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	<title>Mobile Beratung Archive &#8226; MOBIT</title>
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		<title>Handreichung: Was tun bei rechten Inhalten in Klassenchats?</title>
		<link>https://mobit.org/handreichung-rechte-inhalte-in-klassenchats/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mobit1]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Feb 2022 16:22:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Hatespeech]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Neuntklässler verschicken Nazi-Symbole via WhatsApp“, „Verschwörungsmythen im Kinder-Chat“: Rechte, rassistische und antisemitische Inhalte in Klassenchats sorgen immer wieder für Schlagzeilen – und lassen&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/handreichung-rechte-inhalte-in-klassenchats/">Handreichung: Was tun bei rechten Inhalten in Klassenchats?</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
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<p>„Neuntklässler verschicken Nazi-Symbole via WhatsApp“, „Verschwörungsmythen im Kinder-Chat“: Rechte, rassistische und antisemitische Inhalte in Klassenchats sorgen immer wieder für Schlagzeilen – und lassen Lehrkräfte, Eltern und Schüler*innen oft ratlos zurück. Der <a href="https://www.bundesverband-mobile-beratung.de/" target="_blank">Bundesverband Mobile Beratung</a> hat hierzu eine neue Broschüre veröffentlicht. Unter dem Titel &#8222;Was machen wir denn jetzt?!&#8220; beschäftigt sich die Handreichung mit Handlungsempfehlungen zum schulischen und pädagogischen Umgang mit rechten, rassistischen, antisemitischen und antifeministischen Inhalten in Klassenchats.</p>



<p>Zu den Empfehlungen zählt:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Schulen sollten Personen benennen, an die sich Schüler*innen und Eltern vertrauensvoll wenden können, wenn sie rechte Chatnachrichten melden wollen. Das können Vertrauenslehrer*innen oder Schulsozialarbeiter*innen sein.</li><li>Wenn Lehrkräfte von problematischen Inhalten erfahren, sollten sie frühzeitig eingreifen, sagt BMB-Sprecher Dominik Schumacher: „Viele Lehrer*innen denken, Klassenchats seien Privatsache der Schüler*innen. Wenn dort aber menschenverachtende Äußerungen geteilt oder Einzelne ausgegrenzt werden, beeinflusst es das Klassenklima und liegt damit auch im Verantwortungsbereich der Schule.“</li><li>Eingreifen heißt, mit allen Beteiligten über den Vorfall zu sprechen: den Eltern, den Schüler*innen und anderen Lehrer*innen der Klasse. Ziel des Gesprächs sollte sein, Grenzen aufzuzeigen, Solidarität und Zivilcourage zu stärken sowie gemeinsam Absprachen für den zukünftigen Umgang miteinander zu erarbeiten. Dabei sollten alle Schüler*innen einbezogen werden, allen voran die (potenziell) Betroffenen.</li></ul>



<p class="has-white-background-color has-background"><strong>Die Handreichung gibt es <a href="https://mobit.org/Material/BMB_Handreichung_Klassenchats_Was-machen-wir-denn-jetzt.pdf">hier</a> zum Download oder auf Anfrage bei <a href="&#x6d;&#x61;&#105;l&#x74;&#x6f;&#58;&#109;a&#x69;&#x6c;&#64;&#109;o&#x62;&#x69;&#116;&#46;o&#x72;&#x67;">&#x6d;&#x61;&#x69;&#x6c;&#64;&#109;&#111;bi&#x74;&#x2e;&#x6f;&#x72;&#x67;</a> als Printausgabe.</strong></p>
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		<title>Betroffene und Engagierte brauchen Unterstützung</title>
		<link>https://mobit.org/presseerklaerung/betroffene-und-engagierte-brauchen-unterstuetzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jun 2019 18:20:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rechte Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Beratung in Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverband Mobile Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[zivilgesellschaftliches Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverband Mobile Beratung e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Beratung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vorhandene Beratungsstrukturen fördern statt neue Anlaufstellen schaffen Pressemitteilung des Bundesverbands Mobile Beratung: In Berlin hat heute der Bundesinnenminister den Verfassungsschutzbericht für das Jahr&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/presseerklaerung/betroffene-und-engagierte-brauchen-unterstuetzung/">Betroffene und Engagierte brauchen Unterstützung</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>
<!--StartFragment--></p>


<h1 class="wp-block-heading">Vorhandene Beratungsstrukturen fördern statt neue Anlaufstellen schaffen </h1>



<h2 class="wp-block-heading"> Pressemitteilung des Bundesverbands Mobile Beratung:</h2>



<p style="text-align:left">In Berlin hat heute der Bundesinnenminister den  Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2018 vorgestellt. Seehofer wertet  den Mord an Walter Lübcke in diesem Zusammenhang als „Alarmsignal für  die demokratische Grundordnung“. Immer wieder ist von einer „neuen  Qualität der Gewalt“ zu lesen. Betroffene rechter Gewalt, Geflüchtete,  Menschen die auf „Feindeslisten“ stehen und häufig erst viel zu spät  davon in Kenntnis gesetzt werden sowie engagierte Akteure aus  Zivilgesellschaft, Kommunalpolitik und -verwaltung sehen sich aber  bereits seit vielen Jahren solchen Gefahren ausgesetzt. Die Morde des  NSU und nicht zuletzt die über 190 Todesopfer rechter Gewalt seit 1990  sprechen eine deutliche Sprache. Auch die erneuten Drohungen gegen die  Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker und den Altenaer  Bürgermeister Andreas Hollstein oder die Serie von Angriffen auf  Engagierte in Berlin-Neukölln machen die Notwendigkeit zum Handeln immer  wieder deutlich.</p>



<p>Die über 40 im Bundesverband Mobile Beratung zusammengeschlossenen 
Beratungsteams gegen Rechtsextremismus fordern, die Unterstützung von 
Zivilgesellschaft, Kommunalpolitik und -verwaltung stärker in den Fokus 
der Debatte zu rücken. Rechte Bedrohungen gehören für Menschen, die sich
 vor Ort für eine demokratische Kultur einsetzen, schon lange zum Alltag
 und müssen endlich ernst genommen werden.<em> „Dafür braucht es keine 
Forderungen nach zentralen Beratungsstellen – denn die gibt es seit 20 
Jahren. Diese bestehenden Teams und ihre Dachverbände müssen weiter und 
umfassender unterstützt werden!“, so Heiko Klare, Sprecher des 
Bundesverbands Mobile Beratung.</em></p>



<p><strong>Sicherheitsdebatte greift zu kurz – Engagierte und Betroffene brauchen Unterstützung und Beratung</strong></p>



<p><em>„Aktuell wird vor allem über sicherheitspolitische Aspekte  debattiert“,</em> so Bianca Klose, Sprecherin der Bundesverbands Mobile  Beratung: <em>„Das allein greift aber zu kurz. Wenn wir weiterhin Menschen  ermutigen wollen, angstfrei Position zu beziehen, in ihrem Umfeld  öffentlich zu widersprechen und sich für Demokratie einzusetzen, dann  brauchen diese Menschen professionellen Beistand.“</em></p>



<p>Seit 20 Jahren unterstützen die Mobilen Beratungsteams gegen  Rechtsextremismus und für demokratische Kultur Menschen und  Organisationen, die sich für ein friedliches Zusammenleben einsetzen und  die gegen extrem rechte Akteure aktiv sind. Immer häufiger berichten  Beratungsnehmer*innen den Teams von Drohungen und Angriffen, vermehrt  nutzen auch Betroffene von sogenannten Feindeslisten die Beratung. Die  Strafverfolgung ist dann ein wichtiger Aspekt, aber bei weitem nicht der  Einzige. Zumal auch eine Auseinandersetzung mit rechten Strukturen in  den Sicherheitsbehörden selbst dringend geboten scheint.</p>



<p><strong>Professionelle Beratungsstrukturen ausbauen statt neue Angebote schaffen</strong></p>



<p>Die Mobilen Beratungsteams (MBTs) bieten die dringend benötigte Hilfe
 zur Selbsthilfe im Alltag an und bauen dabei auf langjährige Erfahrung 
und gemeinsame professionelle Arbeitsgrundsätze auf. Mit Hilfe des 
Bundesverbands Mobile Beratung, der 2014 gegründeten fachlichen 
Vernetzung der MBTs in den Ländern, können aktuelle Herausforderungen 
länderübergreifend analysiert und die Herausforderungen und Bedarfe der 
Zivilgesellschaft schnell erkannt werden. Gemeinsam mit den 
spezialisierten Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer 
und antisemitischer Gewalt, die im Dachverband VBRG organisiert sind, 
existieren also genau die Beratungsangebote schon, die aktuell von 
Bundespolitiker*innen gefordert werden.</p>



<p><strong>Neue Förderschwerpunkte? Bundesverband als zentrale Anlaufstelle vor dem Aus</strong></p>



<p><em>„Es ist in diesem Zusammenhang unverständlich, warum hier nicht  die Empfehlungen der NSU-Untersuchungsausschüsse umgesetzt werden und  existierende Beratungsstrukturen und Dachverbände besser ausgestattet  werden&#8220;</em>, so Bianca Klose. Stattdessen ist in der Neuauflage des im  BMFSFJ angesiedelten Programms „Demokratie leben!“ die Finanzierung des  Bundesverbands Mobile Beratung und des Dachverbands der  Betroffenenberatung über das Jahresende hinaus nicht gesichert. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><em>„Wenn  die Dachverbände als fachliche Impulsgeber und Vernetzungsmöglichkeit  der MBTS und OBTs wegbrechen, leidet darunter vor allem die dringend  notwendige Unterstützung der Engagierten vor Ort“, </em></p><cite> <em>befürchtet Heiko  Klare.</em> </cite></blockquote>



<p>Weitere Informationen zur Situation der Förderung der Dachverbände  BMB, VBRG und BAG AzE finden Sie unter  <a href="http://www.bundesverband-mobile-beratung.de/2019/05/25/in-eigener-sache-starke-beratung-braucht-starke-verbaende/" target="_blank">http://www.bundesverband-mobile-beratung.de/2019/05/25/in-eigener-sache-starke-beratung-braucht-starke-verbaende/</a></p>


<p><!--EndFragment--></p><p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/presseerklaerung/betroffene-und-engagierte-brauchen-unterstuetzung/">Betroffene und Engagierte brauchen Unterstützung</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nach den Wahlen: Angriffe werden stärker – Mobile Beratung bietet Unterstützung</title>
		<link>https://mobit.org/presseerklaerung/nach-den-wahlen-angriffe-werden-starker/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jun 2019 07:56:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rechtspopulismus]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Beratung in Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverband Mobile Beratung e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalwahl]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Presseinformation des Bundesverbandes Mobile Beratung e.V. zu den Ergebnissen der Kommunal- und Europawahl Bundesverband Mobile Beratung e.V. (BMB) gibt Übersicht über Ergebnisse der&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/presseerklaerung/nach-den-wahlen-angriffe-werden-starker/">Nach den Wahlen: Angriffe werden stärker – Mobile Beratung bietet Unterstützung</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Presseinformation des Bundesverbandes Mobile Beratung e.V. zu den Ergebnissen der Kommunal- und Europawahl </h4>



<p><strong><a href="https://www.bundesverband-mobile-beratung.de/" target="_blank">Bundesverband Mobile Beratung e.V. (BMB)</a> gibt Übersicht über Ergebnisse der EU- und Kommunalwahlen aus seiner Perspektive</strong></p>



<p>Der BMB ist als Dach- und Fachverband von ca. 150 Mobilen  Berater*innen mit 36 Trägerstrukturen Mobiler Beratung gegen  Rechtsextremismus in allen Bundesländern vertreten. Seit 25 Jahren wird  in Deutschland Kommunalberatung zur Auseinandersetzung mit  Rechtsextremismus, Rechtspopulismus, Rassismus und menschenverachtenden  Einstellungen angeboten und sukzessive weiterentwickelt. Wir begleiten  Bürger*innen dabei Wege zu finden, wie Demokratie und Menschenrechte in  ihrem Lebens- und Berufsumfeld gestärkt werden können. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Das ist gerade  in Zeiten, da rechte Diskurse aus der Mitte der Gesellschaft befeuert  werden und damit verbunden eine Normalisierung von Rassismus und  Rechtspopulismus voranschreitet, von vitalem gesellschaftlichen  Interesse“ </p><cite>   Grit Hanneforth, Sprecherin im BMB  </cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Unsere  Arbeit ist eine unverzichtbare Ressource für alle, die den aktuellen  Rechtsruck der Gesellschaft nicht hinnehmen wollen und denen an einer  demokratischen Alltagskultur auf Grundlage der unveräußerlichen  Menschenrechte gelegen ist.“</p><cite> Grit Hanneforth, Sprecherin im BMB </cite></blockquote>



<p>Aus dieser Perspektive werfen wir nachfolgend einen analysierenden 
Blick auf die mit den Wahlerfolgen der AfD bei den Europawahlen und den 
Kommunalwahlen in 10 Bundesländern verbundenen gesellschaftlichen 
Entwicklungen. Darüber hinaus stellen wir eine Übersicht zu den 
Wahlergebnissen für sieben Bundesländer, in denen auch kommunal gewählt 
wurde, aus der Perspektive der zuständigen Beratungsteams zur Verfügung.
 Mit Bezug zu den EU- und Kommunalwahlen lässt sich folgendes 
länderübergreifend feststellen:</p>



<p>Die Wahlbeteiligung ist erfreulicherweise gestiegen und spiegelt eine
 gestärkte Aufmerksamkeit der Bürger*innen für politische Debatten. Die 
Wahlergebnisse zeigen in allen Bundesländern erhebliche Verluste bei den
 ehemaligen großen Volksparteien und eine erhebliche Differenz zwischen 
den Zustimmungswerten für die AfD in Ost- und Westdeutschland. Die AfD 
konnte ihr Ergebnis bei den EU-Wahlen bundesweit von 7,1 auf 11 Prozent 
steigern und hat sich auf kommunaler Ebene weiter etabliert. In Sachsen 
und Brandenburg wurde die AfD bei der Europawahl stärkste Kraft, in 
Thüringen belegt sie knapp hinter der CDU Platz zwei. Diese 
Wahlergebnisse werden der AfD Schwung für die anstehenden Landtagswahlen
 in diesen drei ostdeutschen Bundesländern geben.</p>



<p>Die ihr somit zur Verfügung stehenden Ressourcen wird die AfD nutzen,  um als politische Gegner markierte Gruppierungen und  Bevölkerungsgruppen sowie Religionsgemeinschaften, Verbände und  öffentlichrechtliche Medien noch massiver unter Druck setzen als  bisher. Diese Prognose lässt sich mit Forderungen aus dem sogenannten  „Regierungsprogramm“ der sächsischen AfD nach dem Wahlsonntag erhärten,  die so oder ähnlich auch in anderen Bundesländern erhoben werden: So  will die AfD Geldleistungen für Asylbewerber*innen auf Sachleistungen  umstellen, die freie Kunst- und Kulturszene finanziell beschränken und  stattdessen „identitätsstiftende“ Kultur als „Spiegel des  Selbstverständnisses der sächsischen Bürger“ fördern. Ähnlich verhält es  sich mit der Förderung der Jugendhilfe. Der AfD politisch nicht genehme  Träger sollen von einer Förderung ausgeschlossen werden.</p>



<p>Der Stimmenzuwachs bei der AfD führt in allen Ländern zu herben  Verlusten für neonazistische Parteien. So verlor der letzte  NPD-Abgeordnete im EU-Parlament, Udo Vogt, sein Mandat. Gleichzeitig  finden wir in unterschiedlicher Ausprägung zahlreiche extrem rechte  Kandidat*innen auf den Listen der AfD.<br> Auch wenn sich der Blick in Sachsen, Brandenburg und Thüringen nun auf  die kommenden Landtagswahlen richtet, ist der Fokus auf die kommunale  Ebene ebenso wichtig: Die Stimmenverluste von CDU und SPD und der  teilweise massive Stimmenzuwachs der AfD in ostdeutschen Kommunen  fordert die Gemeinde- und Stadträte und Kreistage deutlicher heraus als  bisher: Nicht nur die Anträge der AfD zu den Themen Flucht und Asyl,  Kunst und Kultur sowie Jugendarbeit müssen sensibel beobachtet und durch  parlamentarische Mehrheiten von Demokrat*innen zurückgewiesen werden.  Ebenso herausfordernd ist es, dass kommunale Gremien, aber auch bspw.  Partnerschaften für Demokratie des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“,  zukünftig von AfD-Politiker*innen massiver als bisher mitbestimmt  werden können.</p>



<p>Zivilgesellschaftliche Bündnisse, alternative Jugendkultur und die 
inhaltliche Auseinandersetzung mit Rassismus, Antisemitismus und anderen
 menschenverachtenden Einstellungen in den Regionen sind damit stark 
gefährdet. Das Wahlergebnis ist eine Katastrophe für Menschen die von 
Rassismus, Homophobie oder anderen Diskriminierungen betroffen sind und 
in Deutschland ihre Heimat haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Thüringen</h2>



<p>Insgesamt ist deutlich zu sehen, dass überall dort, wo die AfD ihre  Höchstwerte erreichen konnte, die klassischen Neonazi-Parteien deutlich  an Wähler*innenstimmen verloren haben – das Auftreten der AfD hat somit  zum Ausbluten der klassischen Neonazi-Parteien geführt. Im Vergleich zu  klassischen Neonazi Parteien, welche durch eine höhere Wahlbeteiligung  in der Gesamtbetrachtung Prozente verlieren, gewinnt die AfD zudem  dadurch an Stimmen.</p>



<p>Eine ausführlichere Zusammenfassung findet sich in unserem Blogartikel <a href="https://mobit.org/wahlergebnisse-2019/">&#8222;Rechts und ganz weit rechts: Die Wahlergebnisse in Thüringen&#8220;</a></p>



<p>Der Bundesverband Mobile Beratung e.V. (BMB) dokumentiert zudem eine Zusammenfassung der Wahlergebnisse der anderen Bundesländer auf seiner <a href="https://www.bundesverband-mobile-beratung.de/2019/06/06/nach-den-wahlen-angriffe-werden-staerken-mobile-beratung-bietet-unterstuetzung/" target="_blank">Homepage</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mobit.org/presseerklaerung/nach-den-wahlen-angriffe-werden-starker/">Nach den Wahlen: Angriffe werden stärker – Mobile Beratung bietet Unterstützung</a> erschien zuerst auf <a href="https://mobit.org">MOBIT</a>.</p>
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