;&#101;&#114;&#97;&#116;&#117;&#110;&#103;&#46;&#100;&#101;">&#x6b;&#x6f;&#x6e;&#116;&#97;&#107;t&#64;&#x62;&#x75;&#x6e;&#x64;&#101;&#115;ve&#x72;&#x62;&#x61;&#x6e;&#100;&#45;mo&#x62;&#x69;&#x6c;&#x65;&#45;&#98;&#101;ra&#x74;&#x75;&#x6e;&#x67;&#46;&#100;e</a> bestellbar. <a href="http://www.bundesverband-mobile-beratung.de/wp-content/uploads/2019/07/bmb-was-blueht-Ende.pdf" target="_blank">Die PDF-Version der Veröffentlichung ist hier abrufbar</a>. </p></blockquote>



<p>Quelle: <a href="http://www.bundesverband-mobile-beratung.de/2019/07/12/sammelband-was-blueht-dem-dorf-erschienen/" target="_blank">http://www.bundesverband-mobile-beratung.de/2019/07/12/sammelband-was-blueht-dem-dorf-erschienen/</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/was-blueht-dem-dorf/">Sammelband „Was blüht dem Dorf?“ erschienen</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Betroffene und Engagierte brauchen Unterstützung</title>
		<link>https://mobit.org/presseerklaerung/betroffene-und-engagierte-brauchen-unterstuetzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jun 2019 18:20:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rechte Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Beratung in Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverband Mobile Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[zivilgesellschaftliches Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverband Mobile Beratung e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Beratung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vorhandene Beratungsstrukturen fördern statt neue Anlaufstellen schaffen Pressemitteilung des Bundesverbands Mobile Beratung: In Berlin hat heute der Bundesinnenminister den Verfassungsschutzbericht für das Jahr&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/presseerklaerung/betroffene-und-engagierte-brauchen-unterstuetzung/">Betroffene und Engagierte brauchen Unterstützung</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<!--StartFragment--></p>


<h1 class="wp-block-heading">Vorhandene Beratungsstrukturen fördern statt neue Anlaufstellen schaffen </h1>



<h2 class="wp-block-heading"> Pressemitteilung des Bundesverbands Mobile Beratung:</h2>



<p style="text-align:left">In Berlin hat heute der Bundesinnenminister den  Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2018 vorgestellt. Seehofer wertet  den Mord an Walter Lübcke in diesem Zusammenhang als „Alarmsignal für  die demokratische Grundordnung“. Immer wieder ist von einer „neuen  Qualität der Gewalt“ zu lesen. Betroffene rechter Gewalt, Geflüchtete,  Menschen die auf „Feindeslisten“ stehen und häufig erst viel zu spät  davon in Kenntnis gesetzt werden sowie engagierte Akteure aus  Zivilgesellschaft, Kommunalpolitik und -verwaltung sehen sich aber  bereits seit vielen Jahren solchen Gefahren ausgesetzt. Die Morde des  NSU und nicht zuletzt die über 190 Todesopfer rechter Gewalt seit 1990  sprechen eine deutliche Sprache. Auch die erneuten Drohungen gegen die  Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker und den Altenaer  Bürgermeister Andreas Hollstein oder die Serie von Angriffen auf  Engagierte in Berlin-Neukölln machen die Notwendigkeit zum Handeln immer  wieder deutlich.</p>



<p>Die über 40 im Bundesverband Mobile Beratung zusammengeschlossenen 
Beratungsteams gegen Rechtsextremismus fordern, die Unterstützung von 
Zivilgesellschaft, Kommunalpolitik und -verwaltung stärker in den Fokus 
der Debatte zu rücken. Rechte Bedrohungen gehören für Menschen, die sich
 vor Ort für eine demokratische Kultur einsetzen, schon lange zum Alltag
 und müssen endlich ernst genommen werden.<em> „Dafür braucht es keine 
Forderungen nach zentralen Beratungsstellen – denn die gibt es seit 20 
Jahren. Diese bestehenden Teams und ihre Dachverbände müssen weiter und 
umfassender unterstützt werden!“, so Heiko Klare, Sprecher des 
Bundesverbands Mobile Beratung.</em></p>



<p><strong>Sicherheitsdebatte greift zu kurz – Engagierte und Betroffene brauchen Unterstützung und Beratung</strong></p>



<p><em>„Aktuell wird vor allem über sicherheitspolitische Aspekte  debattiert“,</em> so Bianca Klose, Sprecherin der Bundesverbands Mobile  Beratung: <em>„Das allein greift aber zu kurz. Wenn wir weiterhin Menschen  ermutigen wollen, angstfrei Position zu beziehen, in ihrem Umfeld  öffentlich zu widersprechen und sich für Demokratie einzusetzen, dann  brauchen diese Menschen professionellen Beistand.“</em></p>



<p>Seit 20 Jahren unterstützen die Mobilen Beratungsteams gegen  Rechtsextremismus und für demokratische Kultur Menschen und  Organisationen, die sich für ein friedliches Zusammenleben einsetzen und  die gegen extrem rechte Akteure aktiv sind. Immer häufiger berichten  Beratungsnehmer*innen den Teams von Drohungen und Angriffen, vermehrt  nutzen auch Betroffene von sogenannten Feindeslisten die Beratung. Die  Strafverfolgung ist dann ein wichtiger Aspekt, aber bei weitem nicht der  Einzige. Zumal auch eine Auseinandersetzung mit rechten Strukturen in  den Sicherheitsbehörden selbst dringend geboten scheint.</p>



<p><strong>Professionelle Beratungsstrukturen ausbauen statt neue Angebote schaffen</strong></p>



<p>Die Mobilen Beratungsteams (MBTs) bieten die dringend benötigte Hilfe
 zur Selbsthilfe im Alltag an und bauen dabei auf langjährige Erfahrung 
und gemeinsame professionelle Arbeitsgrundsätze auf. Mit Hilfe des 
Bundesverbands Mobile Beratung, der 2014 gegründeten fachlichen 
Vernetzung der MBTs in den Ländern, können aktuelle Herausforderungen 
länderübergreifend analysiert und die Herausforderungen und Bedarfe der 
Zivilgesellschaft schnell erkannt werden. Gemeinsam mit den 
spezialisierten Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer 
und antisemitischer Gewalt, die im Dachverband VBRG organisiert sind, 
existieren also genau die Beratungsangebote schon, die aktuell von 
Bundespolitiker*innen gefordert werden.</p>



<p><strong>Neue Förderschwerpunkte? Bundesverband als zentrale Anlaufstelle vor dem Aus</strong></p>



<p><em>„Es ist in diesem Zusammenhang unverständlich, warum hier nicht  die Empfehlungen der NSU-Untersuchungsausschüsse umgesetzt werden und  existierende Beratungsstrukturen und Dachverbände besser ausgestattet  werden&#8220;</em>, so Bianca Klose. Stattdessen ist in der Neuauflage des im  BMFSFJ angesiedelten Programms „Demokratie leben!“ die Finanzierung des  Bundesverbands Mobile Beratung und des Dachverbands der  Betroffenenberatung über das Jahresende hinaus nicht gesichert. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><em>„Wenn  die Dachverbände als fachliche Impulsgeber und Vernetzungsmöglichkeit  der MBTS und OBTs wegbrechen, leidet darunter vor allem die dringend  notwendige Unterstützung der Engagierten vor Ort“, </em></p><cite> <em>befürchtet Heiko  Klare.</em> </cite></blockquote>



<p>Weitere Informationen zur Situation der Förderung der Dachverbände  BMB, VBRG und BAG AzE finden Sie unter  <a href="http://www.bundesverband-mobile-beratung.de/2019/05/25/in-eigener-sache-starke-beratung-braucht-starke-verbaende/" target="_blank">http://www.bundesverband-mobile-beratung.de/2019/05/25/in-eigener-sache-starke-beratung-braucht-starke-verbaende/</a></p>


<p><!--EndFragment--></p><p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/presseerklaerung/betroffene-und-engagierte-brauchen-unterstuetzung/">Betroffene und Engagierte brauchen Unterstützung</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
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