MOBIT bietet Unterstützung für kommunale Abgeordnete im Umgang mit der NPD

13.06.2014

Mit 61 Mandaten ist die NPD in kommunale Gremien in Thüringen eingezogen. Die Mobile Beratung in Thüringen Für Demokratie - Gegen Rechtsextremismus bietet den Abgeordneten der demokratischen Parteien Unterstützung im schwierigen Umgang mit den extrem rechten Abgeordneten.
Mit der Steigerung der Mandate für die extrem rechte NPD stellt sich für zahlreiche kommunale Abgeordnete nun auch für die nächsten 5 Jahre die Herausforderung, wie mit den extrem rechten Abgeordneten in Zukunft umgegangen werden soll. Die NPD versucht zumeist die kommunalen Parlamente als Bühne zu nutzen, um sich so weiter zu etablieren. Dabei wird über Anträge, Redebeiträge und Anfragen extrem rechte Ideologie in die Kommunalpolitik hineingetragen. „Es ist wichtig, dass die demokratischen Parteien geschlossen gegen extrem rechte Ideologie eintreten. Eine genaue Auseinandersetzung mit Ideologie und Strategie der NPD ist dabei unerlässlich“, sagt Mikis Rieb von MOBIT. Um einen sichereren Umgang mit den extrem rechten Abgeordneten zu erreichen, bietet die Mobile Beratung den Abgeordneten der demokratischen Parteien Beratung und Schulungen zum Umgang mit NPD-Abgeordneten an. „Ziel ist es vor allem, die Abgeordneten der demokratischen Parteien im Umgang mit der NPD zu stärken“, so Rieb weiter.

 

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