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	<title>Wahlen Archive &#8226; MOBIT</title>
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		<title>Gibt es einen jugendlichen Rechtsruck?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mobit1]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Aug 2025 12:31:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[RechtsRock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jugendlicher Rechtsruck? In den vergangenen Monaten fanden sich in zahlreichen Medien Schlagzeilen wie „Warum Jugendliche rechts wählen“[1]; „AfD statt Grüne und FDP: Warum&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/gibt-es-einen-jugendlichen-rechtsruck/">Gibt es einen jugendlichen Rechtsruck?</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
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<p><strong>Jugendlicher Rechtsruck?</strong></p>



<p>In den vergangenen Monaten fanden sich in zahlreichen Medien Schlagzeilen wie „Warum Jugendliche rechts wählen“<a id="_ftnref1" href="#_ftn1">[1]</a>; „AfD statt Grüne und FDP: Warum mehr junge Menschen rechts gewählt haben“<a id="_ftnref2" href="#_ftn2">[2]</a> oder gar „Rechtsextremismus: Sind die Skinheads zurück?“<a id="_ftnref3" href="#_ftn3">[3]</a>. Die Aufmerksamkeit zahlreicher Journalist*innen verweist darauf, dass sich im Wahlverhalten und in Teilen jugendlicher Subkultur etwas verändert hat. Blickt man auf die Wahlergebnisse der vergangenen Jahre, zeigt sich ein eher unbeständiges Bild bei den Wahlentscheidungen der jüngsten Kohorte. Bei der Bundestagswahl 2013 (Gründungsjahr der AfD) entschieden sich gerade 6% der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen für die AfD. Diesen Wert konnte die Partei 2017 auf 10% erhöhen, sank aber 2021 in der Gunst der Jungwähler*innen bereits wieder auf 7% ab. Gleichzeitig zeigten die Zustimmungsraten der Grünen im selben Zeitraum einen enormen Anstieg, der bei der Bundestagswahl 2021 darin mündete, dass die Partei von 23% der Wähler*innen in der Altersgruppe 18 bis 24 Jahre gewählt wurde. Man kann also – zumindest bundesweit – keineswegs von einem kontinuierlichen Anstieg der Wahlergebnisse der AfD in jener Alterskohorte sprechen. 2024 scheint alles anders: Bei der Europawahl waren erstmals auch junge Menschen ab 16 Jahren wahlberechtigt. In der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen entschieden sich 16% für die Wahl der AfD. Dies war ein gewaltiger Zugewinn von 11 Prozentpunkten im Vergleich zur Europawahl 2019. Und auch im Vergleich zur Bundestagswahl 2021 zeigte dies mehr als eine Verdopplung der Wahlergebnisse in dieser Kohorte. Bei der Bundestagswahl 2025 erreichte die AfD mit einem Stimmanteil von 21 Prozent in der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen einen Zugewinn von 14 Prozentpunkten. Die meisten Stimmen konnte mit 25% allerdings Die Linke für sich gewinnen. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="992" height="717" src="https://mobit.org/wp-content/uploads/2025/08/Kapitel-12_MOBIT_Jugend_Abbildung-1.jpg" alt="" class="wp-image-15521" srcset="https://mobit.org/wp-content/uploads/2025/08/Kapitel-12_MOBIT_Jugend_Abbildung-1.jpg 992w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2025/08/Kapitel-12_MOBIT_Jugend_Abbildung-1-300x217.jpg 300w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2025/08/Kapitel-12_MOBIT_Jugend_Abbildung-1-768x555.jpg 768w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2025/08/Kapitel-12_MOBIT_Jugend_Abbildung-1-320x231.jpg 320w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2025/08/Kapitel-12_MOBIT_Jugend_Abbildung-1-640x463.jpg 640w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2025/08/Kapitel-12_MOBIT_Jugend_Abbildung-1-440x318.jpg 440w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2025/08/Kapitel-12_MOBIT_Jugend_Abbildung-1-880x636.jpg 880w" sizes="(max-width: 992px) 100vw, 992px" /></figure>



<p>Blickt man nach Thüringen, zeigt sich, dass die AfD schon seit Jahren deutlich höhere Ergebnisse sowohl insgesamt als auch im Jugendbereich erzielt. Schon bei der Landtagswahl 2014 wählten 14% der 18- bis 24-Jährigen die AfD<a id="_ftnref4" href="#_ftn4">[4]</a> und dies bei einem Gesamtergebnis von 10,6% für die extrem rechte Partei. 2019 konnte die AfD ihr Gesamtergebnis auf 23,4% erhöhen und auch der Anteil der 18- bis 24-Jährigen stieg auf 23%. Bei der Landtagswahl 2024 war dann ein erneuter erheblicher Anstieg des Wahlergebnisses der Partei insgesamt und des Anteils junger Menschen festzustellen. Mit 32,8% wurde die extrem rechte Partei stärkste Kraft im Freistaat und konnte in der jüngsten Altersgruppe 38% der Wähler*innen für sich mobilisieren. Zwei Entwicklungen stechen hier besonders heraus: Zum einen ist grundsätzlich in Thüringen<a id="_ftnref5" href="#_ftn5">[5]</a> ein größerer Wähleranteil für die AfD insgesamt und auch bei jungen Menschen zu konstatieren und zum anderen – wie auch bundesweit – ein erheblicher Anstieg beim Stimmenanteil junger Menschen zwischen 2021 und 2024. Die Hinwendung junger Menschen zur extrem rechten AfD findet in einem gesamtgesellschaftlichen Erstarken der Partei statt. Daher sollte bei den Wahlergebnissen nicht außer Acht gelassen werden, dass politische Einstellungen auch über Generationen weitergegeben werden. Besonders in Thüringen war deutlich zu sehen, dass sich der Zuspruch junger Menschen für die AfD entlang der insgesamt steigenden Zustimmung ebenfalls vergrößert hat. &nbsp;Der Ökonom und Wirtschaftshistoriker Davide Cantoni hatte im Zuge einer breit angelegten Vergleichsstudie zu den Wahlergebnissen der NSDAP und der AfD eine „eine starke Korrelation […] zwischen den Orten, in denen in den Dreißigerjahren vermehrt NSDAP gewählt wurde, und Orten, in denen heutzutage stärker die AfD gewählt wurde“<a id="_ftnref6" href="#_ftn6">[6]</a> nachgewiesen. Die Kohorten junger Menschen, die an den vergangenen Wahlen teilgenommen haben kennen das deutsche Parteiensystem nicht mehr ohne die AfD, die ist in den letzten Jahren dauerpräsent und hat auf vielen Ebenen eine Normalisierung durchlaufen.</p>



<p>Insgesamt verweist die Entwicklung der Wahlergebnisse in den vergangenen Jahren auch auf eine Veränderung der Einstellungsebene junger Menschen und Veränderungen im subkulturellen Bereich.</p>



<p><strong>Subkultur, soziale Netzwerke und Radikalisierung</strong></p>



<p>Jenseits der Wahlentscheidungen zeigten sich in den letzten Jahren vor allem in den sozialen Netzwerken – allen voran bei <em>TikTok</em> und <em>Instagram</em> – und bei Mobilisierungen auf der Straße, dass Teile der jüngeren Generation offen für extrem rechte Ideologie eintreten. Hierbei war eine Rückkehr des Stils der Skinheadbewegung des 1990er-Jahre zu beobachten. Besonders bei den zahlreichen Protesten gegen verschiedene Christopher Street Days (CSD) war dieser Kleidungsstil öffentlich wahrzunehmen. Schaut man genauer auf die Orte der Gegenproteste und vor allem jene, an denen nennenswerte Mobilisierungserfolge der neonazistischen Jugend-Szene zu verzeichnen waren, handelt es sich hierbei vor allem um ein ostdeutsches Phänomen mit Schwerpunkt in Sachsen, teils Sachsen-Anhalt und Thüringen (Mellea/Düker 2024). Mit rund 700 Teilnehmenden war die größte Mobilisierung in Bautzen zu verzeichnen, dennoch kann man hier nicht von festen Organisationstrukturen sprechen, eher von losen, durch die sozialen Medien mobilisierten Gruppen, denen einzelne Aktivist*innen vorstehen. Die sozialen Medien bilden hierbei eine Klammer zwischen dem digitalen Auftreten bestimmter Einstellungen und Sichtweisen und der (realweltlichen) Mobilisierung zu Protesten. Im Netzwerk <em>TikTok</em> sind die Klickzahlen auf Videos von jungen Akteur*innen, die hier meist von RechtsRock unterlegt ihren Skinheadstyle zur Schau stellen, enorm. Die Videos erreichen zehntausende Klicks. Diese Entwicklungen in den sozialen Netzwerken sind aber kein nationales Phänomen, sondern bilden eine internationale Entwicklung ab. Vor allem russische Accounts scheinen hier einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklung einer subkulturellen Symbolwelt in Deutschland zu haben. Beispielhaft lässt sich dies an einem Handzeichen erklären. Gemeint ist eine Faust mit einem oben abgeknickten Daumen. Nicht nur, dass dies auch als Symbol in <em>TikTok</em> -Videos deutscher Jugendlicher genutzt wird, es ist teils auch in Beratungsfällen im Kontext Schule bereits Thema der Mobilen Beratung gewesen. Hierbei handelt es sich um ein Zeichen, welches die Gruppe „Okkupay Pedofilyay“ nutzte<a href="#_ftn7" id="_ftnref7"><strong>[7]</strong></a>, welche vom verstorbenen Neonazi Maxim Sergejewitsch Marzinkewitsch (Spitzname Tessak) gegründet wurde. Die Gruppe hatte in Russland vermeintlich Pädophile gejagt und war durch erhebliche Gewalttaten in Erscheinung getreten. Es hat also einen direkten Bezug zu einem russischen Neonazi und dessen organisierten Aktivitäten, ist aber außerhalb der digitalen Welt – zumindest in Deutschland – kaum bekannt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://mobit.org/wp-content/uploads/2025/08/250501_Gera_Mai-VA-Die-Heimat_Demo_junges-Neonazi-Paerchen-Bundedeutsche-Fahne-swr-Polo-Shirts-Tarnhose_269A9241-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-15517" srcset="https://mobit.org/wp-content/uploads/2025/08/250501_Gera_Mai-VA-Die-Heimat_Demo_junges-Neonazi-Paerchen-Bundedeutsche-Fahne-swr-Polo-Shirts-Tarnhose_269A9241-1024x1024.jpg 1024w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2025/08/250501_Gera_Mai-VA-Die-Heimat_Demo_junges-Neonazi-Paerchen-Bundedeutsche-Fahne-swr-Polo-Shirts-Tarnhose_269A9241-300x300.jpg 300w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2025/08/250501_Gera_Mai-VA-Die-Heimat_Demo_junges-Neonazi-Paerchen-Bundedeutsche-Fahne-swr-Polo-Shirts-Tarnhose_269A9241-150x150.jpg 150w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2025/08/250501_Gera_Mai-VA-Die-Heimat_Demo_junges-Neonazi-Paerchen-Bundedeutsche-Fahne-swr-Polo-Shirts-Tarnhose_269A9241-768x768.jpg 768w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2025/08/250501_Gera_Mai-VA-Die-Heimat_Demo_junges-Neonazi-Paerchen-Bundedeutsche-Fahne-swr-Polo-Shirts-Tarnhose_269A9241-320x320.jpg 320w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2025/08/250501_Gera_Mai-VA-Die-Heimat_Demo_junges-Neonazi-Paerchen-Bundedeutsche-Fahne-swr-Polo-Shirts-Tarnhose_269A9241-640x640.jpg 640w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2025/08/250501_Gera_Mai-VA-Die-Heimat_Demo_junges-Neonazi-Paerchen-Bundedeutsche-Fahne-swr-Polo-Shirts-Tarnhose_269A9241-440x440.jpg 440w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2025/08/250501_Gera_Mai-VA-Die-Heimat_Demo_junges-Neonazi-Paerchen-Bundedeutsche-Fahne-swr-Polo-Shirts-Tarnhose_269A9241-880x880.jpg 880w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2025/08/250501_Gera_Mai-VA-Die-Heimat_Demo_junges-Neonazi-Paerchen-Bundedeutsche-Fahne-swr-Polo-Shirts-Tarnhose_269A9241.jpg 1255w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Jugendliche Teilnehmer:innen bei einer Neonazi-Demo am 1. Mai 2025 in Gera</figcaption></figure>



<p>Zur Europawahl nutzten die AfD und besonders ihr Spitzenkandidat Maximilian Krah <em>TikTok</em> für die direkte Ansprache junger Menschen und vor allem junger Männer.<a href="#_ftn8" id="_ftnref8"><strong>[8]</strong></a> Dass die extrem rechte Szene hier eine Chance für sich sieht, um junge Menschen zu erreichen und eine „kulturelle Hegemonie“<a href="#_ftn9" id="_ftnref9"><strong>[9]</strong></a> online zu erlangen, ist nicht neu. Bereits 2023 sprach der extrem rechte Aktivist Erik Ahrens, der später Teile der Europa-Kampagne von Maximilian Krah verantwortete, beim neurechten Institut für Staatspolitik über seine Idee eines „TikTok von rechts“.<a href="#_ftn10" id="_ftnref10"><strong>[10]</strong></a> <em>TikTok</em> bietet für die Strategie der extremen Rechten Vorteile: Allen voran der spezifische Algorithmus, welcher es auch ohne einen Kanal mit zahlreichen Follower*innen erlaubt, enorme Klickzahlen auf Videos zu erreichen. So konnte man im Wahlkampf in Thüringen sehen, wie die AfD und ihr Umfeld vorgingen: Für die <em>TikTok</em> -Videos des Junge-Alternative-Funktionärs Eric Engelhardt aus Thüringen wurden eigene Telegram-Kanäle („TikTok Guerilla“) angelegt, in denen jede*r dessen vorproduzierte Videos runterladen konnte, um damit die Plattform über zahlreiche Kanäle zu fluten. Wie viele Menschen schlussendlich mit den Videos erreicht wurden, lässt sich somit kaum sagen. Der Algorithmus gebe ihnen „Macht und Reichweite“, betonte Ahrens schon 2023. Mit Bezug zu den <em>TikTok</em>-Nutzungsstatistiken resümierte der extrem rechte Aktivist 2023: „Man hat eigentlich 90 Minuten am Tag ein Fenster in deren Gehirn, wo man da reinsenden kann“. Das heißt wiederum nicht, dass Jugendliche nach dem Konsum rechter <em>TikTok</em> -Inhalte direkt ihre politischen Einstellungen neu ausrichten. Dieser Zusammenhang ist komplexer. Vielmehr sieht man, dass das vorhandene Potenzial extrem rechter Einstellungen von der AfD und ihrem Umfeld gezielt aufgegriffen und für die Partei mobilisiert werden soll. Die Partei hat hier allein schon durch ihre übermäßige Präsenz in den (Sozialen) Meiden einen deutlichen Vorteil: erscheint sie doch als einziger Ansprechpartner.</p>



<p>Insgesamt ist diese Verschiebung auf subkultureller Ebene – besonders auch durch die digitale Vernetzung – eine hochgradig gefährliche Dynamik. Sie bildet auch die Grundlage, auf der sich junge Menschen offenbar bis zu schweren Gewalttaten radikalisieren können und keineswegs beim Ausleben subkultureller Praktiken stehen bleiben. Deutlich wurde dies anhand der Razzien und Festnahmen der Bundesanwaltschaft, welche sich im Mai 2025 gegen eine Gruppe namens „Die letzte Verteidigungswelle“ (LVW) richtete. Mitglieder der Gruppe sollen auch 2024 schon für einen Anschlag auf eine Geflüchtetenunterkunft in Schmölln verantwortlich sein. &nbsp;Die Bundesanwaltschaft schreibt dazu: „Die Mitglieder dieser Vereinigung verstehen sich als letzte Instanz zur Verteidigung der „Deutschen Nation“. Ihr Ziel ist es, durch Gewalttaten vornehmlich gegen Migranten und politische Gegner einen Zusammenbruch des demokratischen Systems in der Bundesrepublik Deutschland herbeizuführen. Zu solchen Taten zählen insbesondere Brand- und Sprengstoffanschläge auf Asylbewerberheime und Einrichtungen des politisch linken Spektrums, dies gegebenenfalls auch mit tödlichem Ausgang.“<a href="#_ftn11" id="_ftnref11"><strong>[11]</strong></a> Die LVW war nur eine von verschiedenen Gruppen junger extrem rechter Aktivist*innen, welche sich besonders im Zuge der Anti-CSD-Proteste 2024 gegründet hatten.</p>



<p><strong>Ergebnisse jüngster Einstellungsforschungen</strong></p>



<p>Die beschriebenen Wahlergebnisse, subkulturellen Erscheinungsformen und Aktivitäten in den sozialen Medien verweisen direkt auf die Einstellungsebene junger Menschen: Auf welche Art und Weise bewerten sie gegenwärtige gesellschaftspolitische Themen? Kurzum: Spiegeln sich die beschriebenen Entwicklungen auch in den erhobenen Einstellungen wider?</p>



<p>Einige Hinweise finden sich bereits in einer Studie von 2018. Für diese befragte der Soziologe Martin Schröder mit seinem Team fast 7.000 Schüler:innen aus insgesamt elf Bundesländern (daher gilt die Studie nicht als repräsentativ, gibt aber wichtige Hinweise), unter denen 6,4% extrem rechte Einstellungen aufwiesen (Schröder et al. 2024). Diese Zahlen erhielten 2024 durch eine Erhebung des Soziologen und Rechtsextremismusforscher Matthias Quent und dessen Team eine Aktualisierung: Von den rund 2.000 befragten Jugendlichen (die Hälfte jeweils in Ost- und Westdeutschland) stimmten 17,8% allen Aussagen zu äußerst rechten Einstellungen mindestens teilweise zu. Die Autor:innen der Studie schlussfolgern, dass junge Menschen 2024 „deutlich rechter und demokratieferner orientiert [waren] als der Bevölkerungsdurchschnitt“ (Quent et al. 2024: 41). Insbesondere ist hier die hohe Zustimmung zu Dimensionen der „Neo-NS-Ideologie“<a href="#_ftn12" id="_ftnref12">[12]</a>, zu nationalchauvinistischen Einstellungen und zu autoritären Wünschen (LAS 2024: 53/54; Quent et al. 2024: 25) unter jungen Menschen hervorzuheben. Diese Entwicklungen im Einstellungsbereich bilden sich in ähnlicher Form – wie oben beschrieben – auch in den Wahlentscheidungen junger Menschen ab.</p>



<p><strong>Einstellungen, Werte und (Zukunfts-)Ängste</strong></p>



<p>Zusätzlich zur Erforschung extrem rechter Einstellungen gibt auch die Betrachtung von geteilten Werten, Normen und Sorgen Aufschluss über die Gründe für extrem rechte Einstellungen und Wahlentscheidungen dieser Alterskohorte. Dabei zeigt sich ein uneinheitliches Bild der Ergebnisse vorliegender Studien. Einige Forscher*innen argumentieren, dass sich das Verhältnis zur Zukunft unter jungen Menschen verändert habe und dies ausschlaggebend für eine Affinität zu extrem rechten Positionen sei. Die Sicht Heranwachsender auf die Zukunft sei früher positiv und vielversprechend gewesen und erscheine stattdessen nun prekär und nicht mehr offen (Frühauf 2024: 6; Friedrich/Schniederjann 2024). Die aktuelle Shell-Jugendstudie (2024) zeichnet ein ähnliches</p>



<p>Bild: Der Blick in die Zukunft der Gesellschaft sei zwar zuversichtlich, die Zuversicht in die eigene, individuelle Zukunft aber weniger positiv. Dies lässt die vorsichtige erste Interpretation zu, dass der Zulauf zur AfD unter jungen Menschen und die verstärkte Zustimmung zu extrem rechten Einstellungen u.a. auf einen protektionistischen Mittelstandschauvinismus unter jungen Menschen zurückzuführen sein könnte.</p>



<p>Gleichzeitig erkennt die Shell-Jugendstudie (2024) auch eine Gruppe „verdrossener Jugendlicher“, die eine niedrigere Bildung haben, häufiger aus dem Osten kommen und die eine ablehnende Haltung gegenüber staatlichem Handeln und gesellschaftlicher Liberalisierung verbindet. Dennoch möchten wir davor warnen, prekäre soziodemografische Umstände und ökonomische Deprivation als alleinigen und kausalen Faktor in der Hinwendung zu extrem rechten Einstellungen anzusehen. Dies hat bereits Forschung in der Vergangenheit ausreichend problematisiert (vgl. hierzu: Hoffmann-Lange 1996: 131).</p>



<p>Bei der Frage nach den größten Sorgen junger Menschen werden in den Studien vor allem Klimawandel, Diskriminierung, Krieg, die »wachsende Feindseligkeit« und »Ausländerfeindlichkeit« sowie nicht zuletzt der Aufstieg des Rechtspopulismus benannt (Shell-Jugendstudie 2024; SINUS-Jugendforschung 2024). Weniger häufig werden hingegen „Spannungen in der Gesellschaft wegen des Zuzugs von Geflüchteten, das wahrgenommene Problemlösungsdefizit der Politik und Inflation als zentrale Sorgen“ angegeben (SINUS-Jugendforschung 2024: 156).</p>



<p>Auch die Sorge um Inflation, die die ökonomische Deprivationsthese nahelegen würde, ist eher gering und wird, so die Sinus-Studie, „stärker durch mediale Dauerberichterstattung geprägt […] als durch direkte Betroffenheit“ (SINUS-Jugendforschung 2024: 163). Die Shell-Jugendstudie schlussfolgert – hier durchaus ambivalent – dass sich junge Menschen zwar Sorgen um die wirtschaftliche Lage und potenziell steigende Armut machen, sie aber gleichzeitig weniger Angst vor Arbeitslosigkeit haben.</p>



<p>Dieser differenzierte Blick auf „die Jugend“ ist wichtig. So bleibt die Farge: Kann man von einem „jungen Rechtsruck“ sprechen?</p>



<p><strong>Diskussion: Junger Rechtsruck?</strong></p>



<p>Auf verschiedenen Ebenen ist eine Hinwendung junger Menschen zu extrem rechten Einstellungen, Parteien und subkulturellen Praktiken zu beobachten. Voreilige Schlüsse sind dennoch zu vermeiden, da rechte Akteur*innen einen Rechtsruck unter jungen Menschen gern herbeireden und normalisieren. Hinzu kommt, dass junge Menschen mit ihren politischen Einstellungen experimentieren, „was sowohl zu der Annahme extremer politischer Positionen als auch zu kurzfristigen Änderungen ihrer Positionen führen kann“ (Schröder et al. 2024: 81). Ein Hinweis darauf können die Wahlergebnisse der Grünen bei der Bundestagswahl 2021 sein und der Verlust großer Teile dieser Alterskohorte bei den Wahlen 2024. Provokation spielt bei jungen Menschen ebenfalls eine nicht zu unterschätzende Rolle. Die Erziehungswissenschaftlerin Katharina Fahrig gibt hierzu zu bedenken, dass jugendliche „Handlungen aus Protest oder Provokation erfolgen können, ohne dass eine entsprechende Einstellung unbedingt vorgelagert sein muss, so dass rechtextremistische Verhaltensweisen ohne rechtsextremistische Einstellung denkbar sind“ (Fahrig 2020: 9).</p>



<p>Unabhängig davon, ob junge Menschen extrem rechte Handlungen aus Provokation oder Überzeugung (oder beidem) ausführen, ist es sinnvoll, auf Werte und Vorstellungen unter jungen Menschen hinzuweisen, die repräsentativ für deren nach wie vor starke liberale Grundeinstellung stehen. So darf die omnipräsenten Trans-, und Queerfeindlichkeit gegen CSDs im vergangenen Jahr nicht darüber hinwegtäuschen, dass soziale Gerechtigkeit und das Gleichheitsprinzip nach wie vor wichtige Werte für junge Menschen insgesamt sind (SINUS-Jugendforschung 2024). Die Befragten der Sinus-Studie nehmen eine „Ungleichbehandlung queerer Menschen als moralisch falsch wahr“ (SINUS-Jugendforschung 2024: 29). Auch die Shell-Studie hält fest, dass unter jungen Menschen „die Akzeptanz von schwulen und lesbischen Lebenswiesen weiter zu[nimmt]“ und allgemein eine grundsätzliche Toleranz unter jungen Menschen „gegenüber anderen Lebensformen oder sozialen Gruppen“ herrscht (Shell-Jugendstudie 2024: 24; 18). Dies zeigt nicht zuletzt, dass die wenigen auch medial sehr präsenten Demonstrationen gegen verschiedene CSDs kein repräsentatives Bild sind, sondern – gemessen an einer Gesamtschau – eher eine Minderheit abbilden. So erschien z.B. der extrem rechte Protest gegen den CSD in Eisenach eher kläglich angesichts einer großen Menge (junger) Menschen, die für Geschlechtergerechtigkeit eintraten. Im Kontext der gesamtgesellschaftlichen Trans- und Queerfeindlichkeit ist diese Minderheit dennoch ernst zu nehmen. Die AfD und ihre Jugendorganisation haben dieses Potenzial erkannt, instrumentalisiert, mobilisiert und verfestigen es so weiter.</p>



<p>Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei der »Ausländerfeindlichkeit« unter jungen Menschen: Hier weisen junge Menschen wesentlich geringere ausländerfeindliche Einstellungen auf als ältere. Das wiederum heißt nicht, dass rassistische Einstellungen und Handlungen unter jungen Menschen kleingeredet werden sollten (LAS 2024: 54; Quent et al. 2024: 26).</p>



<p>Hinzu kommt, und dies deckt sich mit der Forschung zur Gesamtgesellschaft, dass bei jungen Menschen von keiner allgemeinen Politikverdrossenheit, sondern vielmehr von Parteiverdrossenheit und Demokratieunzufriedenheit gesprochen werden kann. Das Interesse an politischen und gesellschaftlichen Themen ist hoch (SINUS-Jugendforschung 2024; Quent et al. 2024; Shell-Jugendstudie 2024). Im Zuge dieser Ergebnisse stellt sich eher die Frage, inwieweit demokratische Parteien noch als Repräsentanten der Interessen junger Menschen wahrgenommen werden. Es scheint kein Zufall zu sein, dass sich diese Entwicklungen auch auf der Einstellungsebene vor allem über die Jahre der Corona-Pandemie und dem massiven Einfluss der Gegenmaßnahmen auf das Leben junger Menschen so entwickelt haben.</p>



<p>Angesichts der Tatsache, dass insbesondere autoritäre Einstellungen und Nationalchauvinismus bei jungen Menschen verfangen, liegt die Annahme nahe, dass es sich bei den aktuellen Entwicklungen um eine Art „Resouveränisierung“ handelt. Junge Menschen beabsichtigen, so der Soziologe Wilhelm Heitmeyer, sich selbst, aber auch die eigene Nation wieder als handlungsfähiges, starkes, selbstbestimmtes und machtvolles Subjekt zu konstituieren (Pfitzner 2024). Solche autoritären Wünsche werden maßgeblich durch Krisenerfahrungen bedingt. Dies deckt sich mit unseren Beobachtungen des gegenwärtigen extrem rechten Aktivismus: Hier kommen v.a. junge Männer als Kollektiv zusammen und verfolgen ein besonders starkes und selbstbewusstes Auftreten. Insbesondere die Demonstrationen gegen die CSDs können als reaktionärer Versuch gesehen werden, die Überforderung angesichts eines Aufbrechens binärer Geschlechtlichkeit einzufangen.</p>



<p>Insgesamt zeigt sich ein ambivalentes Bild, das nicht zulässt, pauschal von einem jugendlichen Rechtsruck zu sprechen. Vielmehr erleben wir eine Gleichzeitigkeit gegensätzlicher Entwicklungen. Einerseits sehen wir neue, durchaus besorgniserregende Entwicklungen im aktivistischen und subkulturellen Milieu sowie auf der Einstellungsebene. Hinzu kommt, dass das Stigma, sich rechts zu positionieren oder rechts zu wählen scheinbar in großen Teilen verschwunden ist und es hier ein neues jugendliches Selbstbewusstsein gibt. Andererseits vertritt ein Großteil der jungen Menschen nach wie vor liberale bis progressive Einstellungen und beteiligt sich auf der Straße an Demonstrationen gegen die extreme Rechte. Diese Entwicklungen werden gerahmt von mannigfaltigen existenziellen Krisenszenarien und einer Entfremdung junger Menschen von etablierten politischen Parteien. Genau in diesem Bereich zwischen Ängsten und Repräsentationslücke versuchen die AfD und ihre Vorfeldorganisation zu agieren. Es bedarf hier dringend einer deutlich größeren Einbindung und Repräsentation junger Menschen, um dieser Entwicklung etwas entgegenzusetzen, bevor sich die extrem rechten Einstellungen und Einbindungen in rechte Netzwerke verfestigen. Wird der AfD und ihrem Umfeld weiterhin das Feld überlassen, ist ein Anstieg rechtsextremer Einstellungswerte und AfD-Stimmenanteile bei zukünftigen Wahlen zu erwarten. Hinzu kommt, dass diese Kohorten langfristig durch ihre demokratiefeindlichen Einstellungen einen negativen Einfluss auf demokratische und zivilgesellschaftliche Prozesse ausüben könnten.</p>



<p><strong>Quellen:</strong></p>



<p>Abou-Chadi, Tarik (2024): »A gendered far-right wave among young voters in Western Europe?« In: European Journal of Politics and Gender, Early View.</p>



<p>Decker, Oliver/Kiess, Johannes/Heller, Ayline/Brähler, Elmar (2024): Vereint im Ressentiment. Autoritäre Dynamiken und rechtsextreme Einstellungen. Leipziger Autoritarismus Studie 2024. Psychosozial-Verlag: Gießen.</p>



<p>Fahrig, Katharina (2020): Rechte Jugendliche und ihre Familien. Eine Perspektiven triangulierende Rekonstruktion biografischer Hintergründe. Springer Fachmedien Wiesbaden: Wiesbaden.</p>



<p>Friedrich, Sebastian/Schniederjann, Nils (2024): Unsichere Zukunft, autoritäre Antwort. Wie die AfD bei der Jugend punktet. In: Blätter für deutsche und internationale Politik, 9, S. 73–78.</p>



<p>Frühauf, Marie (2024): Adolescence in times of social-ecological crisis. Perspectives for social pedagogical analysis and research. In: Social Work &amp; Society, 21(2), S. 1–13.</p>



<p>Hoffmann-Lange, Ursula 1996: Das rechte Einstellungspotential in der deutschen Jugend. In: Falter, Jürgen W. (Hg.): Rechtsextremismus. Ergebnisse und Perspektiven der Forschung, Opladen: Westdt. Verl., 121-137.</p>



<p>Mellea, Jessa/Düker, Joe (2024): Eine neue Generation von Neonazis: Mobilisie run gen gegen CSD-Veranstaltungen im Jahr 2024 durch rechtsextreme Jugendgruppen im Internet. Online: https://cemas.io/publikationen/neue-generation-neonazis-mobilisierung-gegen-csd-veranstaltungen/ [25.02.2025].</p>



<p>Pfitzner, Florian (2024): »›Wirkt auf mich irritierend‹: Warum junge Menschen der AfD zutrauen, die Probleme in Europa zu lösen«. Online: https://www.fr.de/politik/erstwaehler-europawahlafd-eu-europaeische-union-bruessel-zr-92918287.html [25.02.2025].</p>



<p>Quent, Matthias/Mönig, Alina/Hascher, Marleen/Kerst, Benjamin/Osterberger, Edmund (2024): Rechtsextremismus in ökologischen Transformationsräumen (RIOET). Auswertung der quantitativen Befragung. Hochschule Magdeburg-Stendal: Magdeburg.</p>



<p>Schröder, Carl Philipp/Goede, Laura-Romina/Lehmann, Lena (2024): Online- Aktivitäten und rechtsextreme Einstellungen im Jugendalter. In: MedienPädagogik, 59, S. 77–103.</p>



<p>Shell-Jugendstudie 2024 (2024): Die Shell Jugendstudie. Online: https://www.shell.de/ueberuns/initiativen/shell-jugendstudie-2024.html [25.02.2025].</p>



<p>SINUS-Jugendforschung (2024): Wie ticken Jugendliche? 2024 Lebenswelten von Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren in Deutschland. Eine SINUS-Studie im Auftrag von: Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, Bund der Deutschen Katholischen Jugend, Bundeszentrale für politische Bildung, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, DFL Stiftung. Bundeszentrale für politische Bildung: Bonn.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><a id="_ftn1" href="#_ftnref1">[1]</a> https://www.deutschlandfunk.de/junge-waehler-rechts-afd-100.html, zuletzt abgerufen am 23.01.2025.</p>



<p><a href="#_ftnref2" id="_ftn2">[2]</a> https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/afd-statt-gruene-und-fdp-warum-mehr-junge-menschen-rechts-waehlen,UFIU6BC, zuletzt abgerufen am 23.01.2025.</p>



<p><a href="#_ftnref3" id="_ftn3">[3]</a> https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/rechtsextremismus-sind-die-skinheads-zurueck-19867355.html, zuletzt abgerufen am 23.01.2025.</p>



<p><a href="#_ftnref4" id="_ftn4">[4]</a> https://www.tagesschau.de/wahl/archiv/2014-09-14-LT-DE-TH/umfrage-alter.shtml, zuletzt abgerufen am 23.01.2025.</p>



<p><a href="#_ftnref5" id="_ftn5">[5]</a> Ebenso in Sachsen, Brandenburg und anderen ostdeutschen Bundesländern.</p>



<p><a href="#_ftnref6" id="_ftn6">[6]</a> https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-02/afd-waehler-rechtsextremismus-nsdap-gemeinden-milieu/komplettansicht, zuletzt abgerufen am 23.01.2025.</p>



<p><a href="#_ftnref7" id="_ftn7">[7]</a> https://www.vielfalt-mediathek.de/wp-content/uploads/2020/12/jugendschutznet_dossier_okkupay.pdf, zuletzt abgerufen am 23.01.2025.</p>



<p><a href="#_ftnref8" id="_ftn8">[8]</a> Abou-Chadi (2024) zeigt zwar, dass auch junge Frauen europaweit verstärkt rechte Parteien wählen, diese Wahlentscheidung unter jungen Männern aber dennoch deutlich wahrscheinlicher ist.</p>



<p><a href="#_ftnref9" id="_ftn9">[9]</a> „Kulturelle Hegemonie“ bezeichnet die Absicht, die Hoheit über Werte und Ideen, v.a. im kulturellen Bereich zu erhalten. Die zeitgenössische Rechte beabsichtigt liberale und progressive Einflüsse auf Kultur durch extrem rechte Werte zu ersetzen und im Anschluss einen Wandel auf politischer Ebene zu evozieren.</p>



<p><a href="#_ftnref10" id="_ftn10">[10]</a> Vgl. Ahrens gesamter Vortrag: https://www.youtube.com/watch?v=kDv5ZL_nptQ</p>



<p><a id="_ftn11" href="#_ftnref11">[11]</a> Vgl.: Pressemitteilung des Generalbundesanwalts, abzurufen unter: https://www.generalbundesanwalt.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2025/Pressemitteilung-vom-21-05-2025.html?nn=478184, zuletzt eingesehen am, 07.07.2025.</p>



<p><a href="#_ftnref12" id="_ftn12">[12]</a> Bezüglich der Dimensionen der „Neo-NS-Ideologie“ stellt die LAS fest, dass diese bisher hauptsächlich unter Älteren aufzufinden war, sich mittlerweile aber das „Verhältnis zwischen den drei von uns gebildeten Altersgruppen […] relativ ausgeglichen“ hat (LAS 2024: 53). Interessanterweise sind unter jungen Menschen im Westen sogar die höchsten Zustimmungswerte auszumachen. Einschränkend sei an dieser Stelle aber darauf hingewiesen, dass die Interpretation dieser Zahlen vorsichtig behandelt werden sollte, da die Fallzahl eher gering ist.</p>
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		<item>
		<title>Rechts und ganz weit rechts: Die Wahlergebnisse in Thüringen</title>
		<link>https://mobit.org/wahlergebnisse-2019/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mobit1]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 May 2019 08:59:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtspopulismus]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Beratung in Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
		<category><![CDATA[NPD]]></category>
		<category><![CDATA[Der Dritte Weg]]></category>
		<category><![CDATA[AfD]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am vergangenen Sonntag wurde in Thüringen nicht nur ein neues Europaparlament gewählt, sondern es fanden auch Kommunalwahlen statt. Wir haben uns in einem ersten Überblick die Wahlergebnisse des rechten Randes im Freistaat angeschaut.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/wahlergebnisse-2019/">Rechts und ganz weit rechts: Die Wahlergebnisse in Thüringen</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am
vergangenen Sonntag wurde in Thüringen nicht nur ein neues Europaparlament
gewählt, sondern es fanden auch Kommunalwahlen statt. Wir haben uns in einem
ersten Überblick die Wahlergebnisse des rechten Randes im Freistaat angeschaut.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Neonazi-Szene</strong></h3>



<p>Seit dem Auftreten der AfD konnte man in Deutschland sehen, wie die   klassischen Neonazi-Parteien immer weiter an Wählerstimmen verloren.   Damit einhergehend richtete sich deren Strategie wieder auf andere   Bereiche wie RechtsRock oder Medienprojekte, um ihre Ideologie zu   verbreiten. Auch bei den Kommunal- und Europawahlen setzt sich dieser   Trend für Thüringen fort.  </p>



<p>Sowohl die Neonazi-Partei Die Rechte als auch  Der Dritte Weg konnten  nur 0,1% der abgegebenen Stimmen bei der  Europawahl erringen. Dies  bedeutet rund 1.500 bzw. 1.200 Stimmen für die  beiden Kleinstparteien.  Die NPD konnte insgesamt 1,0% erreichen und  verliert damit 2,4% im  Vergleich zur Europawahl 2014. Dies ist zwar  immer noch ein Mehrfaches  des Bundestrends, wo die Partei insgesamt nur  0,3% erlangen konnte,  zeigt aber auch hier einen massiven Verlust auf.   </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="833" height="1024" src="https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/05/ergebnis-eu-2019-833x1024.jpg" alt="Übersicht der Wahlergebnisse der Europwahl in Thüringen" class="wp-image-6231" srcset="https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/05/ergebnis-eu-2019-833x1024.jpg 833w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/05/ergebnis-eu-2019-244x300.jpg 244w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/05/ergebnis-eu-2019-768x945.jpg 768w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/05/ergebnis-eu-2019-320x394.jpg 320w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/05/ergebnis-eu-2019-640x787.jpg 640w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/05/ergebnis-eu-2019-440x541.jpg 440w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/05/ergebnis-eu-2019-880x1082.jpg 880w, https://mobit.org/wp-content/uploads/2019/05/ergebnis-eu-2019.jpg 1166w" sizes="(max-width: 833px) 100vw, 833px" /><figcaption>Übersicht der Wahlergebnisse der Europwahl in Thüringen. <br>Quelle: <a href="https://wahlen.thueringen.de" target="_blank">https://wahlen.thueringen.de</a></figcaption></figure>



<p>Ähnlich sieht es bei der NPD in fast allen Kreisen bei den Kommunalwahlergebnissen aus. Selbst in einigen ihrer ehemaligen Hochburgen, die auch Wohnorte von Funktionären sind, hat die NPD massiv verloren. So zum Beispiel im Kyffhäuserkreis, wo die Partei 2,7% Einbuße zu verzeichnen hat und nur noch 3,3% der Stimmen erringen konnte. Im Eichsfeld, wo der stellvertretende Bundesvorsitzende Thorsten Heise seinen Wahlkreis hat, musste die Partei einen Verlust von 2,4% zum Wahlergebnis 2014 in Kauf nehmen und konnte nur noch 1,7% der Wähler*innen von sich überzeugen. Und so ziehen sich die Ergebnisse nahezu durch alle Thüringer Landkreise. Im Vergleich zu 2014 war die NPD ohnehin kaum noch im Wahlkampf in Thüringen präsent. Der Bedeutungsverlust der Partei bei Wahlen war also bereits im Vorfeld abzulesen.</p>



<p>Für
die klassischen neonazistischen Parteien bzw. Wählervereinigungen gab es nur in
zwei Kreisen bzw. einer kreisfreien Stadt einen deutlichen Zuwachs zu
verzeichnen. Zum einen im Landkreis Hildburghausen: Hier konnte das Bündnis
Zukunft Hildburghausen um den Neonazi Tommy Frenck sein Wahlergebnis deutlich
steigern. Mit einem Zugewinn von 5,2% steht die extrem rechte Gruppierung nun
bei 8,6% der Wähler*innenstimmen. </p>



<p>Neben Hildburghausen ist es Eisenach, wo die NPD rund um den Neonazi-Patrick David Wieschke ihr Ergebnis nochmals steigern konnte. Erreichten die Neonazis hier 2014 bereits 7,4% sind es in diesem Jahr sogar 10,1%. Damit erhöht sich die Zahl der NPD-Abgeordneten im Stadtrat von 3 auf 4 Personen. Gemeinsam ist diesen Kreisen, dass hier mit Frenck und Wieschke Neonazis an der Spitze agieren, die selbst auch aus der Region stammen und seit vielen Jahren lokalpolitisch agieren. In Eisenach konnte Wieschke mit rund 4.500 Kreuzen sogar die zweitmeisten Stimmen aller angetretenen Kandidat*innen erreichen. Und auch Tommy Frenck in Hildburghausen liegt&nbsp; mit rund 6.000 Stimmen als Einzelkandidat auf Platz zwei hinter dem amtierenden Landrat. Beide sind die Gallionsfiguren der lokalen Neonazi-Szene. Hinzu kommt, dass die Szene in beiden Regionen über eine Immobilie verfügt, die zentraler Anlaufpunkt für die politischen Aktionen der jeweiligen Neonazi-Gruppe ist. So finden sowohl bei Frenck in Kloster Veßra als auch in der NPD-Landesgeschäftsstelle zahlreiche Veranstaltungen mit Außenwirkung statt. Neben Konzerten und Vorträgen zählen dazu auch soziale Aktionen wie die Verteilung von Kleidung nach rassistischen Zuschreibungen an ausschließlich herkunftsdeutsche Familien oder Kinderfeste. <a href="https://mobit.org/was-steckt-hinter-der-partei-der-dritte-weg/">Obwohl die Neonazi-Partei Der Dritte Weg ähnliche Aktionen auch in Erfurt veranstaltet</a>, konnte die Partei hier bei der Stadtratswahl bis zum lediglich 0,6% der ausgewählten Stimmen erringen. Auch die dutzenden Kundgebungen und Infostände im Vorfeld der Wahl scheinen daran nichts geändert zu haben. Dabei dürfte nicht nur Erfurt als Großstadt eine Rolle spielen, sondern auch die bisher wenig kontinuierlichen Aktivitäten unter dem Label Der Dritte Weg. Dennoch gelang es der neonazistischen Kleinstpartei im Stadtteil Herrenberg, wo sich auch die Immobilie der Partei befindet, 4,2 % der Stimmen zu erreichen. Die Kandidatin des Dritten Weges zur Ortsteilbürgermeisterwahl am Herrenberg erhielt sogar 37,3% der abgegebenen Stimmen. Sie war die einzige Gegenkandidatin zum aktuell amtierenden Bürgermeister im Viertel.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Insgesamt ist deutlich zu sehen, dass überall dort, wo die AfD ihre Höchstwerte erreichen konnte, die klassischen Neonazi-Parteien deutlich an Wähler*innenstimmen verloren haben. Elektoral hat das Auftreten der AfD zum Ausbluten der klassischen Neonazi-Parteien geführt.</p></blockquote>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ein Blick auf die AfD</strong></h3>



<p>Bundesweit hat die AfD bei den Europawahlen 11% der Wähler*innenstimmen erreichen können. Angesichts der vorangegangenen Wahlergebnisse auf Landes- und auch Bundesebene muss man dieses Ergebnis wohl als herben Rückschlag für die Rechtspopulist*innen werten. Ein genauer Blick zeigt aber, dass dieses bundesweite Wahlergebnis nicht den Trend in Thüringen abbildet. Hier konnte die AfD 22,5% bei den Wahlen zum Europaparlament erreichen und liegt damit rund bei einem doppelt so hohen Wert wie der Bundesschnitt und nur knapp 2%-Punkte hinter der CDU als stärkster Partei. In Sachsen und Brandenburg sind die Rechtpopulisten sogar stärkste Kraft. Sowohl bei der Europawahl als auch bei den Ergebnissen der Thüringer Kommunalwahlen – zumindest in den allermeisten Kreisen – zeigen sich die erheblichen Verluste für die großen Parteien CDU, SPD und LINKE. Allein bei der Europawahl haben die drei Parteien gemeinsam fast 25%-Punkte eingebüßt. Dieser Trend findet sich auch bei vielen Kommunalwahlergebnissen wieder. Dabei scheint es große Wählerwanderungen der großen Parteien in Richtung AfD gegeben zu haben. Im Vergleich zu klassischen Neonazi Parteien, welche durch eine höhere Wahlbeteiligung in der Gesamtbetrachtung Prozente verlieren, gewinnt die AfD dadurch eher. Dies deutet auf ein hohes Mobilisierungspotential des AfD-Wähler*innenklientels hin. Insgesamt erreichte die AfD bei den Kreistagswahlen thüringenweit 18%, bei den Wahlen zu Stadt- und Gemeinderäten nur 7,3%. Letzteres liegt vor allem daran, dass die AfD nicht in jeder Stadt bzw. Gemeinde zur Wahl angetreten ist. Fast überall dort, wo sie eigene Kandidat*innen aufgestellt hat, erreichten diese durchweg über 10 Prozent der Stimmen &#8211; Ausnahmen bilden Kölleda, Niederorschel und Heiligenstadt.</p>
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		<title>70 Jahre Grundgesetz: Gemeinschaftsprojekt „Demokratie hier!“ thematisiert Bedrohungen für die Demokratie in Thüringen</title>
		<link>https://mobit.org/presseerklaerung/70-jahre-grundgesetz-gemeinschaftsprojekt-demokratie-hier-thematisiert-bedrohungen-fuer-die-demokratie-in-thueringen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 May 2019 10:44:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtspopulismus]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Beratung in Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[zivilgesellschaftliches Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mobit.org/?post_type=presseerklaerung&#038;p=6224</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gemeinsame Pressemitteilung vom IDZ, KomRex der FSU-Jena, Mobit e.V. und ezra zum Gemeinschaftsprojekt &#8222;Demokratie hier!&#8220; In diesem Jahr finden in Thüringen Kommunal-, Europa-&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/presseerklaerung/70-jahre-grundgesetz-gemeinschaftsprojekt-demokratie-hier-thematisiert-bedrohungen-fuer-die-demokratie-in-thueringen/">70 Jahre Grundgesetz: Gemeinschaftsprojekt „Demokratie hier!“ thematisiert Bedrohungen für die Demokratie in Thüringen</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Gemeinsame Pressemitteilung vom IDZ, KomRex der FSU-Jena, Mobit e.V. und ezra zum Gemeinschaftsprojekt &#8222;Demokratie hier!&#8220; </em></p>



<p>In diesem Jahr finden in Thüringen Kommunal-, Europa- und  Landtagswahlen statt und die Bundesrepublik feiert den 70. Geburtstag  des Grundgesetzes. Dessen zentrale Werte, wie die Unantastbarkeit der  Menschenwürde sowie die Presse-, Meinungs-  und Religionsfreiheit, werden heute wieder offen in Frage gestellt.  Dies geschieht unter anderem durch menschenfeindliche Einstellungen, die  neue Qualität der Unterstützung für rechtsradikale Parteien, Hass im  Netz, die hohe Zahl neonazistischer Demonstrationen und Veranstaltungen,  wie zum Beispiel Rechtsrockkonzerte und die in 2018 für Thüringen  nochmals gestiegene Zahl rechter Gewalttaten aus rassistischen Motiven.</p>



<p>Durch Aufklärung, Vernetzung und Stärkung lokaler Akteure der Zivilgesellschaft tragen das IDZ, KomRex &#8211; FSU Jena sowie MOBIT &#8211; Mobile Beratung in Thüringen und ezra  mit der Veranstaltungsreihe „Demokratie hier!“ dazu bei, diesen  Gefahren für die Demokratie in Thüringen etwas entgegenzusetzen. Von Mai  bis Oktober organisieren die vier Einrichtungen gemeinsam mit lokalen  Partner*innen landesweit Vorträge, Podiumsdiskussionen und Workshops. </p>



<p>Näheres zu den einzelnen Veranstaltungen ist fortlaufend den Internetauftritten der Partner*innenorganisationen zu entnehmen:</p>



<p> <a href="https://www.idz-jena.de/?fbclid=IwAR1BIqBZWml_nGbRa08CdIF8aufCS_x6u9-mzpXrnAT14pEH5S32aqZicCo" target="_blank" rel="noreferrer noopener" target="_blank">https://www.idz-jena.de/</a><br> <a href="https://www.komrex.uni-jena.de/?fbclid=IwAR12uDy7_smeBGAXjezpnd308Ovw1Yh6JcA23YadoWZnXb-gzwAg5-a4UvE" target="_blank" rel="noreferrer noopener" target="_blank">https://www.komrex.uni-jena.de/</a><br> <a href="https://l.facebook.com/l.php?u=https%3A%2F%2Fezra.de%2F%3Ffbclid%3DIwAR0qAZMkD3wPZ0iLuTnEAZ_Zkov2wyEpY5XoX0rWVYc0SQDGq7oblEyRhYo&amp;h=AT0zDiXWZNSt5xHdWKfOgIDNaNIwmZlCqI770d41134zaK3FHFxRnfaKCDZFsEk3zfE_6aQHKGebS8knB7zD132_zrKt2zw9GD5PC5ZBbiQzsUfckMuON5z9Pbwkr-f1lgATytMd7YOE2OP8vAttcHq7vvv5N37n5_8RAtd0-xJP8AUEqT2RLFwY4zML8Q8A_9iG3w_WVu8k5twmkQDcZKKlRFhBB18hF2W-rjtvf2I8j6bEVpowlhawRIxQvOT3q1_Hn3gw6UrjGz4LVNPMzQtTt376xtoU7WVoRvh3NXlnAr737HrLqDAyECmiM5nbPM5ql187HkfWOyPeQ7ScaA0aNpL2I0ReBUCoA0FH8JJLqiBqe8KGuUrhgM0R1Gbtlv49F3GRE3paBnkk-gbT94ehklwZW_1obDQaGAthfG3e6YZjPrxgHpfFw-GuNPGty1Ofq_GIG7bH7NYUua7q1n_6IhH-gtA-GCkhb5kUKEGXb4-RLMsaFHJz2rhn_HiPYbf0zfMz4Uj3v0iCQ18W1BwxmNV0laLM_WRkPb97U6ELqvoo7GgzJT-T75AkCENuxaRYkhBzsFEFLYCY3NyBPVEtsT0NMR4gn0s20Msg712x6WmTqoFAmkJh1EtAjMHlI3QOMnGnsR4pdmeMvpc" target="_blank" rel="noreferrer noopener" target="_blank">https://ezra.de/</a><br> <a href="https://l.facebook.com/l.php?u=https%3A%2F%2Fmobit.org%2F%3Ffbclid%3DIwAR0F3EUSxp0XhScfj2RXRLvD0SsF2EcPP3fnvPtiM8Fn7vmhQ1wtDwwanHI&amp;h=AT14a8O5SAueILHwtHZKD_uN2h05QsqGNOFb4A_L9YkZhPaU-YhsrQr4wgh5wbbkTmGcfPkB6ZhhvO9jg9ULLghnR-Utl8vp309GJYgdsdyrWxnjyXeTt2IFEanlKrLc6pBd3ijM8R8qGr4doBKZJzNG8VCQglxvo3bknwAqlGXS_2q9RCU3eiDBU0CRKIl-HVI7F6Gi1mXv-paxRW8wHT5STsXr89RO08OC8q3kZscoF6sJU8NNu6CmobeBXHDkBXlE4_OGq89mAuJIsiBL992wNshaCzWuPZgDzMLkfX81UDk25YDx9U2RtXFSi0uWQgKCNjhB67ThDo45PSOr4Lpc8Fx4WB--fzLUqtpdu1opjziQ95HEJ21HVrP5ZyGggOucts4zIPGqMOh79LD8f6n0qbEVSGRoNGzXjHadZb_4tCmMu-SyNEob3Pk5NOR0tF0KFbtk-VXD0axCfDHUI7znH1DUhuTHfNOIGZyNGtaiIz-JVXcxpgBTtTIltIqOTbz083WlCTulGG6SawPVSbWSjWCsZ1-yTuyi0je9YzDMZL5bssIWRNuFf3jYJMPbcl4FtRRPsXPfcIjOEQqlgXJjBX0SBnCpDUPPfgAOc-yyAly6QwW1OJUK65CwD4xedmRGj6-NfbYip_NY1-0" target="_blank" rel="noreferrer noopener" target="_blank">https://mobit.org/</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/presseerklaerung/70-jahre-grundgesetz-gemeinschaftsprojekt-demokratie-hier-thematisiert-bedrohungen-fuer-die-demokratie-in-thueringen/">70 Jahre Grundgesetz: Gemeinschaftsprojekt „Demokratie hier!“ thematisiert Bedrohungen für die Demokratie in Thüringen</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
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