Mobit e.V. unterstützt Schülerwettbewerb "Klasse gegen Rechtsextremismus"

16.02.2012

Der Vorsitzende des Trägervereins der Mobilen Beratung in Thüringen (MOBIT) Steffen Lemme unterstützt den Schülerwettbewerb "Klasse gegen Rechtsextremismus". Gemeinsam mit Vertreter/innen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, des MDR-Landesfunkhauses, der Thüringischen Landeszeitung, der Bauhaus-Universität Weimar und der Evangelischen Schulstiftung wird er in der Jury mitarbeiten. Prämiert werden Einsendungen von Projektideen gegen Rechtsextremismus.
Die Ereignisse der vergangenen Monate, vom Bekanntwerden der Verbrechen einer rechtsterroristischen Gruppierung namens "Nationalsozialistischer Untergrund" angefangen, über diverse Immobilienkäufe in Thüringen bis zur Beteiligung von Thüringer Neonazis auch am diesjährigen Aufmarsch in Dresden, befeuern die öffentliche Diskussion über Rechtsextremismus.
Dabei liegt der Fokus viel zu oft auf kurzfristigen Rezepten. Politiker demonstrieren Handlungskompetenz durch das Einberufen von Untersuchungskommissionen, Kompetenzzentren oder durch die erneute Forderung nach einem NPD-Verbot.
Das Konzept Mobiler Beratung setzt dagegen vor allem auf eine langfristig ausgerichtete Strategie von Aufklärung und Sensibilisierung gegenüber dem Problem des modernen Rechtsextremismus, auf Schaffung von demokratischem Bewusstsein in der Gesellschaft und zivilgesellschaftlichem Engagement.
"Besonders weil auch die Neonaziszene bemüht ist, die Jugend für ihre undemokratischen und im Kern menschenverachtenden Ziele zu gewinnen, ist es mir ein besonderes Anliegen, mich für demokratisch überzeugte Jugendliche stark zu machen." erklärt Steffen Lemme.
Initiiert wurde dieser Schülerwettbewerb vom Thüringer Innenminister Jörg Geibert. „Ich begrüße ausdrücklich, dass nun auch hochrangige Politiker der CDU sich diesem Thema öffnen. Wir brauchen hier einen überparteilichen Konsens der Demokraten." unterstreicht Lemme. Der Verein Mobit e.V ist von jeher überparteilich und überkonfessionell ausgerichtet.

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