Tour mit dem Dokumentarfilm „Blut muss fließen“ ein voller Erfolg

15.06.2012

In der zurückliegenden Woche reiste der Regisseur Peter Ohlendorf mit seinem Film „Blut muss fließen“ durch Thüringen. Der Film gibt durch verdeckt gedrehtes Material von Thomas Kuban einen verstörenden Einblick in die neonazistische RechtsRock-Subkultur. Gemeinsam mit der Mobilen Beratung in Thüringen (MOBIT) veranstaltete die Landeszentrale für politische Bildung, die Mobile Beratung für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt „ezra“ und die Friedrich-Ebert-Stiftung diese Filmtour. Insgesamt 12 Veranstaltungen fanden in den Städten Gera (11.06.), Meiningen (12.06.), Jena (13.06.), Nordhausen (14.06.) und Erfurt (15.06.) statt, zu denen ca. 1500 Menschen gekommen waren.
Vormittags absolvierten Peter Ohlendorf und Mikis Rieb von MOBIT, die zumeist vom stellvertretenden Leiter der Landeszentrale für politische Bildung Peter Reif-Spirek unterstützt wurden, Filmvorführungen im Rahmen des Schulunterrichts vor Schülerinnen und Schülern. Nachmittags und abends folgten öffentliche Veranstaltungen für Interessierte. Hierfür kooperierten die Initiatoren mit regionalen Ansprechpartnern und -partnerinnen aus der gegen Rechtsextremismus engagierten Zivilgesellschaft. Diese begrüßten die Anwesenden, es folgte ein Input-Vortrag durch Mikis Rieb (MOBIT) zu RechtsRock in Thüringen, danach der Film. Daran anschließend standen Peter Ohlendorf und Mikis Rieb sowie jeweils ein Vertreter oder eine Vertreterin der örtlichen Zivilgesellschaft zu angeregten Diskussionen zur Verfügung. „Es freut mich, dass dieser eindrückliche Film und unsere Filmtour so gut in Thüringen angenommen wurden, zumal hier gerade die subkulturell orientierte Neonaziszene ein großes Problem darstellt.“ so Rieb.
Die letzte Veranstaltung dieser Reihe findet a, 15. Juni, 19 Uhr, im Erfurter Café „DuckDich“ statt. Bereits jetzt äußerten Teilnehmende Interesse an weiteren Veranstaltungen.

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